Vom indischen Sari bis zum vietnamesischen Non La-Hut präsentiert die Welt eine faszinierende Vielfalt traditioneller Kleidung. Diese Outfits spiegeln oft Geschichte, Kultur und sozialen Status wider und fesseln jeden Betrachter.
Das Studium traditioneller Trachten bietet tiefe Einblicke in die Herkunftsländer. Wir haben die beeindruckendsten Beispiele zusammengestellt, um Ihnen einen Überblick zu geben. Entdecken Sie mehr über unkonventionelle Mode in unserer Übersicht zur verrückten Weltmode.
Der Sari, Indien
Der Sari gilt als eines der einfachsten und doch vielseitigsten Kleidungsstücke: ein Stück Stoff bis zu neun Meter lang, das auf Dutzende Arten drapiert werden kann. Er durchzieht alle Schichten der indischen Gesellschaft – von schlichter Baumwolle aus Dörfern bis zu glamourösen Kreationen auf der India Fashion Week.
Indiens kultureller Reichtum machte es zu einem der schönsten Länder der Welt – nach unserer Leserumfrage.
Kilts, Schottland
Von Braveheart bis zu Strictly Come Dancing symbolisiert der Kilt Schottland. Bei den Highland Games lebt die Tradition fort: makellos gekleidete Tänzer, Pfeifer und Athleten bei den "schweren Events" – ein Baumstamm lässt sich nur im Kilt werfen.
Mehr schottische Highlights: Die schönsten Orte in Schottland nach Leserwahl.
Tracht, Süddeutschland und Österreich
Tracht umfasst Lederhosen für Männer und Dirndl für Frauen. Regionale Varianten reichen vom Schwarzwälder Bollenhut bis zu modernen Interpretationen, wie Lederhosen bei Pride-Festivals.
Unverzichtbare Tipps: Dinge, die Sie in Deutschland und Österreich nicht verpassen sollten.
Balinesisches Tempelkleid, Indonesien
Beim Tempelbesuch sind Schärpe (selendang) und Sarong-Rock (kain) Pflicht. Das volle Frauenkostüm mit Kebaya-Bluse und balinesischen Textilien wie Ikat und Batik ist für Feste reserviert.
Abseits der Massen: Versteckte Orte auf Bali und die besten Strände.
Maasai-Perlenarbeiten, Kenia
Die Maasai, eine kleine aber ikonische Ethnie Kenias, beeindrucken mit rotem Stoff, komplexer Perlenstickerei und ockerfarbenem Haar bei jungen Männern. Brautkragen sind Handwerkskunst-Höhepunkte.
Kenia-Tipps: Kultur und Etikette. Für Afrika-Reisen: Wissenswertes vor dem Rucksackurlaub.
Herero-Frauen, Namibia
Die Herero-Frauen adaptierten viktorianische Mode der deutschen Kolonialzeit zu einem stolzen Identitätsmerkmal: bodenlanger Rock, Puffärmel und hornförmiger Hut.
Fantastische Bilder: Namibia im Überblick.
Sami-Kleidung, Lappland
Die Sámi, eines der ältesten Völker Europas, leben in Nordskandinavien und Russland. Zentral ist der Kolt (gákti): Tunika in Blau, Rot, Gelb, Grün, ergänzt durch Rentierhaut für Accessoires.
Gho, Bhutan
In Bhutan ist Nationaltracht Pflicht. Männer tragen das knielange Gho mit Keram-Gürtel, bei formellen Anlässen plus Kabney-Schal nach Status. Frauen: Kira mit Tschuschur.
Melone, Bolivien
Aymara-Frauen (Cholas) in La Paz tragen bowlerähnliche Hüte. Ursprung: Billighut-Lieferung in den 1920er Jahren, die zu klein für Europäer war – ein Trend bis heute.
Nach Bolivien? Unser maßgeschneiderter Reiseservice hilft!
Nagaland, Nordindien
Beim Hornbill Festival zeigen Nagaland-Stämme Pracht: Federn, Eberzähne, Naga-Tücher. Siehe unsere Galerie.
Konische Hüte, Vietnam
Vietnams Vielfalt: Hmong-Brokate, Dao-Kopfschmuck. Ikone: Non La, z.B. Non Bai Tho mit versteckten Gedichten.
Seltsamkeiten Vietnams: 8 Highlights – inklusive Weasel-Poo-Kaffee.
Flamenco-Kleider, Andalusien, Spanien
Traje de Flamenco mit Volantes-Rüschen. Bestes Erlebnis: Sevillas Feria de Abril. Ultimativ: Bata de Cola für den Schwanz-Tanz.
Sevilla: Eine der schönsten Städte weltweit – Leserwahl.
Zehn-Gallonen-Stetson, Texas, USA
Der Cowboy-Hut von John B. Stetson (seit 1865) ist US-Ikone, in Texas unverzichtbar.
Bizarre USA: Traditionen und Aktivitäten.
Sardische Tracht, Italien
Sardiniens nordafrikanisch-spanisch-maurische Einflüsse: Schleier, Faltenröcke, bestickte Blusen – spektakulär in Nuoro.
Italien-Highlights: Beste Strände und schönste Orte.
Wachablösung, Seoul, Südkorea
In Gyeongbokgung wird die Joseon-Dynastie-Zeremonie dreimal täglich nachgestellt.
Keffiyeh, Shemagh oder Ghutra, Naher Osten
Kopfschals in Varianten: Shemagh (Jordanien), Ghutra (Saudi-Arabien) mit Agal. Berühmt: palästinensische Keffiyeh.
Coiffe, Bretagne, Frankreich
Spitzenhauben wie die 30–40 cm hohe Bigouden bei Festen.
Bretagne: Gastronomische Reise-Empfehlung.
Kimono, Japan
„Das Getragene“: Seit dem 17. Jh. zentral, mit Symbolen wie Kranich für Glück. Heute bei Hochzeiten und modern adaptiert.
Herrenmode, Todos Santos Cuchumatán, Guatemala
Maya-Textilien: Rot-weiß gestreifte Hosen, bestickte Hemden. Höhepunkt: Allerheiligenrennen.
Chanel-Anzug, Paris, Frankreich
Der Tweed-Tailleur aus Rue Cambon: Ikone der Eleganz. Mehr: Shopping- und Hotel-Tipps Paris.
Weitere Rituale: Ungewöhnlichste antike Bräuche weltweit.