Island – ein Land voller Magie
Island, das Land aus Feuer und Eis, bietet eine einzigartige Naturerfahrung, die es weltweit nirgends sonst gibt. Mit seinen unzähligen Wasserfällen, Geysiren, Fjorden, Bergen und Gletschern überwältigt die schiere Schönheit Islands und weckt tiefen Respekt.
Daher lässt sich dieser malerische Inselstaat nicht in einem Tag, einer Woche oder sogar einem Jahr vollständig erkunden. Auf meiner 5-tägigen Reise durch Island wollte ich so viel wie möglich erleben.
Tag 1 – Reykjavik
Mein Wow Air-Flug nach Reykjavik landete um 4:45 Uhr – perfekt, um den Sonnenaufgang zu erleben! Beim Start in Boston herrschten 27 °C, bei der Ankunft in Island nur kühle 0 °C. Ein paar Schichten reichten kaum aus! Da ich Anfang Oktober unterwegs war, stelle ich mir den Winter hier besonders hart vor.
Vom Flughafen nahm ich den Shuttlebus zum Mietwagenverleih Blue Car Rental am Straßenende. Die Preise waren unschlagbar: 800 USD für fünf Tage in einem 7-Sitzer Mitsubishi Outlander (Island ist teuer). In diesem als eines der teuersten Länder der Welt bekannten Land bot Blue Car Rental die besten Deals für Neuwagen. Normalerweise hätte ich eine Limousine genommen, doch wegen der schotterigen Straßen und felsigen Wege war ein robuster 4x4-SUV die richtige Wahl.
In Reykjavik begeisterte der Sonnenaufgang über der Küstenstadt. Mit nur 120.000 Einwohnern ist sie eine der kleinsten Hauptstädte, die ich kenne. Auf dem Hügel thront die Hallgrímskirkja, eine moderne lutherische Kirche, die Islands unkonventionelle Landschaft widerspiegelt. Ihr Inneres ist schlicht elegant, im Kontrast zu prunkvollen europäischen Kathedralen. Der Höhepunkt: Die Aussicht vom Kirchturm.
Tagsüber erkundete ich die charmante Stadt zu Fuß. Obwohl klein und begeh- oder fahrbar in einem Tag, hat Reykjavik viel zu bieten. Als moderne Handelsstadt ist sie der ideale Startpunkt für Island-Abenteuer.
Tag 2 (Teil 1) – Aurora-Sichtung
Kurz nach Mitternacht erlebte ich das Highlight meines Lebens: Die Aurora Borealis tanzte über dem Himmel. Wir wanderten 45 Minuten südlich von Reykjavik zum Kleifarvatn, einem einsamen See – perfekte Kulisse für das Spektakel aus grünem, gelbem und rotem Licht.
Tag 2 (Teil 2) – Roadtrip durch Island
Den Tag verbrachten wir unterwegs: 3 Stunden von Reykjavik nach Kirkjufell, dann 5 Stunden nordwärts nach Ísafjörður in den Westfjorden. Die Fahrt war inspirierend – mehr Wasserfälle als Autos, mehr Schafe als Menschen! Highlight: Kirkjufellsfoss mit dem ikonischen Berg. Ein lohnenswerter Abstecher vor den Westfjorden.
Die Fahrt durch die Westfjorde nach Ísafjörður war idyllisch: Kurvenreiche Straßen entlang dramatischer Klippen. Glücklicherweise waren sie asphaltiert und schneefrei.
Tag 3 – Nordwest-Island
Wir starteten mit Ísafjörður, der größten Stadt der Westfjorde (2.500 Einwohner). Schnell erkundet, aber der ruhige Hafen bot die besten Meeresfrüchte ever. Der lange Weg lohnte sich!
Nach den Westfjorden hielten wir in Laugarbakki an, ideal an der Ringstraße gelegen. Übernachtung im familiengeführten North West Hotel – ein Highlight. Der herzliche Wirt interessierte sich für Gäste-Kulturen. Das inkludierte Frühstück mit lokalen Spezialitäten wie geräuchertem Lamm sparte uns Tausende isländische Kronen (1 USD ≈ 100 ISK).
Tag 4 – Feuer und Eis
Morgens nach Süden zum Hraunfossar, dem schönsten Wasserfall, den ich kenne. Im Herbstlaub ein Traum. Das Wasser sickert magisch aus Lavaböden – ein Muss!
(Entdecken Sie die magischsten Orte in Westisland)
Danach vorbei am Langjökull (Islands zweitgrößter Gletscher) zum Golden Circle. Die mondähnliche Landschaft war beeindruckend.
Highlights: Þingvellir, Haukadalur und Gullfoss.
Der Þingvellir-Nationalpark fasziniert mit geologischen Formationen. Wikinger gründeten hier 930 das älteste Parlament. UNESCO-Weltkulturerbe seit 2004.
In Haukadalur sprudeln Geysir (ruhig) und Strokkur (alle 5–10 Min. bis 30 m hoch) – pure Island-Magie!
Vor Sonnenuntergang Gullfoss, einer der mächtigsten Wasserfälle. Vergleichbar mit den Niagarafällen – ein würdiger Abschluss.
Tag 5 – Wasserfallparadies
Letzter Tag: Skógafoss und Blaue Lagune. Skógafoss erzeugt sonnige Regenbögen – ikonisch in Süd-Island.
Zum Finale die Blaue Lagune (Tickets wochenlang im Voraus buchen!). Das mineralreiche Thermalwasser entspannt tief. National Geographic zählt es zu den 25 Weltwundern. Mit Swim-up-Bar, Schlamm- und Algenmasken – unvergesslich.
Island hat uns verzaubert. Wir kommen wieder! Folgen Sie mir auf Instagram: @Global.Viewpoint!
Gute Reise! – Jon
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