Falls Sie wie Millionen Fans von Breaking Bad begeistert sind, sollten Sie die ikonischen Drehorte in New Mexico erkunden. Von der pulsierenden Stadt Albuquerque bis zur kargen Wüste bietet die Region eine Fülle realer Schauplätze, die jede Fan-Reise bereichern.
Laut Serienerschaffer Vince Gilligan war es ein glücklicher Zufall, dass Breaking Bad nach Albuquerque kam. Ursprünglich für Kalifornien geplant, lockten Steuervergünstigungen die Produktion nach New Mexico. Diese Entscheidung verlieh der Serie ihren einzigartigen Charakter: die düstere Wüstenkulisse, die sie zu einem modernen Western macht.
Obwohl Breaking Bad seltener ikonische Albuquerque-Landmarks zeigt, haben Fans echte Orte identifiziert – vom Fast-Food-Restaurant als Los Pollos Hermanos bis zu Walter Whites Haus, Saul Goodmans Kanzlei und dem Pflegeheim, in dem Gus Fring dramatisch endet. Bei geführten Bustouren erhalten Besucher Souvenirs wie Plastiktüten mit hellblauen Kristallen oder Breaking Bad-Badesalze, die an Heisenbergs blaues Meth erinnern.
Dahinter steht New Mexicos Atmosphäre unendlicher Weite und Möglichkeiten. Wie Walter White, der aus dem Alltag als Chemielehrer zu Heisenberg wird, liegt Albuquerque am Rand urtümlicher Wildnis. White und Jesse Pinkman brauchen nur den Asphalt zu verlassen, um in der Einsamkeit zu operieren. Schauen Sie auf Street View bei ABQ Studios – die endlose Wüste erstreckt sich bis zum Horizont.
Für Breaking Bad-Fans startet die Reise typisch in Albuquerque, umrahmt von den golden leuchtenden Sandia Mountains bei Sonnenuntergang. Die Stadt bewahrt ihren spanischen Charme um den alten Platz. Selten im Serienfokus: der Rio Grande, der südlich zur mexikanischen Grenze fließt, und die legendäre Route 66 durch das Zentrum – Symbole für New Mexicos kulturelle Kreuzwege.
Zu den ältesten Bewohnern, den Pueblo-Völkern, gesellten sich Navajo, Apachen, Spanier und Anglo-Amerikaner. Diese Kulturen koexistieren heute, machen New Mexico zur Brücke zwischen Altem und Neuem Westen: Pueblo-Tänze mit Körperbemalung und Trommeln am Fuße der Berge, die Los Alamos mit seinen nuklearen Labors beherbergen.
Santa Fe, 95 km nördlich und per Rail Runner leicht erreichbar, ist ein Muss. Die Adobe-Architektur – selbst Parkhäuser wirken wie Gebetsräume – schafft ein einzigartiges Flair. Erkunden Sie zu Fuß Denkmäler, Restaurants und Galerien, darunter das Georgia O’Keeffe Museum, das Jane Jesse versprach.
Für den Rest des Staates empfehle ich ein Auto oder Wohnmobil. Überall wartet Wüstenmagie: White Sands Dünen, Carlsbad Caverns, Lincoln mit Billy the Kids Legende.
Der Nordwesten fasziniert besonders: Folgen Sie dem Rio Grande nach Taos mit uralten Pueblo-Häusern, hispanischen Dörfern wie Chimayó oder Acoma Pueblo, der "uneinnehmbarsten Festung" der Konquistadoren.
Der neue Rough Guide Südwesten USA erscheint am 1. Oktober.
Greg Ward, Autor von The Rough Guide to The Titanic und Rough-Guides-Experte, teilt hier seine Insider-Einblicke. Mehr auf seiner Website.
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