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Göteborg: Glamouröses Tor zum idyllischen Schärenleben – Erfahrungsbericht von Rachel Mills

Rachel Mills verbringt ein langes Wochenende in der immer modischeren Göteborg und entdeckt Schwedens atemberaubenden Schären an der Westküste.

Schwedens elegante, kompakte Zweitstadt ist der ideale Wochenendausflug. Göteborg (schwedisch Göteborg) lädt zu entspannten Spaziergängen ein und besticht durch coolen Charme sowie eine aufstrebende Gastronomie- und Kunstszene. In der kompakten Altstadt verirrt man sich nicht: Im Norden grenzt sie an den alten Industriehafen, im Süden an den Rosenlundkanal. Schlendern Sie durch die atmosphärischen Gassen von Vallgatan, Södra Larmgatan und besonders Magasinggatan. Hier finden Sie im minimalistischen Designladen Artilleriet oder den ultracoolen Nudie Jeans Store mit Reparaturwerkstatt – perfekt, um Ihre Lieblingsjeans ewig zu erhalten. Die charmanten Victoriapassagen bieten exzellenten Kaffee im Original da Matteo. Überqueren Sie den malerischen Kanal zum Hauptboulevard Kungsportsavenyn, bekannt als Avenyn, mit teuren Bars, Restaurants, Designerläden und -ketten.

Ganz am Ende von Avenyn thront die 7 m hohe Bronzestatue Poseidon von Carl Milles vor dem Göteborgs Kunstmuseum. Die Sammlung reicht bis ins 15. Jahrhundert. Im sechsten Stock widmet sich skandinavischer Kunst: Form und Funktion vereinen Skulpturen und Werke von Edvard Munch, Ernst Josephson und Carl Larsson. Moderne Videoinstallationen fesseln hypnotisch. Vertiefen Sie sich in die Ausstellung „A Painted History“, eine Retrospektive schwedischer Malerei des 19. Jahrhunderts.

Bei ihrer Gründung 1621 war Göteborg eine befestigte Stadt mit tiefem Graben (heutiger Rosenlundkanal). Die Mauern wurden Anfang des 19. Jahrhunderts abgetragen und durch die heutigen Parks ersetzt. Für ein Picknick eignen sich die Stora Saluhallen mit über 40 Ständen für Käse, Fleisch, Obst und Gemüse oder die legendäre Feskekôrka („Fischkirche“) seit 1874, vollgepackt mit frischem, geräuchertem oder gekochtem Fisch.

Seit 1902 verkehren elektrische Straßenbahnen – im Sommer auch historische für Touristen. Unverzichtbar: Das Arbeiterviertel Haga mit Kopfsteinpflaster und Holzhäusern. Genießen Sie riesige Zimtschnecken, stöbern Sie in Vintage-Läden und tauchen Sie in die Café-Kultur ein. In der Nähe, auf Andra Långgatan, feiern junge Hipster abends. In der Altstadt, nahe dem Hauptbahnhof, übernachtet man stilvoll im neuen Hotel Pigalle in einem 18.-Jahrhundert-Gebäude. Die Belle-Époque-Zimmer sind einzigartig, mit Fensterplatz oder Doppeldusche. Die Dachterrassen-Bar-Restaurant ist ein Highlight.

Entschleunigen in den Schären der Westküste

Dreizehn bewohnte Inseln bilden den südlichen Schären der Westküste – autofrei, mit purem skandinavischem Licht und Weite. Bis 1997 Sperrgebiet für Nichtschweden, heute noch ein Geheimtipp. Früher Fischer- und Bauerndörfer, nun mit generationenalten Ferienhäusern wohlhabender Göteborg-Bewohner.

Mit Straßenbahn Nr. 11 (oder 9 im Sommer) erreichen Sie in 40 Minuten Saltholmen, den Fähranleger. Das versteckte Café in den Bäumen serviert Infos, Karten und Snacks.

Vrångö, südlichste und ruhigste Insel, ist Vogelparadies. Naturschutzgebiete im Norden und Süden laden zu Pfaden und Küstenexploration ein. Strände eignen sich zum Schwimmen und Entspannen. Das Dorf mit Hafen, Supermarkt, Imbiss mit Frischfisch und Kunsthandwerk liegt fußläufig gegenüber dem Anleger.

Per Fähre zur größeren Styrsö mit drei malerischen Weilern. Ideal per Rad: Leiht euer Hotel eins oder das Café Öbergska. Pausiert in Cafés oder Bars in Tangen oder Bratten, schwimmt von Piers oder Sandstränden. Klettert zu Stora Rös oder Svea Lunds Trappor für Panoramablicke – nahe dem familiären Pensionat Styrsö Skäret. Inselleben heißt: Natur atmen, Meeresluft genießen, langsamer leben.

SAS fliegt ab London nach Göteborg ab 120 £ hin/rück. Buchen auf flysas.co.uk. Die Göteborg City Card bietet unbegrenzte Bus-/Straßenbahnfahrten, Fähren zu den südlichen Schären und freien Museumseintritt (355 kr/24 Std., 495 kr/48 Std., 645 kr/72 Std.). Online im Touristenbüro.

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