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Uruguays beste Strände: Warum es Südamerikas Top-Strandziel ist

Eingequetscht zwischen Argentinien und Brasilien, mit einer fußballähnlichen Form, steht Uruguay selten auf der typischen Südamerika-Liste. Doch mit fortschrittlicher Politik, lebendiger Asado-Kultur und einigen der besten Strände des Kontinents sollte es das unbedingt. Aus unserer langjährigen Reiserfahrung in der Region wissen wir: Uruguay bietet Strände für jeden Geschmack – von netzunabhängigen Hippie-Oasen (Cannabis legal seit 2014) über schicke Promi-Hotspots bis hin zu Partymeilen. Die 660 km unberührte Küste zu erkunden, dauert ewig. Deshalb empfehlen wir fünf Highlights, die Uruguay zum besten Strandziel Südamerikas machen.

Für pure Entspannung: Cabo Polonio

Ohne Straßen oder Strom, mit nur rund 80 Einwohnern, ist Cabo Polonio der ideale Fluchtort vor der Zivilisation. Die Anreise ist schon ein Abenteuer: per Ruderboot, Pferd am Strand, 7 km Wanderung über Dünen oder Geländewagen im Nationalpark.

Rustikale Unterkünfte wie das Cabo Polonio Hostel mit pedalantriebener Waschmaschine und Blechdach-Restaurants mit Asado im Sommer prägen den Ort. Genießen Sie Hängematten, Bier und Besuche bei den geselligen Seelöwen am 120 Jahre alten Leuchtturm. Die größte Herausforderung: Wann abreisen?

Für entspannten Chic: La Pedrera

Vor hundert Jahren baute die Familie Arrarte hier eine Strandhütte – Freunde folgten. Heute ist La Pedrera Uruguays aufstrebend schickstes Ferienziel, vergleichbar mit dem frühen Jose Ignacio vor dem Jetset-Boom.

Erleben Sie wellenumtoste Strände mit dem rostigen Wrack Cathay VIII, staubige Gassen und Bars mit frischem Grillfisch. Besonders empfehlenswert: Pueblo Barrancas mit Cabañas auf Stelzen inmitten eines Waldhangs am Strand. Der 2 km-Spaziergang im Mondlicht zurück ist magisch.

Für Nachtschwärmer: Punta del Este

Wer feiernd durch Uruguay reist, landet in Punta del Este, dem "Miami Südamerikas" auf einer Halbinsel. Im Kontrast zur entspannten uruguayischen Art: Hochhäuser, Glamour und Preise.

Trotzdem top Strände: Breiter Playa Mansa zum Entspannen, wilder Playa Brava mit der ikonischen Hand-Skulptur. Nachts ab in die Clubs von La Barra oder Punta Ballena.

Pixabay / CC0

Für Glanz und Glamour: Jose Ignacio

Schicker als benachbartes Punta del Este, ohne die Hochhäuser: Jose Ignacio wandelte sich vom Fischerdorf zum Hotspot Lateinamerikas.

Im Sommer baden neben Millionären, Models und Stars; übernachten Sie im eleganten Vik Hotel oder Gästehäusern. Der alte Charme bleibt – ideal für einen Tagesausflug, Parkplatz neben Sportwagen inklusive.

Für Surfer: Punta del Diablo

"Teufelsspitze" klingt wild, doch diese Surferstadt an der brasilianischen Grenze ist entspannt. Nebensaison wie Cabo Polonio: Dreadlocks, Hunde und Top-Wellen an Playa Pescadores.

Sommerlich explodiert die Population von 1.500 auf 20.000 – Rucksacktouristen und Partystudenten aus Brasilien/Argentinien feiern an sonnigen Stränden. Rosi und Martins netzunabhängiges Labyrinth-Haus nahe Playa Grande ist ein Highlight.

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Bild oben: Strand von Oceania de Polonio © abriendomundo/Shutterstock