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Warum Marokko das ideale Babymoon-Reiseziel ist: Meine Erfahrungen als Schwangere

Obwohl einige vor Reisen nach Marokko in der Schwangerschaft warnen, entdeckte ich als Hayley Spurway, dass es ein perfektes Ziel für eine entspannte vorgeburtliche Auszeit ist.

"Marokko?" Meine Freunde zogen die Augenbrauen hoch, als ich von unserem Babymoon-Ziel erzählte. Kannte ich die Risiken von Lebensmittelvergiftungen nicht? Ist es nicht alles dort etwas rustikal? Sollte ich überhaupt fliegen? Ja, ja und ja. Unsere Wahl fiel nicht aus Leichtsinn, sondern wegen des ganzjährigen Sonnenscheins, der exotischen Kultur und der wilden Atlantikstrände. Dazu kommen der Mangel an Alkohol, ein entspannter Lebensstil, perfektes Surfen für meinen Partner und köstliche Küche – ideal für unbeschwerte Paarzeiten vor dem Baby.

Marokko ist günstig und leicht erreichbar – entscheidend, wenn Zeit und Geld vor dem Babyknirschen knapp werden. Mit regelmäßigen, preiswerten Flügen von London nach Agadir (nur 3,5 Stunden) kein Jetlag. Unterkunft ab 40 € pro Nacht, Essen draußen unter 10 € pro Person.

Im sechsten Monat hatte ich bei Hitze keine Lust auf anstrengendes Sightseeing wie Atlaswanderungen oder Souk-Feilschen. Stattdessen suchten wir Strände und Meeresluft mit etwas marokkanischer Kultur. Weg von Touristenhotspots und Hotelbuffets (häufige Vergiftungsquellen) fuhren wir ins Fischerdorf Imsouane, eine Stunde Taxi von Agadir.

Ferner vom Surfzentrum Taghazout und den Massen in Essaouira trotten in Imsouane Esel und Ziegen durch staubige Gassen, Fischer rudern durch Wellen, Surfer reiten sie. Schroffe, leere Strände mit Sandklippen erstrecken sich vom Hafen, eine kühle Brise lindert die Hitze. Hier gibt es wenig zu tun – purer Luxus mit Babybauch. Ein Babymoon lebt von Entspannung und Paarzeit.

Der verpönte Alkohol macht Marokko babymoon-tauglich: Statt Bier für ihn und Sodawasser für mich wurden wir süchtig nach süßem Minztee-Ritualen. Abende waren lebendig mit Karten, tiefen Gesprächen und spontanen Jam-Sessions auf Bongos und Tamburinen. Unser Gästehaus feierte mal eine marokkanische Geburtstagsfeier mit Trachten, Musik und Tanz bis tief in die Nacht.

Mein Partner wollte Action: Imsouane ist surferbekannt. Cathedrals fängt Atlantik-Dünung, The Bay bietet lange Wellen für alle Levels. Boards mieten im Surfshop (eher Hütte), Lehrer vor Ort.

Er surfte täglich, ich las, spazierte am Strand, planschte im Flachwasser. Mittags frischer Fisch direkt vom Boot auf Kohle am Hafen. Unser Lieblingslokal hängte Neoprenanzüge zum Trocknen, die Katze kuschelte auf dem Board – wir genossen Steinbutt, Marlin oder Goldbrasse.

Frischer Fisch, Couscous oder Tajine im Gästehaus: Lecker und günstig (10-15 € zu zweit). Vergiftungsrisiko? Minimal bei heißer, frischer Kost, Mineralwasser, ohne Eis, Buffets oder ungewaschenes Obst/Gemüse.

Schwanger und immer hungrig war Essen ein Highlight. Wir kamen gesünder und glücklicher zurück. Trotz Freunde-Warnungen (ich packte Rehydrierungspäckchen) war Marokko pure Erholung vor schlaflosen Nächten und Baby-Chaos.

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