Die Südküste Englands ist perfekt für einen unvergesslichen Sommer-Roadtrip. Die Jurassic Coast erstreckt sich von Exmouth bis Old Harry Rocks, ergänzt durch charmante Fischerdörfer in versteckten Buchten und weiße Sandstrände. Wie das alte Sprichwort besagt: Es kommt auf den Weg an, nicht aufs Ziel. In meinem ersten Wohnmobilurlaub mit drei Freunden und unserem Hund Betsie erlebte ich das intensiv. Für Ihr eigenes Abenteuer empfehle ich die unverzichtbaren Reiseführer Rough Guide to Dorset, Hampshire and the Isle of Wight sowie Rough Guides Staycations Devon and Cornwall.
Der Campervan
Mit meinen Freunden erkundeten wir Salcombe, Weymouth, Durdle Door, Poole und Sandbanks. Lesen Sie weiter, warum Sie diesen Roadtrip an Englands Südküste planen sollten – und wie Sie ihn budgetfreundlich gestalten.
Wir mieteten einen Volkswagen Transporter bei Kamperhire.co.uk, abgeholt bei einem lokalen Anbieter in Portsmouth aus unserem Rough Guide. Der Van bot Platz für vier: Die hinteren Sitze klappten zu einem Bett um („unten“), das Dach zu einem Doppelbett („oben“). Dazu Stauraum, Kühlschrank, Spüle und Gasherd. Bei uns war auch Betsie, unsere Französische Bulldogge, die je Nacht ihren Lieblingsplatz wählte.
Warum Wohnmobil? Es ist eine erschwingliche Art, die teure Südküste zu entdecken – Orte wie Salcombe und Sandbanks sind sonst purer Luxus. Für vier Nächte und fünf Tage starteten wir motiviert. Was konnte schiefgehen?
Tag 1: Kingsbridge, South Devon
Von Portsmouth fuhren wir 170 Meilen nach Kingsbridge. Der längste Abschnitt zuerst, damit die Rückfahrt entspannter ist. Die dreieinhalbstündige Fahrt hatte Verzögerungen durch Straßensperrungen und Anhänger, aber Pausen für Betsie hielten uns frisch.
Durch enge Landstraßen erreichten wir den familiengeführten Campingplatz Karrageen bei Kingsbridge, nur 15 Minuten von Salcombe, fünf Minuten von Hope Cove mit hundefreundlicher Bucht, Post und Pub entfernt.
Mit 70 Stellplätzen auf Haupt- und oberem Feld vermittelt Karrageen echtes Gemeinschaftsgefühl – ideal zum Nettwerken. Perfekt auch für die erste Nacht ohne Einkauf: Wir verpassten den Pizzaabend, bekamen aber eine Pizza von netten Nachbarn geschenkt.
Regen prasselte aufs Dach, wir spielten Karten im Van, Betsie schlief unten.
Tag 2: Salcombe, South Devon
Früh abfrühstück vom Campingplatz, dann ans Steuer nach Salcombe Harbour Hotel & Spa. Enge, hügelige Straßen, volle Fußgängerzonen auf der Fore Street – lebendig und charmant.
Das glamouröse Hotel bietet Panoramablick über die Flussmündung. Perfekter Luxus-Splurge: Valet-Parken neben Lamborghinis, Mittag im Restaurant The Jetty mit Whitebait-Sriracha, Trüffel-Mac’n’Cheese und Bio-Wein. Spa für nur 5 £/Stunde (Pool, Whirlpool, Sauna, Dampfbad) – kein Mykonos nötig.
Mit Betsie schlenderten wir Fore Street: Unabhängige Shops, Jack Wills, Neopren-Teens. Pint Apfelwein im Victoria Inn mit Blick auf Boote und Yachten.
Abends Barbecue, Autoalarm-Alarm – trotzdem gute Nacht. Betsie auf Beifahrersitz.
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Tag 3: Weymouth, Dorset
Regenmorgen, aber EM-Finale rief: 160 Meilen nach Weymouth zum Rosewall Campsite in Osmington Mills mit Meerblick, Reitstall, See für Spaziergänge. 13 Hektar, freie Stellplatzwahl, hundefreundlich.
Nachmittag unter Auto-Kofferraum: Rum, Regenmäntel, englisch pur. Abend im KIKABeach (Tapas, Cocktails), dann Pub für EM – Glück für Italien. Gedämpft zurück, Betsie oben.
Planen Sie Dorset? West Bay, der echte Broadchurch-Standort, nicht verpassen.
Tag 4: Durdle Door und Poole, Dorset
Stiller Morgen, Spaziergang zum See mit neugierigen Pferden. Halbe Stunde nach Durdle Door: Wochentag gegen Massen, 5 £ Parkgebühr. Picknick mit Blick, steiler Abstieg (vorsichtig bei Schlamm!).
Großartiger Blick auf Bogen und Man O’War Cove mit türkisem Wasser. Kiesstrand, Schwimmer, hundefreundlich – Wanderschuhe empfohlen.
Nach Eis 27 Meilen nach Poole. Parken bei Branksome Beach, Übernachtung erlaubt. Fish & Chips, Regen, dann Paddleboarder beobachten, Promenade. Betsie auf Fahrersitz.
Tag 5: Sandbanks, Dorset
Bestes Wetter am Sandstrand: Rettungsschwimmer-Training, Jogger, Yoga in der Brise. Kaffee und Baguette vom Kiosk. Perfektes Roadtrip-Finale vor Rückfahrt des Vans.
Holprig, aber lohnenswert! Mehr zu Devon/Cornwall: Rough Guide to Dorset, Hampshire and the Isle of Wight sowie Staycations Devon and Cornwall.
Reisefakten
Vermieter: Kamperhire.co.uk
Fahrzeug: VW California 6.1 Küste; 4 Personen
Kosten: 120 £/Tag
Zusatz: 30 £/Hund