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Neue Trends in Buenos Aires: Fahrradfieber, Cocktails und mehr – Von Expertin Vicky Baker

Eine der boomenden Metropolen Südamerikas, Buenos Aires ist eine faszinierende, kulturell reiche Stadt mit vielfältigen Vierteln und Menschen. Als erfahrene Reiseschreiberin Vicky Baker teile ich die neuesten Highlights aus Buenos Aires, Argentinien.

Fahrradboom in der Stadt

Vor wenigen Jahren galt Radfahren in den chaotischen Straßen von Buenos Aires als riskantes Abenteuer. Heute ist es Alltag: In nur zwei Jahren entstanden über 100 km Radwege, ergänzt durch ein öffentliches Fahrradverleihsystem und zinslose Darlehen zum Kauf. Critical-Mass-Fahrten boomen, hippe Fahrradläden sprießen, und Cafés wie La Apasionada locken mit 15 % Rabatt für Radfahrer (z. B. beim Frühstück oder merienda). Highlight: Cycle-in-Kino-Events im Parque Tres de Febrero – Infos unter festivales.gob.ar.

Schicke Cocktailbars erobern Palermo

Während viele porteños treu zum fernet-con-coca (Kräuterlikör mit Cola – erwerbener, aber süchtig machender Geschmack) bleiben, boomen kreative Cocktailkarten. Hotspots in Palermo: Rey de Copas mit französisch-marokkanischem Flair und Dachterrasse; das speakeasy-ähnliche Frank’s; Verne Cocktail Club (von Herrenclubs inspiriert, Passwort per Anruf erfragen). Überraschend: Florería Atlántico, versteckt hinter einem Blumen- und Plattenladen.

Peruanische Küche: Buenos Aires war voraus

Mit Preisen für peruanisches Essen in aller Welt hinkt Buenos Aires entspannt hinterher – es hat den Trend längst integriert. Ceviche ist hier so normal wie Curry in London. Von günstigen Familienkneipen in Abasto (peruanische Community) bis zur Astrid y Gastón-Filiale (Original in Lima: bestes Restaurant Lateinamerikas). Neu: Mullu mit peruanisch-japanischer Fusion. Buenos Aires ist bereits post-peruanisch.

Alternatives Einkaufen trotz Inflation

Inflation und Importbarrieren treiben Preise für Kleidung und Schuhe in die Höhe – EU- oder US-Preise schocken hier. Tipp der Einheimischen: Meiden Sie die Hauptstraßen. Pop-up-ferias (Märkte) via Social Media (Suche „feria Americana Buenos Aires“) oder Aushänge an Bäumen. Oder direkt bei Designern: Jungle Vi.ai.pi (Taschen), Bimba Vintage (Second-Hand), Maison Abbey (Damenmode) – oft Termin nötig, Preise günstiger ohne Ladenmiete.

Zurück in die 90er: Wilde Nächte

Palermo war in den 90ern Nachtleben-Wüste, bis zur legendären Nave Jungla – zwergbesetzte Bar mit hedonistischen Shows. Im August revivierte sie mit Party im Salón Irreal: Bodypainting, exzentrisches Publikum, explizite Acts – wilder als Club 69-Drag-Partys. Mehr Events geplant? Wahrscheinlich. Breiteres Publikum? Abwarten.

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