Lamu, die historische Swahili-Stadt auf der gleichnamigen Insel in Kenia und UNESCO-Weltkulturerbe, war lange ein Muss auf jeder Kenia-Reise. Wandernde Esel dienen als Transportmittel, traditionelle Daus gleiten faul übers Wasser – ein Ort voller Magie, Mystik und Idylle.
Sicherheitsbedenken haben viele Reisende in den letzten Jahren abgeschreckt. Doch seit das britische Außen- und Commonwealth Office (FCDO) Anfang dieses Jahres die Reisewarnung für Lamu aufgehoben hat, ist jetzt der ideale Moment für einen Besuch, bevor die Massen eintreffen. Hier die wichtigsten Tipps für Ihre Reise.
Warum nach Lamu reisen?
Gegründet im 14. Jahrhundert, ist Lamu die besterhaltene Swahili-Siedlung Ostafrikas. Bewohnt von Asiaten, Persern, Indern, Europäern und Kenianern, strahlt sie einen einzigartigen multikulturellen Charme aus. Verfallene Festungen grenzen an stilvolle Dachcafés; enge gepflasterte Gassen führen vorbei an kunstvoll geschnitzten Türen; muslimische Schulkinder tollen lachend über die Straßen.
Großprojekte wie der milliardenschwere Lamu-Hafen (LAPSSET) bedrohen jedoch die urtümliche Pracht. Besuchen Sie Lamu jetzt, solange seine Authentizität erhalten bleibt.
So verbringen Sie Ihre Tage optimal
Starten Sie in der Altstadt mit ihren prächtigen historischen Bauten. Das Lamu Museum gibt einen tiefen Einblick in Geschichte und Architektur. Direkt daneben steht das Lamu Fort, erbaut 1810–1823 vom Sultan von Paté – einst Gefängnis unter britischer Kolonialherrschaft, heute Bibliothek.
Seit fünf Jahren lockt das jährliche Lamu Yoga Festival flexible Reisende aus aller Welt mit Strandkursen, Meditationen und Workshops. Die nächste Ausgabe ist vom 1. bis 5. November. Ganzjährig bietet das Banana Health and Wellness Center in Shela Village tägliche Yogakurse.
Zum Sonnenuntergang: Eine Dau-Bootsfahrt vom Shela-Strand oder dem Lamu-Stadtsteg entlang der geschützten Gewässer zur Insel. Viele Unterkünfte organisieren das – mit Kissen zum Entspannen und kühler Getränkekiste an Bord.
Empfehlungen zum Mittagessen
Lamu bietet Rooftop-Restaurants und gemütliche Lokale. Beliebt ist Whispers, ein verstecktes Café abseits der Hauptstraße in Lamu Town: eisgekühlte Drinks, frische Suppen und Smoothies im überdachten Garten.
Für Feinschmecker: Kurze Bootsfahrt von Shela nach Manda Island ins The Majlis Resort. Hier genießen Sie erfrischende Mangosalate, al dente Spaghetti mit Knoblauch und frischen Weißwein.
Die besten Spots für Sundowner
Lokaler Favorit: Die Floating Boat Bar in den Mangroven von Manda Bay – urig, belebt und nur per Boot erreichbar.
Für Stil: Peponi Hotel in Shela Village, ein 50 Jahre altes Familienhaus direkt am Strand. Perfekte Gin Tonics, kühle Biere oder der geheim gehaltene Signature-Cocktail Old Pal.
Wo übernachten?
Bei Ankunft per Boot in Lamu Town fällt das Amu House auf: Charmantes Gästehaus mit zentralem Poolhof und Meerblick-Zimmern. Top-Lage am Altstadt-Rand nahe Festung und Markt.
In Shela Village im Osten: Ruhig mit Cafés, Restaurants und Swahili-Häusern zur Gruppenvermietung. Das weiße Shela White House direkt am Wasser mit Pool und Dau-Blick.
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