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Lieblingsländer unserer Rough Guides-Redakteure: Persönliche Reisehighlights

Bei Rough Guides haben wir die Welt umrundet – unsere Redakteure ebenso. In Zeiten ohne Fernreisen lassen wir unsere Gedanken schweifen. Unsere Experten teilen hier ihre absoluten Lieblingsländer weltweit. Welches ist deins?

Sarah: USA

Gerade in einer Phase erzwungenen Stillstands sehne ich mich nach den USA. Nach sonnigen Fahrten entlang der Pazifikküste, endlosen Kaffeenachfüllungen in Diner-Restaurants, ikonischen Skyline-Blicken und unvergesslichen Naturwundern. Als jemand mit Familie dort bin ich voreingenommen, doch der Reiz von Americana verblasst nie: ein Spaziergang im Central Park, ein Strandtag in Malibu mit frischem Saft oder der Aufstieg auf einen Wolkenkratzer in Chicago – pure Magie. Vertraut und doch einzigartig amerikanisch. Ich kann es kaum erwarten, zurückzukehren.

Helen: Kuba

Von sinnlichen Salsa-Clubs und salziger Meeresbrise über Oldtimer bis hin zu herzlich-freundlichen Einheimischen: Kuba hat Seele. Sein politisches Herz schlägt offen, Slogans zieren die Autobahnen. Havanna verströmt kolonialen Charme – restaurierte Plätze glänzen, während im Centro Habana Wäsche vor bröckelnden Fassaden flattert und Nachbarn plaudern. Draußen locken dampfende Täler, weiße Strände, Kopfsteinpflasterstädte und überall Musik. Die Menschen sind warmherzig, teilen ihr Zuhause und Geschichten mit Besuchern.

Joanne: Wales und Dominica

Meine Lieblingsländer sind zwei grüne Perlen, 4000 Meilen voneinander entfernt: Wales am Rand Westbritanniens und Dominica in der östlichen Karibik. Beide bewaldet und regnerisch, voller Täler, Wasserfälle und Berge. Majestätische Küsten mit versteckten Sandbuchten, wellengepeitschten Klippen, schroffen Inseln, Delfinen und kreischenden Seevögeln bei Sonnenuntergang. Beide widerstandsfähig, herzlich und einladend – wie eine walisische Cwtch, eine Umarmung, die sich wie Zuhause anfühlt.

Aimee: Norwegen

Norwegen ist ein Paradies für Outdoor-Fans – Wandern, Skifahren, Segeln – aber auch zum Abschalten ideal. Ich genoss fjordgekühlten Prosecco in Seehütten und Spaziergänge in bunten Häfen. Besonders prägend sind die Menschen: Mein Besuch am Norwegentag war unvergesslich mit feiernden Einheimischen in bunad-Trachten, Kindern mit Fähnchen und Festen bis in die Nacht. Oslo mit seiner glitzernden Architektur ruft, ebenso die Lofoten und Spitzbergen.

Rachel: Argentinien

Trotz langer Abwesenheit lebt Argentinien in mir weiter. Vom tropischen Nordosten über koloniale Nordweststädte, malerische Lake-District-Dörfer, patagonische Berge bis zur Südspitze – ergänzt durch Luxusbadestrände und pulsierendes Buenos Aires. Die Vielfalt überwältigt. Doch konstant: die weltoffene, unbezwingbare Mentalität der Menschen, die trotz Jahrzehnten politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen das Leben genießen.

Atemberaubende Aussicht in Patagonien, Argentinien © Shutterstock

Zara: Iran

Hinter Schlagzeilen verbirgt sich der echte Iran: herzlicher Empfang, tolle Museen, majestätische Architektur. Ein Land der Superlative – saftige Kebabs, Abfahrten in die zerklüfteten Alborz-Berge, Reliefs in Persepolis, Feilschen auf dem Vakil-Basar in Shiraz. Nur Reisende wie wir können Mythen entkräften und den lebendigen Iran enthüllen – das macht es zum faszinierendsten Ziel.