Die Philippinen machen in den Medien oft durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam – vom Taifun Yolanda 2013, der Zerstörung von Leyte bis Palawan verursachte, bis hin zum kontroversen Präsidenten Rodrigo Duterte, bekannt als „Duterte Harry“. Doch die friedliche Insel Camiguin, nur 20 km vor der Nordküste Mindanaos gelegen, ist eine erfrischende Ausnahme.
Während Mindanao mit Unruhen und Entführungen kämpft, gilt Camiguin als einer der sichersten und attraktivsten Strandorte der Philippinen. Hier erwarten Sie elfenbeinweiße Sandstrände, türkisfarbene Lagunen und dramatische vulkanische Berggipfel – fernab der überlaufenen Resorts wie Boracay oder Alona Beach.
Genau diese Abgeschiedenheit macht Camiguin zum Top-Reiseziel. Hier erfahren Sie, warum Sie jetzt reisen sollten, und alle praktischen Tipps zur Planung.
Die Philippinen haben mehr als 7000 Inseln: Warum ist diese so besonders?
Camiguin vereint das Beste der Philippinen in kleinem Format: Idyllische Strände, heiße Quellen, Dschungelwasserfälle, herzliche Einheimische und farbenfrohe Feste.
Abenteuerfans kommen voll auf ihre Kosten – mit Weltklasse-Tauchen (Haie, Schildkröten, Riesenmuscheln und ein versunkener Friedhof in Küstennähe) sowie Bucket-List-Trekking auf dem 1332 m hohen Mount Hibok-Hibok mit Panoramablick.
Die Insel ist kompakt: Die 64 km lange Küstenstraße lässt sich leicht umrunden. Eine Motorradtour bei Sonnenuntergang schafft unvergessliche Südostasien-Momente.
Warum wird erst jetzt darüber geredet?
Früher war die Anreise mühsam: Lange Nachtfähren von Cebu (11–12 Stunden) oder komplizierte Bus-Boot-Kombis von Bohol über Cagayan de Oro.
Heute fliegen Sie bequem mit Cebu Pacific in 50 Minuten nach Mambajao – täglich, plus extra Flüge montags, freitags und sonntags. Die riskante Landroute über Mindanao entfällt.
Klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Unbedingt die letzte Oktoberwoche zum Lanzones Festival: Ein farbenprächtiges Fest zur Feier der lokalen Frucht (süß wie Litschi, mit nussiger Note). Einheimische feiern karnevalsartig mit Kostümen und Frucht-Dekorationen.
Mindanao-Bewohner lieben das Fest – buchen Sie Unterkünfte frühzeitig. 2023: 24.–30. Oktober.
Gibt es außer seltsamen Früchten noch etwas, wofür die Insel berühmt ist?
White Island: Eine traumhafte Sandbank, bei Ebbe sichtbar, per Bangka-Boot (Auslegerkanu) vom Yumbing-Strand erreichbar. Mit Hibok-Hibok-Hintergrund ein Instagram-Highlight.
Sie haben diesen Vulkan jetzt zweimal erwähnt. Ist er gefährlich?
Der letzte große Ausbruch war 1951 mit 500 Opfern. Seitdem überwacht Philvolcs (Philippinen-Vulkanologen) den Hibok-Hibok mit einem Forschungszentrum. Besucher sind willkommen, erhalten Infos und Fotos vergangener Eruptionen. Eine tolle Motorradtour!
Wir sind verkauft. Gibt es noch andere Orte, die wir unbedingt besuchen sollten?
Europäische Expats bereichern Camiguin: Kurma (Diggi & Valerie, deutsch-philippinisch) für Freitauchen, Yoga und veganes Café. Nypa Style Resort (Elena, Italien) mit natürlichem Pool und Mandelbaum.
BeeHive am Catibac Beach (belgisch): Muschel-Deko, Treibholzmöbel, Pizza und Bio-Honig-Souvenirs.
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