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24 Stunden in Istanbul: Ein actiongeladener Tag zwischen Europa und Asien

Von Europa nach Asien und zurück: Als erfahrener Reisender entdeckt Greg Dickinson in nur 24 Stunden die Highlights Istanbuls.

8 Uhr: Kreuzfahrt zwischen zwei Kontinenten

Es ist 8 Uhr morgens, und ich warte mit Freunden am Kabataş-Pier – noch schlaftrunken, ohne den ersten türkischen Kaffee. Pendler steigen von einer Fähre und eilen Richtung Meclis-i Mebusan Caddesi, belebt von Taxis und Mopeds.

Der Erste Maat der Zoe begrüßt uns herzlich. Wir tuckern den Bosporus entlang: vorbei am Dolmabahçe-Palast, der ehemaligen Residenz der Osmanen, zur Rumelihisarısı-Festung („Festung Europas“), übers asiatische Ufer mit luxuriösen Villen.

Der Kapitän stoppt den Motor: Delfine kreisen unter der Bosporus-Brücke. Mein 24-Stunden-Abenteuer hat begonnen – ich bin gefesselt. Doch keine Zeit zum Träumen: Ich habe einen Termin in Istanbuls verrücktester Attraktion.

11 Uhr: Escape Room – Flucht aus dem Raum

Der Thriller „Istrapped“ startet schon vor der Ankunft: Regen prasselt über Beyoğlu, wir sprinten zur unscheinbaren Tür. Eine Stimme knackt: „Ist euer Team bereit?“

Nach zwei Treppen schlägt die schwere Tür zu. Eingesperrt, nass, unsicher. Lichter aus, Donner – echt oder Show? In einer Stunde knacken wir Rätsel: Affenporträt, UV-Lampe – eine halluzinogene Odyssee wie Sherlock Holmes’ Kristalllabyrinth.

Wir entkommen knapp, als die Pfützen unter der Sonne trocknen.

Mittag: Geschmacksexplosion im Gewürzbasar

Getrocknet schlendern wir zum Gewürzbasar bei der Galata-Brücke. Selin von Turkish Flavours, Istanbuls Top-Kulinarexpertin, führt uns durch das Chaos aus Düften, Farben und Rufen („Russisch? Italienisch?“ – nie „Britisches!“).

Proben: Ottoman Spice, pikantes Chip Spice, Safranberge. Zunge brennt! Über die Brücke zum Karaköy-Fischmarkt: Sitzsäcke, „ein halber Laib Fisch“ (Balık Ekmek) – einzigartig hier, während Angler von der Brücke fischen.

15 Uhr: Handeln und Sightseeing in Sultanahmet

Aufgetankt in die Altstadt: Feilschen pur. Galatasaray-Trikot von 30 auf 10 Lira (3 £), Fes für 3 Lira – türkische Verwandlung unter 5 £.

Vorbei am Trio Blauer Moschee, Aya Sofya, Topkapı-Palast – alles nah beieinander. Müde? Tram nach Beyoğlu für den Sundowner.

18 Uhr: Cocktails und Essen mit 360°-Blick

360istanbul im 19.-Jh.-Penthouse über Istiklal Caddesi: Panoramablick vom Galataturm bis Marmarameer. Teure Cocktails lohnen (kein Eintritt). Gäste: Jamiroquai bis spanische Königin.

Tip vom Barkeeper: 360east bei Sonnenuntergang unschlagbar. Fähre nach Kadıköy, Meze-Platte in Asien – Sonne versinkt rot hinter Minaretten.

23 Uhr: Jazz und Shisha in Karaköy

Nach Meze zurück nach Europa: Nardis Jazz Club. Finger schnippen, Efes-Bier. Ernsthafter Jazz in Backstein-Intimität – ich passe nicht ins Brogues-Look.

Set endet mit Solos. Draußen Partyvolk, doch wir wählen Tradition: Ali Baba Nargile. Kitschig, 24/7. Sultan Special Shisha, türkischer Tee – Erschöpfung umarmt.

5 Uhr: Die Stadt erwacht

Kopf schwummrig, Spaziergang zur Airbnb. Streuner, Backgammon in beleuchteten Küchen.

Auf der Dachterrasse: Raki, Möwen, Stadt schläft. Gebetsruf weckt – Muezzins von Minaretten. Anis durchströmt mich: Bettzeit.

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