1. Grinda, Schweden
Im Stockholmer Archipel mit Tausenden Inseln ragt das friedliche Grinda heraus – nur weniger als zwei Stunden von der Hauptstadt entfernt und eine der zugänglichsten. Als autofreies Naturschutzgebiet vermittelt es pure Entspannung. Genießen Sie faule Tage an Sandstränden, Klippensprünge oder Kajak-Touren und kehren erfrischt ins Stadtleben zurück.
2. Porquerolles, Frankreich
Unberührte weiße Sandstrände ohne Bebauung, umgeben von dichtem Wald: Porquerolles atmet einsame Abgeschiedenheit. Von Hyères an der Mittelmeerküste aus erreichen Sie per Boot dieses Paradies in Minuten. Jenseits des malerischen Hafenorts erstreckt sich eine duftende mediterrane Landschaft mit Eukalyptus, Kiefern und Rosmarin.
3. Tresco, Scilly-Inseln
Tresco, nur einen Katzensprung von Devon oder Cornwall entfernt, ist die größte privatbesessene Insel Großbritanniens – glücklicherweise für alle offen. Autofrei strahlt sie nostalgischen Charme aus. Ideal für entspannte Aktivitäten wie Angeln, Segeln, Wandern und Spaziergänge an einsamen Stränden. Highlight: Der subtropische Abteigarten mit blühender Farbenpracht.
4. São Miguel, Portugal
Bis zum 15. Jahrhundert unbewohnt, wurde São Miguel in den vulkanischen Azoren durch Orangenexport reich. Die barocke Hauptstadt Ponta Delgada lädt ein. Heute ein sonnenverwöhnter Rückzugsort: Schlendern Sie durch die Stadt, entspannen an unberührten Stränden, beobachten Wale oder baden in heißen Vulkanquellen im Hochland.
5. Colonsay, Schottland
Die pintgroße Colonsay (17 Quadratmeilen) in den Hebriden ist ein Wohltätigkeitsmittel gegen modernen Stress – nur Wellenrauschen und Gezeiten. Highlights: Goldene Dünenstrände, Klosterruine und Waldgarten. Energiegeladen? Erklimmen Sie die 22 "McPhies"-Gipfel über 100 Meter – echte Wanderer schaffen sie in einem Tag.
6. Texel, Niederlande
Ruhe und Frieden definieren Texel ("Tessel") vor Noordholland: Kilometerlange Strände ohne Menschenmengen. Radwege führen durch Tulpenfelder und Dörfer. Der Nationalpark Duinen van Texel mit Dünen, Heide und Salzwiesen ist Vogelparadies für Seeschwalben, Möwen und Austernfischer.
7. Sark, Kanalinseln
Kleine, felsige Sark vor der Normandie erinnert an einfachere Zeiten: Keine Autos (nur Fahrräder, Traktoren oder Pferdekutschen), feudales System kürzlich abgeschafft, ein Polizist. Keine Lichtverschmutzung – sternenklarer Himmel mit Milchstraße von Horizont zu Horizont.
8. Træna, Norwegen
Das weltweit abgelegenste Musikfestival, Trænafestival, belebt im Juli die Inseln Sanna und Husøy im 1000-Insel-Archipel. Zwischen zerklüfteten Felsen und Arktischem Ozean rocken Bands. Mitternachtssonne taucht die Party in goldenes Licht – Sonnenuntergang und -aufgang nur eine Stunde auseinander.
9. Stromboli, Italien
Mutig plant man Urlaub auf der aktiven Vulkaninsel Stromboli. Tägliche Mini-Eruptionen faszinieren, besonders nachts mit lodernden Fontänen. Idyllisch: Üppig-grüne und lava-vernarbt Landschaft, schwarze Sandstrände am türkisblauen Meer.
10. Inishmore, Irland
Inishmore, größte Aran-Insel, wirkt unheimlich atmosphärisch mit stürmischen Landschaften und Möwengekrächze. Für einfache Freuden: Wandern zu Dun Aengus an Klippen, salzige Luft einatmen, frische Makrelen genießen.
11. Mykines, Färöer
Nur per Boot oder Helikopter von Vágar erreichbar, ist westlichste Färöer-Insel Mykines unberührt. Schwärme Papageientaucher, bunte Torfhäuser (10 Einwohner). Klippenblick nach Island fühlt sich apokalyptisch an.
12. Belle-Île-en-Mer, Frankreich
"Schöne Insel im Meer" vor der Bretagne: Kilometer Sandstrände, Buchten, pastellfarbene Häuser, Fischrestaurants. Erwärmt vom Golfstrom. August: Lyrique en Mer-Festival. Frühling/Sommer für Ruhe.
13. Graciosa, Kanarische Inseln
30 Minuten Fähre von Lanzarote: Ruhiges Graciosa fühlt sich wie eine andere Welt an. Einst Piratenversteck, heute unberührt mit Dorf Caleta del Sebo. Feine Strände grenzen an Meeresschutzgebiet mit türkisem Tauchwasser.
14. Saaremaa, Estland
Zauberhafte Saaremaa (1000 km²) vor Estland: Kiefernwälder, Windmühlen, Ruinen. In Kuressaare mit Schloss radeln zu Sorve-Stränden.
15. Mljet, Kroatien
Odysseus-Verzauberung: Pinienbewachsene Mljet, 1 Stunde von Dubrovnik. Dörfer, Saplunara-Strände, Nationalpark mit Seen, Kloster, Wanderwegen.
16. Ponza, Italien
Verstecktes Juwel im Tyrrhenischen Meer: Zerklüftete Ponza im Sommer beliebt. Bootstouren zu Buchten, Picknicks, Sonnenuntergang in Ponza mit Campari.
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17. Bozcaada, Türkei
Leicht von Istanbul, massentourismusfrei. Unversehrte Schönheit trotz Geschichte. Griechisches Flair im weißen Hafen mit Bougainvillea.
18. Cíes-Inseln, Spanien
Puderstrand, türkises Wasser wie Seychellen. Nationalpark, begrenzt, autofrei, nur Camping, max. 1 Woche. Rodas-Strand-Highlight.
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19. Juist, Deutschland
Ostfriesen nennen Juist „Töwerland“: Endlose Strände. Thalassotherapie, Wattwanderungen, UNESCO-Wattenmeer. Bis 2030 CO₂-neutraler Tourismus.
20. Ýdhra, Griechenland
Archetypisch: Hufeisenhafen, Pinien. Keine Sandstrände, aber Kiesbuchten mit smaragdgrünem Wasser. Autofrei, Esel transportieren Gepäck.