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9 unverzichtbare Aktivitäten auf der Insel Enoshima: Fuji-Sonnenuntergang und Highlights

Die kleine japanische Insel Enoshima ist ein Juwel voller Highlights – von uralten Shinto-Schreinen über buddhistische Tempel und mystische Höhlen bis hin zu atemberaubenden Aussichtspunkten. Bekannt als einer der Top-Spots für den Fuji-Sonnenuntergang, erreichen Sie sie bequem in unter einer Stunde per Zug von Shinjuku in Tokio, idealerweise mit dem günstigen Enoshima-Kamakura Freepass. Entdecken Sie mit unseren Experten-Tipps basierend auf jahrelanger Japan-Reiseerfahrung die besten Aktivitäten.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind Reisen weltweit noch eingeschränkt. Prüfen Sie vorab Reisebeschränkungen für Ihr Heimatland und Japan – Ihre Sicherheit hat oberste Priorität.

Den Fuji bei Sonnenuntergang einfangen

Der Fuji begeistert jederzeit, doch im Abendlicht mit schneebedecktem Gipfel über der Sagami-Bucht ist er unvergesslich. Perfekte Spots auf Enoshima: Die Enoshima Sea Candle, ein 107 m hoher Leuchtturm mit Innen- und Außenplattformen für Panoramablicke auf Bucht und Fuji.

Falls Höhenangst kein Thema ist – bleiben Sie am Chigogafuchi Abyss an der Westküste. Dieses felsige Plateau ragt ins Meer und bietet den fotogensten Fuji-Blick der Insel.

Für ein Highlight: Anfang April oder September erleben Sie den "Diamond Fuji", wenn die Sonne wie ein Diamant auf dem Gipfel aufgeht.

Die mystischen Enoshima-Iwaya-Höhlen erkunden

An der Südküste warten die atmosphärischen Enoshima-Iwaya-Höhlen. Vom Inselgipfel (per Treppe oder Rolltreppe) geht's 20 Minuten steil zur Klippe hinab. Früher erhielten Besucher Kerzen zur Erkundung; seit 31. Januar 2020 vorübergehend ausgesetzt. Die erste Höhle beherbergt bemalte Buddha-Statuen, verknüpft mit En no Ozunu, Gründer des Shugendo (Mix aus Shinto, Buddhismus und Taoismus). Hier bildeten Mönche aus, Samurai pilgerten in der Edo-Ära.

In der zweiten Höhle empfängt eine dramatisch illuminierte Drachenstatue.

Die Liebesglocke besuchen

Hoch auf einem Hügel östlich der Höhlen thront die Liebesglocke. Paare läuten sie für Wünsche, hängen Schlosschen mit Liebesbotschaften am Meerblick-Zaun fest – romantik pur.

Enoshimas heilige Schreine entdecken

Drei Schreine ehren Benzaiten, japanische Saraswati-Variante für Weisheit, Kunst, Meer und Reichtum. Der Hauptkomplex im zentralen Hügelwald: Die zinnoberrote, achteckige Hoanden-Halle mit heiligen Statuen. Besucher waschen Geld im Teich für Glück.

Enoshimas modernen buddhistischen Tempel besichtigen

Benzaiten verbindet Shinto und Buddhismus – typisch japanisch. In der Meiji-Ära (1868–1912) wurden buddhistische Tempel zerstört. 1993 entstand Enoshima Daishi: zylindrisch mit griechischen Säulen, nur 5 Minuten südlich des Schreins. Modern, doch magisch.

Durch den Enoshima Samuel Cocking Garden spazieren

Der Brite Samuel Cocking pflanzte 1885 nach Tempelzerstörungen Gärten mit 10.000 Südsee-Pflanzen. Umgeben die Sea Candle – ideal zur Erholung nach Schrein-Besuch.

Weitere Aktivitäten auf Enoshima

Escar-Rolltreppe spart Treppen zu Schreinen (5 Min.). Entspannen im Enoshima Island Spa mit Fuji-Blick-Thermen. Probieren Sie Shirasudon: Frischer Sagami-Bucht-Fisch mit Reis.

Bild: Sonnenuntergang über Enoshima © Karen Colon/Shutterstock

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