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Hadaka Matsuri: Das legendäre Naked Festival mit 9.000 Männern um Glücksstöcke in Japan

Träumen Sie von einem Jahr voller Glück? Ziehen Sie einen traditionellen Fundoshi-Lendenschurz an, lassen Sie sich Mitte Februar mit eiskaltem Wasser reinigen und ringen Sie mit 9.000 anderen japanischen Männern – inklusive ihrer 18.000 nackten Wangen – um einen der zwei Glücksstäbchen Shingi. Klingt einfach? Denken Sie nochmal nach.

Am dritten Samstag im Februar pilgern in der japanischen Stadt Saidaiji-naka in Okayama über 9.000 Männer – Zuschauer nicht eingerechnet – zum Saidai-ji-Tempel, Schauplatz eines der exzentrischsten Feste Japans: dem berühmten 'Naked Festival' oder Hadaka Matsuri.

Das Hadaka Matsuri hat eine über 500-jährige Tradition. Ursprünglich wetteiferten Gläubige um Papiermarken der Shinto-Priester, bekannt als 'go-o', die den Gewinnern ein Jahr der Freude versprachen.

Heute werden die Teilnehmer zunächst mit kaltem Wasser gereinigt. Um Mitternacht erlöschen die Tempellichter, und der Priester wirft die Glücksbringer – zwei 20 cm lange Stäbchen – aus einem Fenster in die brodelnde Menge. Wer einen Stock fängt und ihn in die reisfüllte Kiste steckt, erhält den Segen für ein Jahr Glück.

Dieses Video zeigt zwei britische Touristen, die in das chaotische und teils beängstigende Spektakel eintauchen:

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