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Die 6 besten Aktivitäten in Georgien: Tiflis, Swanetien und unvergessliche Erlebnisse

Georgien hat die COVID-19-Pandemie vorbildlich gemeistert – dank schneller Maßnahmen wie Grenzschließungen. Bislang unter 1.200 bestätigte Fälle und weniger als 20 Todesopfer: beeindruckende Zahlen im Vergleich zu Armenien (39.000 Fälle) und Aserbaidschan (32.000 Fälle). Die WHO lobte das Land als Vorbild für Europa.

Georgien öffnete sich internationalen Touristen schrittweise: Zunächst geplant ab 1. Juli, startete die Saison am 1. August mit 14-tägiger Quarantäne für die meisten Nationalitäten. Als erfahrene Reiseführer freuen wir uns auf die Rückkehr: Hier die 6 Top-Aktivitäten von Bergwanderungen über Klöster bis zu Weltklasse-Weinen.

1. Tiflis erkunden

Jede Georgien-Reise beginnt ideal in der Hauptstadt Tiflis. Diese Metropole mischt 19.-Jahrhundert-Kaufmannspaläste, sowjetische Bauten und moderne Architektur – ergänzt durch mittelalterliche Kirchen und die alte Narikala-Festung. Die labyrinthartige Altstadt fasziniert bei ausgiebigen Spaziergängen. Die lebendige Café- und Weinbarszene lädt zu entspannten Pausen ein.

Das Nationalmuseum vermittelt Georgiens bewegte Geschichte authentisch. Kunstfans genießen die Nationalgalerie und das Georgische Museum der Schönen Künste. Für Distanz: Ethnografisches Freilichtmuseum und Narikala-Festung sind perfekt. Bäder und Nachtleben vorerst meiden.

2. Wandern in Swanetien

Im Nordwesten, umgeben von Kaukasusgipfeln, liegt Swanetien – fernab urbaner Hektik. Als Wanderparadies mit Tradition rauer Unabhängigkeit (selbst Sowjets hatten schwache Kontrolle) prägen Hunderte Steintürme die Landschaft, Zeugnisse alter Blutfehden.

Heute friedlich: Mestia, die Regionhauptstadt, ist Wanderertraum. Routen für jedes Level – von kurzen Touren bis zu zweiwöchigen Abenteuern. Highlight: 4-tägige Trekkingtour von Mestia nach Ushguli mit dichten Türmen.

3. Weingüter in Kachetien

Georgien, Erfinder des Weins vor 8.000 Jahren, glänzt in Kachetien. Weinbergs-Touren mit Verkostungen sind unvergesslich. Sighnaghi, hügelig über Weinbergen thronend, bietet entspannte Atmosphäre.

Mehr als Wein: Prinz Chavchavadzes 19.-Jh.-Herrenhaus, Gremis Festungskathedrale mit Fresken und die 11.-Jh.-Alaverdi-Kathedrale beeindrucken als Meisterwerke.

4. Kloster Vardzia

Südlich, nahe Türkei, im Kura-Tal: Das 12.-Jh.-Höhlensystem Vardzia – Tunnel, Kapellen, Keller. Heimat blühender Mönchsgemeinde, Symbol für Königin Tamar.

Eng und touristisch: Distanz beachten (bereits Einbahnstraße). Alternativen: Aussicht vom Flussufer, Wanderungen oder Khertvisi-Festung.

5. Batumi: Strand und Bulvar

Zukunftsorientiert am Schwarzmeer: Batumi fasziniert mit futuristischem Bulvar – Alphabet Tower, Radisson Blu. Kiesstrand lockt Russen, Nachtleben pulsiert.

Ruhe suchend: Botanischer Garten auf Klippen, byzantinische Festungen. Kulinarisch top: Adjaran Khachapuri mit Käse, Ei und Butter.

6. Borjomi: Mineralwasser und Bergwanderungen

1899 von Russen entdeckt: Sprudelndes, salziges Heilwasser machte Borjomi berühmt – UdSSR-Favorit.

Zentrums-Park mit Quelle, Heimatmuseum (von Romanow-Exponaten bis Töpferei). Nationalpark: Wandern, Reiten, Biken. Gipfel Lomismta: Blick von Türkei bis Russland.

Georgiens verantwortungsvolle Pandemie-Strategie ermöglicht baldige Reisen. Infos: stopcov.ge/en.