Stellen Sie sich vor, über 600 Meilen entlang der taiwanischen Küste zu radeln? Owen, Gewinner unseres Taiwan Fly N’ Bike-Wettbewerbs, erlebte genau das – und nennt es trotz starker Winde und Regen die Reise seines Lebens. Als erfahrener Radfahrer teilt er hier seinen detaillierten Bericht aus erster Hand, unterstützt von StudentUniverse und dem Taiwan Tourism Bureau.
Tag 1
Um 5 Uhr morgens lag ich wach im Bett in Taipeh, noch geplagt vom Jetlag aus San Francisco. Ein einwöchiges Radabenteuer wartete auf mich – mein erstes dieser Art, doch die Vorfreude war riesig!
Nach einer kurzen Einweisung am Vorabend starteten wir mit atemberaubender Aussicht. Drei Reiseleiter begleiteten uns auf den ersten Kilometern.

Die Tour führte von Taipeh entlang eines Flusses durch die Stadt. Nach 30 Kilometern Pause am Hafen mit Fotos, fuhren wir per Van nach Miaoli.

Dann ging’s bergauf durch die Hügel von Sanyi, gerade als die Sonne unterging. Nach einem anstrengenden Tag genossen wir Snacks vor dem finalen Abstieg.
Tag 2
Wir flogen nach Penghu, einer Insel vor Taiwans Westküste, für vier Tage. Ein Taifun sorgte für heftigen Wind, der unsere Touren prägte.

Auf dem Weg zu einer Nachbarinsel schaukelte das Boot wild – doch sicher legten wir an. Ein steiler Aufstieg belohnte uns mit Panoramablick.

Nach der Tour zurück per Boot, Check-in ins Hotel, Abendessen mit Guides und Erkundung: Ein beleuchteter Tunnel mit Musik war ein Highlight.

Tag 3
Weiter radeln! Die unzähligen Windmühlen erklärten den starken Wind. Trotzdem erreichten wir stetig die Ostküste.
Mittagspause, dann Tour an traumhafte Buchten, kurzes Wandern und Ankunft an einer Militärbasis.

Tag 4
Frühes Frühstück im Hotel (Mantou und Sojamilch wurden zur Gewohnheit). Küstentour mit Wellenblick in Magong.

Mittagessen italienisch – willkommene Abwechslung zu Meeresfrüchten, inklusive Zwiebelringen. Danach Strände mit feinem Sand, Schwimmen trotz Wetter.
Abschluss: Erkundung historischer Häuser in Husi, Einblicke in die Inselgeschichte.

Tag 5
Letzter Radtag auf Penghu – am windigsten und regnerischsten. Politische Plakate und Wahltrucks überall, ein faszinierender Anblick.
Abendessen im Bankettsaal, dann Hotelumgebung erkunden.

Tag 6
Früher Abflug, Hoffnung auf Ebbensicht mit Felspfad – zu windig, stattdessen Tanzstunde mit Andrew. Sightseeing, Flug nach Taipei, Shilin-Nachtmarkt mit Pudding-Bällchen.

Tag 7
Abschiedstag: National Palace Museum, Taipei 101 (ehemals höchstes Gebäude). Din Tai Fung-Knödel oben im Turm.
Trauriger Abschied von der Gruppe nach dem Mittag.

Tag 8
Extra-Tag: Familie, Taoyuan-Nachtmarkt, Einrad mit Kindern und alter Bekannter aus Niederlanden auf Hindernisparcours.

Rückblick: Die Reise meines Lebens – lohnend, dank StudentUniverse und Taiwan Tourism Bureau für perfekte Organisation.