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Madeira enttarnt: 4 gängige Missverständnisse und warum Individualreisende die Insel lieben – Rough Guide to Portugal

Madeira wird Sie umhauen: Diese portugiesische Vulkaninsel liegt näher an Nordafrika als an Europa und ist kein Standardurlaubsziel mehr, sondern ein Favorit unter Individualreisenden. Basierend auf dem Rough Guide to Portugal, unserem bewährten Reiseführer, enthüllen wir, was Madeira so einzigartig macht.

Missverständnis 1: Madeira eignet sich perfekt für einen Strandurlaub

Madeira ist eine Vulkaninsel ohne Aktivität seit 6500 Jahren – daher dominieren schwarze Sandstrände. Im Süden gibt es importierten goldenen Sand.

Für einen echten Strandtag machen Sie es wie die Einheimischen: Nehmen Sie die Fähre nach Porto Santo, nur wenige Stunden entfernt. Die goldene Insel belohnt mit exzellenten Meeresfrüchten und atemberaubender Atlantik-Aussicht.

Umarmen Sie Madeiras vulkanische Schönheit: Erleben Sie einen ganztägigen Skywalk oder die natürlichen Pools in Porto Moniz.

Missverständnis 2: Madeira dreht sich nur um Kreuzfahrtschiffe und Senioren

In Funchal ankern oft große Kreuzfahrer, doch die Passagiere bleiben meist in der charmanten Hauptstadt und segeln abends weiter.

Nachts erwacht Funchals Altstadt: Madeiras Nachtleben ist lebendig, europäisch und hauptsächlich von Locals frequentiert – losgeht es erst nach Mitternacht.

Whale- und Dolphin-Watching boomt hier. Die RIB-Boote sorgen für Adrenalin, aber atlantische Wellen können hart sein. Keine Sorge: Bei Delfinsichtungen wird der Motor abgestellt – purer Naturmoment.

Surfer genießen den Atlantik: Anfänger starten in Porto da Cruz, Profis in Jardim do Mar.

Landeinwärts locken Gipfel und Schluchten mit Klettern, Canyoning, Offroading und anspruchsvollen Mountainbike-Trails.

Wanderer tauchen in dichten Lorbeerwald ein und folgen den 2000 km langen Levadas – Madeiras einzigartigen Bewässerungskanälen.

Oder buchen Sie eine Delfin-Kreuzfahrt direkt ab Funchal.

Missverständnis 3: Madeira ist nichts für Individualreisende

Neben Standard-Hotelketten bieten Funchal Boutique-Hotels und bergige Regionen unkonventionelle Unterkünfte.

Vergessen Sie Hotelpools: Entdecken Sie vulkanische Pools entlang der Küste, wie in Porto Moniz mit seinen atlantischen Wellen und tiefen Becken.

In Funchal starten Sie beim Mercado dos Lavradores: Frische, monströse Fische, Inselprodukte und ein Kaffee mit Pastéis de Nata.

Für etwas Besonderes: Fajã dos Padres an der Südküste.

  • Erreichbar nur per Seilbahn.
  • Restaurierte traditionelle Cottages.
  • Direkt am Strand mit Garten und Terrasse.
  • Spektakuläre Atlantik-Blicke.
  • WiFi, Flachbild-TV, Satellitenkanäle.

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Missverständnis 4: Madeira ist immer sonnig

Madeira gehört zu Portugal, liegt aber 955 km südlicher – näher an Nordafrika. Subtropisches Klima mit milden Temperaturen (meist über 17 °C), selten zu heiß.

Sechs Mikroklimata sorgen für Sonne irgendwo. Oktober bis März bringen Schauer, die schnell vergehen und das üppige Grün nähren.

Perfekt für Aktivitäten: Probieren Sie die traditionelle Rodelbahn aus Monte oder eine entspannte Tukxi-Tour mit lokalen Guides.

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