Dariece und Nick, die bekannten Goats on the Road, sind erfahrene Reisende, Videoproduzenten, Fotografen und Autoren. Ihr Blog widmet sich leidenschaftlich dem Reisen – von Spartipps bis zu Top-Erlebnissen weltweit. Das kanadische Paar hat unzählige Länder bereist. Sogar im Lockdown entwickelten sie eine neue Plattform: Into Fly Fishing. Wir sprachen mit ihnen über ihre aktuelle Situation.
Gespräch mit den Goats on the Road
F: Sie leben eigentlich in Grenada (Karibik), sind aber durch die Pandemie in Portugal gestrandet – vermissen Sie Ihr Zuhause?
A: Nick und ich vermissen die wunderschöne Insel Grenada, unsere Freunde und die Gemeinschaft dort. Die sattgrünen Hügel, das türkisblaue Wasser und die knallroten Blütenbäume fehlen uns.
Trotzdem sind wir froh, in Portugal zu sein – es gibt schlechtere Orte! Als Weltreisende und Digitalnomaden sind wir es gewohnt, flexibel zu sein. Seit 2012 verdienen wir unterwegs Geld mit unseren Laptops und Online-Jobs.
F: Grenada, Portugal und Vancouver sind touristenstarke Ziele, die nun unter dem Ausbleiben von Gästen leiden. Welche Veränderungen beobachten Sie?
A: Ja, alle drei Orte sind tourismusabhängig, die Erholung wird langsam kommen. Viele entdecken nun ihren eigenen Hinterhof und unterstützen lokale Geschäfte.
In Grenada gibt es Aktionen für Carriacou und Reiseblasen mit CARICOM-Ländern. Portugal hat die Grenze zu Spanien geöffnet und Luftbrücken zu Großbritannien. Das "Clean & Safe"-Siegel signalisiert desinfizierte Unterkünfte, ergänzt durch Maskenpflicht und Abstandsregeln.
Campervan-Reisen boomen in Portugal und Kanada – ideal für Sparen und Distanzierung. Wir haben selbst einen Van für 10 Tage gemietet und die nördlichen Regionen erkundet: Badezimmer, Küche und Transport in einem!
Staycations sind positiv für die, die es sich leisten können. Viele haben jedoch Jobs verloren und priorisieren das tägliche Brot.
F: Sie stehen für langsames Reisen. Wird das nach der Pandemie populärer?
A: Wir bevorzugen es definitiv! Langsam reisen erlaubt, Orte tief zu erleben, spontan zu sein und Einladungen anzunehmen.
Nach der Krise teilen sich Reisende auf: Die Ängstlichen bleiben lokal, die Aufgeregten rasen durch die Welt. Wir haben viele Pläne für die Normalisierung...
F: Ihr neues Projekt "Into Fly Fishing" entstand im Lockdown. Was bietet es, und boomen Outdoor-Aktivitäten 2021?
A: Statt Traffic-Einbußen zu beklagen, starteten wir ein Online-Shop und Guide zu Nicks Leidenschaft: Fliegenfischen. Mit Reise-Guides, Tutorials zum Fliegenbinden, Ausrüstungstests für Nordamerika und Europa.
Outdoor-Sportarten wie Fliegenfischen sind perfekt für Distanz – solo und in der Natur.
F: Erzählen Sie von Ihrer Irland-Website "Your Irish Adventure".
A: Wir kauften sie kurz vor der Pandemie, buchten Flüge und Auto – für sechs Wochen Recherche. Leider abgesagt.
Unser Team von Insidern aus Irland liefert Inhalte zu Sehenswürdigkeiten, Küche, Geschichte und Gastfreundschaft, bis wir hinfahren.
F: Was raten Sie Kanadiern für Reisen 2020/2021?
A: Alle Bekannten bleiben 2020 zu Hause. 2021 hängt es von Versicherungen, Covid-Abdeckung und Regierungsreisehinweisen ab (aktuell: Unwesentliche Reisen vermeiden).
F: Pläne für 2021? Europa oder zurück nach Grenada?
A: Wir nehmen es tagweise – frustrierend, aber flexibel. Bleiben bis Ende Oktober in Portugal, dann Grenada-Situation prüfen. Hoffentlich vor Jahresende zurück ins Paradies.
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