Eine Region voller dampfender Onsen – heiße Quellen, historische Teehäuser und Weltklasse-Kunstgalerien, überragt vom ikonischen Berg Fuji, der sich majestätisch im Ashi-See spiegelt. Hakone bietet unvergessliche Erlebnisse und ist von Shinjuku in Tokio aus in nur 80 Minuten per Romancecar der Odakyu Electric Railway erreichbar. Hier sind die besten Gründe für diese Reise.
Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind Reisen weltweit noch eingeschränkt. Ihre Sicherheit hat höchste Priorität: Prüfen Sie vorab Reisebeschränkungen in Ihrem Heimatland und Japan.
Dem mächtigen Fuji huldigen
Japan als vulkanischer Archipel beherbergt beeindruckende Berge – doch keiner übertrifft den Fuji mit 3.776 Metern Höhe. Sein schneebedeckter, kegelförmiger Gipfel ist ein nationales Symbol und inspirierte Künstler wie Hokusai (1760–1849), dessen Thirty-six Views of Mount Fuji zu den Meisterwerken der japanischen Kunst zählt.
In Hakone dominiert Fuji die Landschaft. Die beste Aussicht bietet der Ashi-See im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. Starten Sie am Hakone-jinja-Schrein, Hakones berühmtestem Shinto-Heiligtum aus dem Jahr 1667. Sein zinnoberroter torii-Tor ragt ikonisch aus dem Wasser, umgeben von See und Wald.
Erkunden Sie den See per Hakone Sightseeing Cruise auf luxuriösen Nachbauten historischer Schiffe: Royal II (inspiriert vom französischen Royal Louis), Victory (nach dem britischen Schiff) oder die vergoldete Königin Ashinoko. Genießen Sie Fuji-Blicke und Wälder – perfektioniert durch das Zusammenspiel von Berg, See und Torii für epische Fotos.
Zurück in die Edo-Zeit bei Kyu-kaido
Hakones Reiz erstreckt sich über Natur hinaus: Als Station auf der alten Tokaido-Straße von Tokio nach Kyoto präsentiert es erhaltenes Edo-Architekturjuwel. Wandern Sie die Kyu-kaido-Route mit moosbedeckten Steinpflastersteinen. Pausieren Sie im 400 Jahre alten Amazake-Chaya-Teahaus, seit 13 Generationen familiengeführt. Probieren Sie amazake, süßen, alkoholfreien Reiswein, mit mochi-Reiskuchen.
Weiter südwärts (50 Min. zu Fuß oder 30 Min. Bus) erreichen Sie den Hakone Checkpoint. Erbaut im 16. Jahrhundert, 2007 restauriert, kontrollierte er hier Reisende. Erkunden Sie rekonstruierte Quartiere, Gefängnis, Wachturm und Exponate zu Waffen und Alltag mit lebensgroßen Figuren.
Weitere Highlights in Hakone
Neben Fuji und Ashi-See lockt Owakudani, ein vulkanisches Tal mit Fumarolen und schwefelgelben Felsen. Erleben Sie es per Hakone Ropeway von Togendai. Kosten Sie kuro-tamago – schwarz gefärbte Eier aus heißen Quellen (Schale schwarz durch Schwefel, Geschmack normal; Legende: +7 Lebensjahre). Hakone bietet top Onsen, z. B. im Hotel Hatsuhana mit privaten Bädern und Gärten.
Kulturell top: Hakone Open-Air Museum mit Skulpturen von Rodin, Moore und Picasso-Innenexponaten; Okada Museum of Art (ostasiatische Kunst); Pola Museum (Matisse, Van Gogh).
Der Hakone Freepass lohnt: Unbegrenzte Nutzung von Bus, Schiff, Ropeway und Rabatte für über 70 Attraktionen.
Kopfzeilenbild: Fuji-Berglandschaft © Odakyu Group