Mit nur sieben Tagen auf Big Island wollen Sie jede Minute optimal nutzen. Als größte hawaiianische Insel bietet sie einzigartige Vielfalt: schwarze Lavastrände, aktive Vulkane und üppige Regenwälder. Im Gegensatz zu den resortlastigen Stränden Mauis oder der wilden Natur Kauais vereint Big Island alles in beeindruckender Form – inklusive eines der faszinierendsten Nationalparks der USA.

Unsere bewährte Big Island Reiseroute
Aufgrund der Größe und Vielfalt empfehle ich dringend einen 7-tägigen Roadtrip. Starten Sie mit drei Tagen auf der sonnigen Kona-Küste (Ankunftsort für internationale Flüge). Folgen Sie mit zwei Tagen im Hawaii Volcanoes National Park in der Inselmitte und schließen Sie mit zwei Tagen auf der regnerischeren, aber üppigen Ostseite in Hilo ab.
Strand- und Schnorchelfans verlängern in Kona (ein echtes Highlight!). Regenwald- und Wasserfall-Liebhaber priorisieren Hilo. Der Nationalpark allein rechtfertigt für Wanderer eine volle Woche.

Bei der Ankunft in Kona überrascht die lavaübersäte Mondlandschaft – weit entfernt von üppigen Stränden. Keine Sorge: Big Island ist vulkanisch jung und aktiv, was zu atemberaubenden schwarzen und grünen Sandstränden führt.
Tag 1: Schnorcheln in South Kona
Big Island bietet unzählige Aktivitäten. Am ersten Tag empfehle ich ein Schnorcheltrip, um Land und Meer kennenzulernen.

Empfohlene Unterkünfte in Kona


Tag 2: Nachtschwimmen mit Mantarochen
Beginnen Sie am Pu'uhonua o Honaunau National Historical Park, einem historischen Heiligtum. Erkunden Sie es zu Land und zu Wasser – bei ruhigem Meer ideal zum Schnorcheln in türkisfarbenen Buchten. Südlich davon werden Wellen stärker, seien Sie vorsichtig!

Weitere Abenteuer auf Big Island
Der Name "Place of Refuge" stammt aus der Zeit vor dem 19. Jahrhundert: Verstöße gegen das Kapu-Gesetz konnten hier Asyl gewähren. Mächtige Häuptlinge residierten in der Nähe, doch selbst Krieger fanden Schutz.
Bei unserem Besuch bot die Bucht perfektes Schnorcheln – ich teilte Minuten mit einer Meeresschildkröte und genoss den Blick auf die Totems aus dem Wasser.

Nachtschwimmen mit Mantarochen: Ein Muss! Wir verpassten es ohne Vorbuchung – lernen Sie aus unserem Fehler. Gäste schwärmen von der Erfahrung.
Ursprung: Das Sheraton Kona Resort beleuchtete in den 1970ern das Wasser, lockte Plankton und damit Mantarochen an. Heute starten Touren für Schnorcheler (mit Nudeln) oder Taucher zu intimen Begegnungen.

Tipp: Ohne Tour abends in der Sheraton-Bar zuschauen – unter leichtem Regen sahen wir mehrere Rochen.
Tag 3: Traumhafte schwarze Lavastrände
Die Kona-Küste verbirgt versteckte Buchten zum Schnorcheln inmitten vulkanischer Felsen. Favorit: Manini’owali Beach (Kua Bay), 30 Minuten nördlich von Kona.

Erkunden Sie Kona-Strände einen ganzen Tag. Die Ostseite ist üppiger, hat aber weniger Sand. Nördlich: Mauna Kea Beach, Hapuna Beach. Kua Bay ist ein Hit. Optional: Mauna Kea Gipfel-Besuch.
Unser Tag endete mit Mai Tai bei Sonnenuntergang im Royal Kona Resort – ihr August-Festival ist legendär!
Tag 4: Wandern im Volcanoes National Park
90 Minuten südlich liegt der Hawaii Volcanoes National Park – ideal auf dem Weg nach Hilo. Optional: Green Sand Beach (5 km Wanderung, kein Fahren erlaubt!).
Stopp bei The Coffee Shack für Kona-Kaffee und Meerblick.

Übernachten Sie nah am Park, um mehr zu erkunden. Viele unterschätzen ihn: Petroglyphen, Lavaröhren – der Höhepunkt!
Wir wanderten den Kilauea Iki Trail (4 Meilen, 2,5 Std.): Durch Regenwald in den dampfenden Krater und zurück.


Lava-Sichtung im Park?
Abhängig vom aktuellen Status. Kilauea war lange der aktivste Vulkan. 2018 zerstörte ein Ausbruch Puna. Wir sahen Lava ins Meer fließen – unvergesslich! Aktuell (Stand 2021): Lava im Halema’uma’u-Krater. Selbst ohne: Der Park enttäuscht nie!
Unterkünfte nahe dem Volcanoes National Park

Tag 5: Lavaröhren und Dampföffnungen erkunden
Start am Kilauea Visitor Center: Crater Rim Trail mit Dampfquellen, Schwefelbänken, Röhren und Panoramen.
Flexibel planen: Ranger-Touren, Wanderungen. Highlights: Kilauea Iki Overlook, Thurston Lava Tube, Pu'u Pua'i, Devastation Trail.

Tag 6: Wasserfälle und Meeresschildkröten
Hilo kontrastiert zu touristischem Kona: Authentisch, regnerisch, regenwaldig. Einheimische schätzen die Ruhe.
Schnorcheln bei Carlsmith Beach Park mit Schildkröten. Akaka Falls State Park: Spektakulär. Richardson Beach: Schwarzer Sand, Lavafelsen.

Unterkünfte in Hilo

Tag 7: Hamakua-Küstenfahrt
Die wilde Hamakua-Küste ist ikonisch. Unbedingt: Hawaii Tropical Bioreserve & Garden (40 Hektar, 2000 Arten) – atemberaubend!


Nördlich: Wasserfall-Detours, Honoka’a für Essen. Waipi’o Valley: Blick vom Aussichtspunkt (Zufahrt per Pferd/Fahrrad).
Tipp: What’s Shakin’ für Smoothies.
Mahalo, Big Island!
Häufige Fragen
1. Wie viele Tage für Big Island? Mindestens fünf: Kona-Strände, Hilo-Regenwald, Volcanoes Park.
2. Beste Reisezeit? September-November: Günstige Preise, warmes Wasser.
3. Unverzichtbar?
- Volcanoes National Park
- Waipi’o Valley
- Green Sand Beach
4. Anreise? Günstige Flüge via Southwest, Hawaiian oder Alaska Airlines (ab 200 $). Alaska Companion Fare: 99 $ + Steuern.
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