In Kuba thront das Auto nicht auf dem Thron. Trotz des ikonischen Images mit klassischen US-Wagen aus den 1950er Jahren ist die Insel eine autofreie Oase. Weltbank-Daten von 2011 belegen: Nur 21 Pkw pro 1.000 Einwohner (Großbritannien: 457, USA: 423). Ergebnis: Ruhige Straßen, ideal für Radfahrer mit perfektem Überblick.
Selbst auf der einzigen Autobahn zwischen Havanna und dem Landesinneren radeln Sie tagsüber stundenlang ohne Überholmanöver.
Ein motorisiertes Geräusch? Meist ein Touristenbus, ein Zuckerrohr-Lkw – Kubas wichtigste Exportware – oder ein 1957er Chevrolet. Fast die gesamte Flotte dieser Klassiker pendelt täglich.
Unsere Top-Radtouren: Western Skyline, Bike Cuba und West- sowie Zentralkuba mit E-Bike. Klicken Sie auf „Diese Reiseroute ändern“, um Ihr personalisiertes Angebot zu erhalten. Notieren Sie Präferenzen zu Route, Unterkunft oder Aktivitäten.
„Eine einzigartige karibische Kultur – potent wie Kubas Rum“
Eine Radtour durch Kuba fasziniert wie jede Reise: Begegnen Sie einer gebildeten Nation, die den Kater des Kalten Krieges auskuriert. Jahrzehntelange Vernachlässigung hat Kolonialbauten und ganze Städte vor Moderne-Bulldozern bewahrt – Kubas Gegenwart atmet Vergangenheit.
Spanischer Kolonialismus, US- und Sowjet-Einfluss, kubanischer Nationalismus, Sonne, Salsa und Sozialismus mischen sich zu einer Kultur, stark wie Rum aus Zuckerrohr.
Radfahrer genießen leere Straßen – selbst in Metropolen selten Staus. Außerhalb der Städte umfängt üppige, immergrüne Tropenlandschaft. Der Ruf des kubanischen Trogons, Nationalvogel unter 350 Arten, klingt frei von Motorenlärm.
Sicher zu zweit oder dritt auf Hauptstraßen; weichen Sie nur Pferdekutschen aus. Unter Brücken: Anhaltertrupps – einst von gelb gekleideten Staatsbeamten unterstützt, die Autos zwangen, Mitfahrer aufzunehmen. Nur in Kuba!
„Leicht von Stadt über Berge zum Strand“
Kein Profisportler nötig: Kuba (größer als England) bietet kurze Distanzen. In zwei Wochen erreichen Sie mühelos Stadt, Berge, Strand.
Drei Gebirge rahmen flache oder hügelige Ebenen. Berge sind bewaldet und rundlich – radlerfreundlich.
Fahrräder vor Ort? Kaum erhältlich. Nehmen Sie organisierte Touren: Qualitätsräder, kubanische Guides mit Insiderwissen. Aus jahrelanger Erfahrung: Lokale Reiseleiter – oft Ex-Ingenieure oder Ärzte – machen Ihre Reise unvergesslich.
Kubanische Sichtweisen sind nuanciert, fern von Polarisierung. Guides teilen fundierte Einblicke in Politik, Kultur und Erfolge.
„Plötzlich Gespräche über die EU mit Landarbeitern“
Bildungserfolg der Revolution: 99 % Alphabetisierung, kostenloses Schulsystem. Früher entstanden Tausende Landerschulen. Heute: Fragen Sie einen Bauern nach dem Weg – landen Sie bei EU-Politik.
Ende der US-Blockade? Mehr Touristen, Autos? Reformen unter Raul Castro stärken Privatsektor – populär und stabil. Kubas Zukunft hängt nicht allein von den USA ab.
„Für Radfahrer: Jetzt die beste Zeit“
Seit Obamas Kurswechsel 2014 wandelt sich Kuba – doch stabil. Starbucks? Noch fern. Für Radler: Handeln Sie jetzt, bevor Autos die Straßen erobern.
Reisehinweise für Kuba
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