Kristin hat ihren Karriereweg im Investmentbanking verlassen, um die Welt zu erkunden. Heute betreibt sie den erfolgreichen Reiseblog Be My Travel Muse mit über 300.000 monatlichen Lesern, hat zwei Bücher veröffentlicht und inspiriert als erfahrene Solo-Reisende Frauen Mitte 30. Sie plädiert leidenschaftlich für unabhängiges Reisen, das Selbstvertrauen aufbaut und Frauen stärkt. Ihre praxisnahen Tipps und Ressourcen machen Reisen zugänglicher, abenteuerlicher und intensiver. Bereits jetzt motiviert sie uns nachhaltig.
Gespräch mit Kristin
F: Warum ist Solo-Reisen für Frauen so wichtig für dich?
A: Frauen wird oft eingeredet, dass gewisse Abenteuer zu riskant oder ungeeignet für sie seien. Auch wenn es gut gemeint ist, wirkt das einschränkend. Solo-Reisen hat mir geholfen, Ängste zu überwinden und unvergessliche Erlebnisse zu sammeln, die ich hoch schätze. Jede Frau sollte diese Freiheit erleben.
F: Welche Schlüsselkompetenzen fördert Solo-Reisen?
A: Selbstwirksamkeit steht an erster Stelle. Durch das Bewältigen von Herausforderungen allein habe ich gelernt, meinen Fähigkeiten voll zu vertrauen. Ich treffe Entscheidungen selbstbewusst, gestützt auf unzählige Erfolge unterwegs.
F: Fühlst du dich auf langen Solo-Reisen manchmal einsam?
A: Das kann vorkommen. Doch Reisen mit der falschen Begleitung kann ebenso isolierend wirken – oft merkt man das erst unterwegs. Allein treffe ich jedoch leichter Menschen: Ich wähle gesellige Aktivitäten und Unterkünfte. Manchmal umarme ich die Einsamkeit bewusst; sie ist kein Nachteil.
F: Ermöglicht unabhängiges Reisen tieferen kulturellen Austausch mit Einheimischen?
A: Absolut. Oft gibt es Platz nur für eine Person, oder Einheimische nehmen dich herzlich auf. Alleinreisende faszinieren, und sie sorgen für besondere Momente. Weltweit erlebte ich das so – die intensivsten kulturellen Begegnungen hatte ich solo.
F: Erzähl uns von drei deiner schönsten Reisen.
A: Gerade gestern zurück aus Französisch-Polynesien: Drei Wochen schwimmen mit Buckelwalen bei einer einheimischen Familie – authentisch und jährlich wiederholt. Diesmal mit 14 Leserinnen meines Blogs, was es unvergesslich machte. 2016 in Mosambik traf ich die tollsten Menschen; trotz Warnungen war es magisch. Und der Anfang: Vor acht Jahren mit One-Way-Ticket nach Thailand, wo mein Blog startete. Es war einfacher, spaßiger als gedacht – ich war nach Tagen überglücklich!
A: Die Pandemie hat mich geprägt: Ich verschob Gruppenreisen, internationale Beiträge verloren Reichweite, doch ich hielt mein Team und Business am Laufen. Neu geschätzt habe ich Trips wie nach Mexiko und Französisch-Polynesien. Vertiefte Verbindungen entstanden. Reist international wieder: Seid präsent, weniger Instagram, mehr im Moment.
F: Beschreibe Highlights aus Mexiko und Französisch-Polynesien.
A: In Mexiko freuten sich die Menschen riesig über Rückkehrer – wirtschaftlich hart getroffen, doch herzlich. Ähnlich in Polynesien: Offene Arme, echtes Zusammenrücken trotz Sprachbarrieren. Es war befreiend, das zu sehen.
F: Welche drei Dinge packst du immer ein?
A: Den Eagle Creek Kompressionssack seit Reisenanfang – unschlagbar für 12 Dollar, hält Kleidung kompakt. Meine Kamera natürlich. Und ein inspirierendes Hörbuch zum Nachdenken.
F: Deine drei Top-Tipps für Frauen vor der ersten Solo-Reise?
A: Tu es – einfach tun! Die größte Hürde ist der Start. Planer: Erstelle einen soliden Plan. Andere: Keine Sorge. Finanzen checken, grobe Idee haben und los!
Titelbild: Schwimmen mit Walen in Französisch-Polynesien
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