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Fünf einzigartige und exzentrische Erlebnisse in Großbritannien

Großbritannien ist bekannt für seine skurrilen Traditionen und unkonventionellen Bräuche. Als Experten für britische Kultur teilen wir fünf unserer favoritisierten ungewöhnlichen Aktivitäten – entdecken Sie sie selbst und erzählen Sie uns in den Kommentaren von Ihren Erlebnissen.

Die Chap-Olympiade

Die Chap-Olympiade ist ein Highlight für alle, die klassische Sportarten hinter sich lassen möchten. Organisiert vom The Chap-Magazin und den Eventspezialisten Bourne & Hollingsworth, dreht sich alles um fröhliche Anti-Sportivität in vintage-inspirierter Kleidung aus der Viktorianischen Ära bis in die 1940er Jahre.

Zu den Highlights zählt Umbrella Jousting: Ihr Fahrrad dient als Streitwagen, ein schwarzer Regenschirm als Lanze, ein Financial Times-Ausgabe als Schild. Dann folgt der Three-Trousered Limbo, bei dem zwei Teilnehmer in einer riesigen dreibeinigen Tweedhose unter einer absinkenden Stange hindurchmanövrieren. Im Cucumber Sandwich Discus fliegt der Gurken-Sandwich so weit wie möglich – pure Spannung!

Mit der Höflichkeit vergangener Epochen ist dies ein Festival fernab des Gewöhnlichen.

Die Chap-Olympiade findet jährlich am Bedford Square in Bloomsbury, London WC1 statt. Mehr unter www.thechapolympiad.com.

Die Sommersonnenwende in Stonehenge

Stonehenge beeindruckt durch sein Alter und die ingenieurtechnische Meisterleistung. Besonders faszinierend ist es zur Sommersonnenwende, wenn die Sonne exakt zwischen den Steinen aufgeht.

Archäologen debattieren noch über den Zweck – Astronomisches Observatorium, Opferstätte oder mehr? Für moderne Druiden ist es ein heiliger Tempel. Tausende feiern jährlich den längsten Tag mit Ritualen.

Bei Sonnenschein strömen rund 30.000 Besucher herbei. Autos und Wohnmobile parken dicht an dicht, Druiden in weißen Roben mischen sich mit Touristen, Familien und Partygängern. Im Kreis tobt es: Tanzen, Singen, Umarmen der Steine – pure Magie.

Mehr Infos: www.english-heritage.org.uk.

Morris Dancing auf der Isle of Wight

Morris Dancing wirkt auf den ersten Blick absurd mit schwingenden Taschentüchern und Glöckchen, doch Englands 14.000 Tänzer pflegen diese Tradition mit unerschütterlicher Freude. Es geht um Gemeinschaft, Training und ein gutes Ale danach.

An der Isle of Wight, Heimat von sechs aktiven Gruppen, lernen Sie es im Carnival Learning Centre (CLC) in Ryde – Großbritanniens erster Volkskulturschule. Alle Altersgruppen willkommen, von Anfängern bis Profis.

Mit Experten wie Brian Reeves von den Men of Wight meistern Sie Tänze wie "Balance the Straw". Schnallen Sie Schärpe und Glocken an – und stampfen Sie vor Begeisterung!

Carnival Learning Centre, Westridge, Brading Rd, Ryde, Isle of Wight. Kurse donnerstags vormittags von Februar bis April (£4 pro 2 Stunden).

Die Cotswolds Olimpicks

Dovers Hill bei Chipping Campden in Gloucestershire verkörpert ländliches England. Jährlich hallt es vom Vogelgesang – und dem Klacken von Schienbeintritten wider.

Seit dem 17. Jahrhundert finden die Cotswolds Olimpicks statt. Schienbeintritte sind der Höhepunkt, ergänzt von Dwile Flonking (Schlagen mit einem biergetränkten Tuch) oder Bar-Wrangling.

Cotswold Olimpicks (www.olimpickgames.co.uk) starten um 19:30 Uhr am Freitag nach dem Mai-Bankfeiertag.

Shetlands Wikingerritual

Vergessen Sie Horrorfantasien wie in The Wicker Man: Up Helly Aa in Lerwick ist ein echtes Fest mit Feuer, Kostümen und Wikingerflair.

Dieses Event ehrt Shetlands norwegische Wurzeln (über 500 Jahre norwegisch). Seit den 1870er Jahren rollen brennende Fässer, heute paradieren 800 Guizer mit Fackeln ein 9-Meter-Langschiff zum Scheiterhaufen.

Blaskapellen, Geschrei, dann Theater und Tanz – unvergesslich!

Up Helly Aa, Lerwick, Shetland: uphellyaa.org. Letzter Dienstag im Januar.