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Mount Everest: Ikonische Ansichten vom Dach der Welt

Göttliche Landschaft

Die Tibeter nennen den höchsten Berg der Welt Chomolungma, die „Göttin Mutter der Welt“, während die nepalesischen Behörden Sagarmatha verwenden. Die Briten benannten ihn nach dem Waliser Sir George Everest, der den Gipfel als Erster präzise von Indien aus vermessen hatte.

Schnallen Sie sich an

Der Flughafen Lukla (Tenzing-Hillary) mit seiner kurzen Landebahn in großer Höhe ist nichts für schwache Nerven. Bei gutem Wetter sind Flüge hier jedoch ein Highlight mit Panoramablick auf den Himalaya.

Leben in den Ausläufern

Rund 10.000 Sherpas leben im Khumbu-Tal um den Everest. Ursprünglich aus Tibet stammend („Menschen des Ostens“), sind sie weltberühmt als Bergführer, doch viele suchen Arbeit in Kathmandu.

Wunderbare Klöster

Das Kloster Tengboche, nur Tage vom Everest entfernt, thront in einer der beeindruckendsten Himalaya-Landschaften. Die Mönche folgen der Nyingmapa-Sekte des tibetischen Buddhismus. Auf tibetischer Seite liegt das Schwesterkloster Rongbuk.

Trekker-Verkehr

Jedes Jahr tackeln 35.000 Wanderer den Everest-Trail. Dies schafft Jobs für Nepalesen als Führer und Träger, belastet aber die Umwelt. Tipps für verantwortungsvolles Wandern finden Sie auf www.keepnepal.org.

Bergmetropole

Namche Bazaar (3.750 m), die „Sherpa-Hauptstadt“, ist die größte Siedlung der Region mit Outdoor-Läden, Kloster und Irish Pub. 1953 verbreitete der lokale Radiosender die Erstbesteigungsnachricht.

© R.M. Nunes/Shutterstock

Lasttiere

Dzopkios, Hybriden aus Kuh und Yak, transportieren Trekkingausrüstung bis Bierkisten. Auf Bergpfaden: Ausweichen nicht vergessen!

Bergrettung

Oberhalb 3.500 m droht akute Bergkrankheit (AMS). Abstieg ist die beste Therapie – per Trage oder Hubschrauber (ca. 6.000 £ pro Flug).

Heilige Steine

Mani-Steine mit tibetischen Mantras wie „Om mani padme hum“ („Oh du, in dessen Lotus ein Juwel ist“) prägen das Khumbu-Tal.

König der Berge

Schneeleoparden kehrten 2004 in den Sagarmatha-Nationalpark zurück. Ihr Schutz hängt von Bildung und Naturschutz ab.

© Dennis W. Donohue/Shutterstock

Ein Zimmer mit Aussicht

Das Phortse-Teehaus (3.810 m) bietet Khumbu-Blicke mit Trockenmauern, Rhododendrönen und 5.000-m-Gipfeln – ideal für eine Eimerdusche.

© LUC KOHNEN/Shutterstock

Achte auf die Lücke

Everest-Besteigungen fordern mit Eis, Wetter und Höhe. Ab 7.500 m beginnt die „Todeszone“ – ohne Sauerstoff verschlechtert sich der Körper rapide.

Den Preis bezahlen

Ca. 233 Bergsteiger starben am Everest, darunter Scott Fischer (1996, siehe John Krakauers „Into Thin Air“) und Shriya Shah Klorfine (2012).

Schützenswert

Der Sagarmatha-Nationalpark, inklusive Gipfel, ist UNESCO-Weltkulturerbe – geologisch einzigartig mit zerbrechlicher Flora, Fauna und Sherpa-Kultur.

1953 und all das

Am 29. Mai 1953 erreichten Tenzing Norgay und Edmund Hillary den Gipfel. Tenzing klärte später: „Hillary trat zuerst, ich folgte.“

Sind wir schon fast da?

Gorak Shep (5.140 m), letzter Halt vor dem Basislager, liegt in Mondlandschaft am Khumbu-Gletscher. Links führt der Pfad zu Kala Patthar (5.550 m) mit Everest-Panorama.

Ansicht von oben

Seit 1953 bestiegen 6.000 Menschen den Everest, darunter über 2.000 Nepalesen, 536 Amerikaner, 264 Briten. 2013: Yuichiro Miura (80) als Ältester.

Dach der Welt

Everest (8.848 m), Nuptse (7.861 m) und Lhotse (8.414 m) trennen Nepal von Tibet. Schweizer bestiegen 1956 als Erste den Lhotse.

Was geht hoch...

Der Abstieg ist am gefährlichsten. Hier queren Kletterer das „gelbe Band“, einen goldenen Dolomitstreifen.

Schlafenszeit im Basislager

Jedes Frühjahr campen Hunderte bis acht Wochen im Everest Base Camp. „Everest ER“-Klinik versorgt sie. Heute wird der einstige „Müllberg“ sauber geräumt.