DeuAq.com >> Leben >  >> Reisen

Winterwandern im Lake District: Einsame Pfade, dramatische Landschaften und authentische Erlebnisse

Entdecken Sie das Winterwandern im Lake District, einer UNESCO-Welterbestätte mit Englands besten Wanderwegen. In den kalten Monaten ist es hier wunderbar ruhig. Folgen Sie Reiseautor Ben Lerwill auf seiner vierteiligen Wintertour, fernab der Massen und trotz Wind und Wetter. Die Infos basieren auf The Rough Guide to England. Praktische Tipps für den Lake District in Cumbria finden Sie in Rough Guide Staycations: The Lake District.

Im Dog & Gun servieren sie ein herzhaftes Gulasch nach einem 50 Jahre alten Rezept, das Wanderer magisch anzieht – genau die Art von Mahl, die der Körper nach sieben Stunden in den kalten Fells braucht.

Wir taumeln in die warme, rosige Stube des Pubs in Keswick, schälen nasse Jacken ab und stampfen Dreck von den Stiefeln. Die Fenster beschlagen vor Kondenswasser. Zwei Pints werden gezapft, Essen bestellt, ein Eckchen erobert. Später, nach einem langen Schluck: „Yep“, sagt Daniel, „müde.“

Winterwandern im Lake District: Einsamkeit und dramatisches Flair erleben

Wir sind für vier Tage Winterwandern im Lake District unterwegs. Hier ist das Wetter immer eine Lotterie, doch im Januar kühlt und regnet es zuverlässig – das macht die Planung einfacher.

Diese Jahreszeit verstärkt die Einsamkeit und das wilde Drama der Hügel. Wir entkommen dem Sommertrubel. Stehen Sie im Januar allein auf Maiden Moor, peitscht ein Sturm – da spüren Sie es.

Wir starten in den nördlichen Fells mit einem langen, gewundenen Marsch entlang der Hänge über Derwent Water. Der Morgen hängt in tiefen Wolken, die die Inseln im See wie ätherische Schatten wirken lassen.

An der Flussbrücke wirft ein Mann einen Ball für seinen nassen Spaniel ins Wasser – der Hund tobt vor Freude. Wir biegen südwärts, klettern vorbei an den Wasserfällen von Greenup Sikes.

Lassen Sie Planung und Buchung Profis übernehmen? Schauen Sie bei Beispielrouten von Complete England oder England Reiserouten. Passen Sie maßgeschneiderte Touren mit lokalen Experten an und buchen Sie stressfrei.

Atemberaubende Panoramen als Begleiter

Zuletzt war ich vor zwei Jahren im Winter hier – alles in Schnee und Eis. Heute sind die Temperaturen milder, doch der Himmel bleibt rau und stürmisch.

Verwelkte Adlerfarnfelder überziehen die Hänge mit kupferrotem Glanz. Wir halten inne, sehen einen Sperber vorbeijagen: Er neigt die Flügel, beschleunigt und verschwindet über der Felskante.

Graue Wolkenmassen spielen mit uns – öffnen tiefe Blicke, schließen sie wieder. Auf Cat Bells reißt plötzlich ein gewaltiges Panorama nach Westen auf: Grasmere? Grisedale? Zehn Minuten später zu, wir stapfen gegen peitschenden Wind zurück nach Keswick.

Möchten Sie in Bens Fußstapfen treten? Buchen Sie eine 10-Seen-Tour im Winter. Die Lodge in the Vale bei Keswick lädt danach zum Entspannen ein.

Appetit schlagen auf dem Weg zu Scafell Pike

Nächster Tag: Schlechte Prognose – Nebel, Niesel, wenig Wind. Doch mit 750 Höhenmetern könnten wir die Wolken durchbrechen. Also auf zu Scafell Pike, Englands höchstem Gipfel – nicht der schönste, aber der König.

Es lohnt sich: Nach zwei Stunden im Klaren, über dichten Wolken, jedes Geräusch kristallklar. Oben essen wir Wurstbrötchen und Äpfel – die hungrigsten Männer auf Englands Dach.

Keiner von uns ist ein harter Bergprofi – Picknick ja, Eispickel nein. Unter Broad Crag in die Schlucht, dann bergab. Die Lichter des Wasdale Head Inn locken wie ein gelobtes Land.

Kalt am frühen Abend: Die legendäre Bergsteiger-Kneipe liegt talabwärts, einsam. Im Kamin glüht Feuer, Yates Bitter zapft. Tafel: „Nein, kein WLAN. Redet miteinander.“ Ein Ort zum Verweilen.

Für Wasdales Wanderidylle: Scafell View Apartment.

Südliche Fells im Winter erobern

Das Lake District fasziniert – manche leben dafür, verlieren sogar das Leben. Es wirkt größer als seine Grenzen zwischen North Pennines und Irischer See, faltenlos endlos, selbst auf der OS-Karte.

Wainwright zählte 214 Fells – jedes eine eigene Welt.

Am Morgen: Wogender Januarwind, violette Hochlandstimmung. In den Southern Fells serpentiniert unser Pfad zu den Langdale Pikes.

Böig oben, doch Ausblick episch: Gratenmeer, glänzendes Windermere, Sonnenpfeile durch Wolken. In sechs Stunden ein einziger Wanderer.

Entdecken Sie die Magie dieses Winters. Abends im einladenden Woolpack Inn in Eskdale.

Letzter Tag: Härtestes Winterwetter

Finale: Sturmpeitsche, nasse Klamm zum Old Man of Coniston.

Gipfel: 360 Grad Schwarz. Erst bei Goats Water enthüllt sich windverwehtes Land – gähnende Becken, ferne Seen.

Trotzdem gut draußen. Nasse Lieder singend eilen wir nach Coniston – perfekt fürs Black Bull Inn.

Praktische Tipps für den Lake District: Rough Guide Staycations: The Lake District.

Bereit für England? Beste Reisezeit, Highlights und Aktivitäten. Inspiration: Reiserouten durch England von The Rough Guide to England und lokalen Experten. Praktisch: Anreise, Mobilität, Unterkünfte. Und nicht vergessen: Reiseversicherung buchen.

Reisehinweise für England

  • Essen und Trinken in England
  • Sport- und Outdoor-Aktivitäten in England
  • Reisetipps England für Planung und unterwegs
  • Fortbewegung in England: Transporttipps
  • Anreise nach England
  • Einkaufstipps für England
  • Beste Reisezeit für England