
Dominikanische Republik: Tradition trifft Moderne in der spannenden Gastronomie
Santo Domingo, die älteste Stadt Amerikas, beeindruckt mit historischen Schätzen aus dem 15. Jahrhundert. Doch seine kulinarische Szene macht sie zum Hotspot für internationale Feinschmecker. Als kosmopolitischste Metropole der Dominikanischen Republik erlebte ich hautnah die faszinierende Fusion aus alter Tradition und moderner Küche. Die schwülen Straßen der Kolonialstadt, gesäumt von spanischer Architektur und den Rhythmen des Merengue, bieten immersive kulturelle Erlebnisse.
Vom hausgemachten Sancocho – einem klassischen Eintopf, den man in Kochworkshops dominikanischer Chefs zubereiten lernt – bis hin zu Foie Gras mit dunkler Biermarmelade und Risotto in Tintenfischtinte bei Pat's Palo Brasserie. Dort genoss ich auch gewürzte Ziege (Chivo Encendido) mit Kürbisrisotto – ein Highlight!
Im benachbarten Pura Tasca Tapas Restaurant probierte ich spanische Tapas mit Sangria in Rot, Weiß und Passionsfrucht. Die Merengue-Atmosphäre bei LuLu’s, das wie ein Nachtclub wirkt, rundete ab: Frittierte Kroketten in Baby-Converse-Schuhen! Merengue, der Nationalsound, entstand angeblich bei Sklaven auf Zuckerrohrfeldern – der steife Oberkörper symbolisiert die Ketten an den Knöcheln.
Die Kolonialzone boomt als Mekka für Feinschmecker, Wein- und Spirituosenfans. Lokale Zutaten mit traditionellen Aromen verschmelzen mit internationalen Einflüssen zu innovativen Kreationen für Einheimische und Gäste.
Auf den lebhaften Märkten entdeckte ich dominikanischen Kaffee, riesige Zimtstangen, Bohnen und Früchte – Bananen in Hülle und Fülle!
Im legendären Mesón D'Bari, das Anthony Bourdain liebte, genoss ich Krabben- und Muschelempanadas mit Cuba Libre, serviert von Macho, Pecao und William, die seit über 30 Jahren wie eine Familie hier wirken.
Tostones (gebratene Kochbananen), würzige Wurst und zartes Ziegenfleisch ergänzten das Menü. Dieses blaue, zweistöckige Restaurant präsentiert Kunst von Che Guevara bis tropischen Motiven.
Bei Besuchen in der pulsierenden Kolonialzone kostete ich Yuca encebollado, rote Bohnen mit Sahne (Habichuelas con dulce) und mehr einzigartige Spezialitäten. Die Vielfalt speist sich aus Taino-, spanischen und afrikanischen Einflüssen – Rezepte, die Generationen überdauert haben. Zwischen Atlantik und Karibik entstand diese reiche Küche. Selbst am Boca-Chica-Strand waren Johnnie Cakes und Meeresfrüchteplatten im Boca Marina ein Traum.

Zurück in der Stadt besuchte ich El Mesón de la Cava, ein ikonisches Restaurant in einer ehemaligen OAS-Höhle: Klassische Meeresfrüchte und Schalentiere!
Übernachtung: Die Auswahl ist unglaublich!


