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Die 6 epischsten Bergbesteigungen Afrikas: Vom Kilimandscharo bis Toubkal

Afrika fasziniert mit Safaris und Stränden, doch seine Berge sind wahre Abenteuer für erfahrene Trekker. Diese sechs Gipfel fordern mit schlammigen Pfaden, äquatorialem Schnee und dünner Luft – und belohnen mit unvergesslichen Landschaften und Wildlife.

1. Kilimandscharo, Tansania

Höhe: 5895 m

Trekkingdauer: fünf bis neun Tage

Als Afrikas höchster Berg ist der Kilimandscharo ein Klassiker. Gletscherbedeckt zieht er jährlich 30.000 Wanderer an. Jeder Fitte kann ihn erklimmen, doch Höhenkrankheit ist ein ernstzunehmendes Risiko – ignorieren Sie Warnsignale nicht.

Der freistehende Riese bietet Routen wie die anspruchsvolle Marangu (drei Tage) oder die landschaftlich reizvollen Shira- und Lemosho-Pfade. Für Abenteurer: Der neue North Face Trail seit 2016. Der Sternenhimmel und die Sonnenaufgang über Afrika sind unvergesslich.

2. Mount Kenia, Kenia

Höhe: 5199 m

Trekkingdauer: vier Tage bis Point Lenana

Point Lenana (4985 m) ist für Trekker zugänglich; die Gipfel Batian und Nelion bleiben Kletterern vorbehalten. Die Sirimon/Chogoria-Route führt durch Regenwald, Bambus und Moore mit Blick auf Gletscher und Wasserfälle.

Bei klarem Morgen leuchten die Felsen orange – manchmal sichtbar bis zur Erdkrümmung und zum Kilimandscharo.

3. Mount Stanley, Ruwenzori-Gebirge, Uganda

Höhe: 5109 m

Trekkingdauer: acht Tage

Die "Mondberge" mit Nebeln, üppiger Vegetation und tiefen Seen wirken mythisch. Härter als der Kilimandscharo: Gummistiefel für Sümpfe, Steigeisen für den Margherita-Gletscher.

Empfehlung: Kilembe-Route von Rwenzori Trekking Services für bessere Akklimatisation und weniger Morast.

4. Mount Meru, Tansania

Höhe: 4562 m

Trekkingdauer: vier Tage

Im Arusha-Nationalpark startet es entspannt mit Giraffen und Pavianen, wird dann steil. Der Grat zum Kraterrand enthüllt den Ash Cone und Ausblicke auf Kilimandscharo und Serengeti.

5. Ras Dashen (Dejen), Simien-Berge, Äthiopien

Höhe: 4546 m

Trekkingdauer: neun bis zehn Tage

Äthiopiens Dach mit canyonartigen Landschaften: Gelada-Babone, Walia-Steinböcke und Äthiopische Wölfe. Der Aufstieg ist anspruchsvoll mit 1200 m Höhenmeter an einem Tag.

6. Toubkal, Marokko

Höhe: 4167 m

Trekkingdauer: zwei bis drei Tage

Nordafrikas höchster Gipfel im Atlasgebirge. Durch Berberdörfer, Ifni-See und Sidi Chamarouch. South Cirque Trail ist steinig, aber nicht technisch. Belohnung: Panoramablick auf Atlas und Sahara.

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