Die malerischen Kanäle Venedigs, die historische Altstadt von Dubrovnik und die idyllischen Strände von Ko Phi Phi bieten unvergessliche Erlebnisse. Doch die Massen von Touristen belasten Umwelt, Infrastruktur und lokale Bewohner erheblich. Während Behörden Maßnahmen gegen Overtourism ergreifen, können wir als verantwortungsvolle Reisende aktiv beitragen.
Wir haben fünf stark belastete Ziele analysiert und empfehlen stattdessen fünf nachhaltige Alternativen. So wird Ihre Reise authentischer und umweltfreundlicher.
1. Statt Venedig (Italien): Annecy (Frankreich)
Venedig toppt viele Reise-Checklisten dank seiner einzigartigen Kanäle, fußläufigen Gassen und beeindruckenden Kunstschätze. Doch steigende Besucherzahlen machen Overtourism zum Dauerthema. 2017 führte der Tourismusverband "12 gute Regeln für verantwortungsvolle Besucher" ein – darunter: Kein Verweilen auf Brücken, keine Liebesschlösser und Reisen außerhalb der Hochsaison. Ein guter Ansatz, aber um Venedig und seinen Bewohnern echte Erholung zu gönnen, empfehlen wir Annecy.
Diese charmante französische Stadt liegt am Fuße der Alpen, umgeben von 16. Jahrhundert-Häusern entlang glasklarer Kanäle. Im Sommer lebhaft, doch nie überlaufen: Genießen Sie Kaffee im La Barista Café, die romantische Brücke Pont des Amours oder das Palais de l'Isle (heute Museum). Der UNESCO-geschützte See von Annecy lädt zu Bootsfahrten ein – ohne Gedränge.
2. Statt Ko Phi Phi (Thailand): El Nido (Philippinen)
Seit dem Film "The Beach" (2000) strömen bis zu 5.000 Tagesbesucher nach Ko Phi Phi, vor allem per Bootstour. Die Korallenriffe und Strände von Maya Bay litten so sehr, dass Thailand die Bucht vorübergehend schloss, um das Ökosystem zu regenerieren.
Erleben Sie Ähnliches in El Nido, nördlich auf Palawan – Tor zum Bacuit-Archipel und größtem Meeresschutzgebiet der Philippinen. Touren finanzieren mit einer Öko-Gebühr den Schutz von über 400 Korallenarten, 850 Fischarten, 5 Schildkrötenarten und 100 Vogelarten. Schwimmen, Snorkeln oder Tauchen Sie bewusst und nachhaltig.
Für verantwortungsvolle Philippinen-Reisen kontaktieren Sie Rough Guides Trips.
3. Statt Cinque Terre (Italien): Tellaro (Italien)
Instagram berühmt für Wellen unter bunten Häusern: Cinque Terre. Der historische Pfad aus dem 19. Jahrhundert leidet unter Massentourismus; Bürgermeister fordern Zugbeschränkungen.
Tellaro, eine Stunde südlich, bietet vergleichbare Küstenkulisse ohne Trubel. Besuchen Sie die rosa St. George's Church auf der Halbinsel – zentral im jährlichen Sagra del Polpo (Krakenfest im August). Schlendern Sie durch Gassen zu hölzernen Booten und genießen Sie pastellfarbene Fassaden. Beenden Sie den Tag mit Einheimischen bei einem Sundowner.
Für Italien-Reisen abseits der Massen: Sprechen Sie uns bei Rough Guides an!
4. Statt Dubrovnik (Kroatien): Muscat (Oman)
Dubrovniks Stadtmauern, der Onofrio-Brunnen und "Game of Thrones"-Touren ziehen Massen an. Die Stadt riskiert ihren UNESCO-Status; ab 2019 sollen nur 4.000 Besucher täglich zugelassen werden.
Entdecken Sie in Muscat ähnliche Geschichte ohne Gedränge. Der uralte Mutrah Souq bietet Parfüms, Dolche und Süßigkeiten. Das 16. Jahrhundert-Fort Al-Mirani am Hafen wird von Delfinen belebt – kein Kamerageknipse, sondern Natur pur.
Rough Guides Trips organisiert personalisierte Oman-Routen.
5. Statt Machu Picchu (Peru): Choquequirao (Peru)
Machu Picchu, die "verlorene" Inka-Festung, sah 2018 über 1,5 Millionen Besucher. Zeitfenster und Schlangen rauben den Zauber.
Choquequirao, die "kleine Schwester", ist per 2-tägiger Trek von Cachora erreichbar. Ähnlich groß, doch wenige Besucher. Campen Sie inmitten Inka-Ruinen – Achtung vor neugierigen Wildschweinen! Eine Seilbahn ist geplant, die Massen bringen könnte – jetzt ist die ideale Zeit.
Kontaktieren Sie Rough Guides Trips für Peru-Abenteuer zu versteckten Schätzen.