Das Château de Beynac ist ein echtes Highlight in der Dordogne, Südwestfrankreich. Mit in Felsen gehauenen Dörfern, prähistorischen Höhlenmalereien, entspannten Flussfahrten auf der malerischen Dordogne und kulinarischen Köstlichkeiten wie Gänseleberpastete oder Entenconfit lässt sich hier wunderbar die Zeit genießen. Nach unseren Reisen nach Chartres und Paris hatten wir nur wenige Tage – doch mit diesem Plan erfassen Sie die absoluten Höhepunkte.
Château de Beynac

Wir übernachteten in einem zauberhaften Airbnb in Castels, nur Minuten von Saint-Cyprien entfernt (siehe "Unterkünfte in der Dordogne" unten). Von hier aus erkundeten wir bequem das Dordogne-Tal und erreichten das idyllische Beynac-et-Cazenac in nur 11 Autominuten.
Für den Besuch des Château de Beynac und weiterer Attraktionen raten wir dringend zu einem Mietwagen. Der öffentliche Nahverkehr ist hier extrem dünn besetzt, und die Ziele liegen oft weit auseinander, verbunden durch enge Landstraßen.

Diese beeindruckende Steinsfestung thront seit dem 12. Jahrhundert über der Landschaft und zählt zu den am besten erhaltenen Burgen der Region.
Sie wurde so platziert, dass Angreifer von der steilen Klippe abgeschreckt wurden. Man nähert sich über einen langen, steilen Aufstieg, parkt und betritt durch die Tore den mächtigen Bergfried mit Wachtürmen.
Heute bewundern Besucher die bemalte Decke aus dem 17. Jahrhundert und Fresken aus dem 15. Jahrhundert am geschnitzten Renaissance-Kamin.
Gehen Sie weiter hoch – die atemberaubende Aussicht ins Dordogne-Tal vom Turm aus ist unvergesslich, nach all den ausgetretenen Steinstufen!

Flussabenteuer auf der Dordogne
Der perfekte Nachklang: Genießen Sie den Blick auf die Burg vom anderen Flussufer aus.

Auf der ruhigen Dordogne haben Sie zwei Optionen. Bei Sonnenschein und Action-Lust: Kanu mieten für eine selbstgesteuerte Tour. Die landschaftlich schönsten 14 km zwischen Vitrac und Beynac dauern bei gemütlichem Tempo 2 bis 2,5 Stunden.
Bei unserem nebligen, regnerischen Tag wählten wir eine 50-minütige Bootskreuzfahrt zum Ufer von Castelnaud gegenüber dem Château de Beynac.
Auf der Fahrt passieren Sie prächtige Schlösser wie das Château de Castelnaud. Es mag kleiner sein, hat aber eine faszinierende Geschichte: Im Hundertjährigen Krieg hielten die Engländer Castelnaud, die Franzosen Beynac – stellen Sie sich die Duelle vor! Heute gehört es einer US-Familie.
Runden Sie den Tag mit einem Dinner im klippigen Dôme oder im pittoresken La Roque-Gageac ab.
Markt in Sarlat und prähistorische Höhlenkunst
Sarlat-la-Canéda, eine mittelalterliche Perle, beherbergt mittwochs und samstags einen fantastischen Freimarkt – planen Sie danach!
Märkte sind für mich in Europa Pflicht, ob Toskana oder Normandie. Sarlat begeisterte: Wir plauderten mit Bäckern über regionale Spezialitäten, probierten Oliven, Nüsse und Käse (der intensivste je!).
Foie gras und Confit de Canard sind Dordogne-Klassiker – die Händler erklären alles. Probieren Sie es!


Unsere Reise-Panne: Köstliche Wurstwaren (vier für 20 USD). Leider verboten für die Mitnahme nach Europa – am JFK-Zoll landeten sie im Müll, unter unseren Tränen.

Essen Sie vor Ort! Nehmen Sie Wein, Konserven und vakuumierten Käse mit.
Zur Cro-Magnon-Höhlenkunst
Les Eyzies-de-Tayac-Sireuil (20 Minuten nördlich von Beynac) ist das Zentrum prähistorischer Kunst.

Die Grotte de Font-de-Gaume bietet farbige Malereien (18.000–10.000 v. Chr.). Mai–September: Geführte Touren, nur 78 Tickets/Tag.
Bis 2018 online reservierbar, nun vor Ort – kommen Sie früh (Schalter um 9:30 Uhr öffnet, Schlange ab 6:30!).
Ohne Tickets fuhren wir zu Lascaux bei Montignac (30 Minuten entfernt).

1940 entdeckt von vier Jugendlichen bei der Jagd nach ihrem Hund. Zuerst glaubte niemand daran, bis ein Nachbar es sah.

Nach 1 Mio. Besuchern in 15 Jahren geschlossen. Lascaux II ist präzise Nachbau mit Bisons, Pferden, Hirschen und Symbolen – faszinierend!
Gouffre de Padirac
90 Minuten von Saint-Cyprien: Dieser Abgrund existiert seit dem 3. Jh., war im 15./16. Jh. bewohnt, Touristen seit 100+ Jahren.
Abstieg per Lift oder Treppen (117 m), Erkundung zu Fuß und per Boot.

Nicht so magisch wie neuseeländische Glühwürmchenhöhlen, aber beeindruckend!
Rundtour durch Dordogne-Dörfer
Nach Padirac: Tour durch östliche Dörfer. Erstes Stopp: Mittagessen in Autoire, ganz allein unter Touristen.

Unterkünfte in der Dordogne
Unser Favorit: Maries gemütliches Gîte in Castels, an ihrer Villa. Es wirkte wie ein Traum!

Dann durch Souillac, Martel (Kathedrale!), Vayrac, Carennac nach Rocamadour.


Nach sonniger Provence erfrischte die grüne Dordogne. Mehr erkunden!
Auf nach Paris? Stopp in Limoges. Nach Süden: 24 Stunden Toulouse.
Weitere Ressourcen:
1. Alles zum Château de Beynac.
2. Gouffre de Padirac-Lage.
3. Kanuvermietung für Flussfahrten.
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