Kommunikation mit einem Amazonas-Schamanen in Peru
Psychedelischer Tourismus ist nichts für schwache Nerven, doch Peru bietet weltweit die intensivsten Schamanenrituale. Treffen Sie einen Ayahuasquero in einer traditionellen Regenwaldhütte am Amazonas-Nebenfluss. Nach dem bitteren Trank aus psychotropen Halluzinogenen singt, rasselt oder trommelt der Schamane. Die Wirkung reinigt tief – oft mit Erbrechen –, doch Visionen in leuchtenden Farben können spirituell, erotisch oder furchteinflößend sein. Unter seiner Führung wird daraus eine heilende, ekstatische Reise.
Zeuge der Voodoo-Macht in Ouidah, Benin
Ouidah feiert jährlich im Januar das Voodoo-Festival, doch das ganze Jahr über finden Zeremonien statt. Kostümierte Tänzer und Besessene wiegen sich im Trommelrhythmus und rufen Götter herbei. Mit Glück erhalten Sie eine Audienz beim Supreme Chief, der majestätisch auf einem Thron sitzt und Fanta genießt.
Ehrung der Orixás in Salvador, Brasilien
Die Dschinn von Pemba auf Sansibar erleben
Pemba, die grüne Sansibar-Insel, ist der ideale Ort, um ostafrikanische Geister zu begegnen. Der Duft des Übernatürlichen liegt in der Luft – Heimat formwandelnder Dschinn wie Popo Bawa, halb Fledermaus, halb Mensch. Nachts schleicht er in Häuser und terrorisiert schlafende Männer. Ein Amulett am Feigenbaum oder ein Ziegenopfer wehrt ihn ab. Mit Respekt vor der Kultur könnten Sie zu einer Zeremonie eingeladen werden.
Den Hexenmarkt in La Paz, Bolivien, erkunden
Im Mercado de Hechicería von La Paz finden Sie unter Alltagsgegenständen Lama-Föten, getrocknete Frösche, Gürteltiere, Tränke und Amulette. Aymara-Hexen heilen mit jahrhundertealten Methoden nahezu jede Krankheit. Für komplexe Fälle konsultieren Yatiris, spirituelle Heiler.