Anfang dieses Monats wagte ich mich auf meinen ersten Auslandsurlaub seit 2020 – nach Südkorea. Als passionierte Reisende mit jahrelanger Erfahrung teile ich hier authentische Einblicke und Lektionen, die ich auf meiner Reise gesammelt habe.
Vorab: Ich habe meine Erlebnisse natürlich reichlich auf Instagram geteilt, während meine Follower im australischen Winter froren.
Ich erwartete tropische Strände, stylische Convenience-Store-Getränke und wildes Karaoke. Stattdessen erlebte ich Quarantäne in einer Regierungsanstalt, Bodenlager und unzählige Verbeugungen. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Reise.
Überprüfen Sie COVID-Regeln vorab – und packen Sie Masken ein
Bei der Ankunft in Seoul war ein PCR-Test am Flughafen Pflicht, ergänzt um einen Vorabtest in Sydney. Normalerweise folgt keine Isolation, doch bei erhöhter Temperatur landete ich in einer gesicherten Einrichtung.
Meine 37,9 °C reichten für die Klassifizierung als „symptomatisch“ (in Australien gilt Fieber erst ab 38 °C). Zusammen mit anderen Reisenden wartete ich hinter Stacheldraht, ohne WLAN oder Ausgang – doch es gab Betten und koreanische Dramen im TV. Eine denkwürdige Anekdote!
Südkorea ist weitgehend offen, aber Masken sind obligatorisch in Innenräumen, Bussen und Museen. Am Strand oder im Wasser sah ich sie sogar – in überfüllten Clubs hingegen selten.
Laden Sie koreanische Karten-Apps herunter
Google oder Apple Maps versagen in Korea. Naver Maps und KakaoMap sind unverzichtbar – Naver bietet die besten Englisch-Übersetzungen.
Die „schnelle Umstiegs“-Funktion zeigt präzise, an welcher Tür (z. B. Wagen 6, Tür 2) Sie stehen müssen. Öffentliche Verkehrsmittel in Seoul sind hervorragend organisiert. Taxis sind günstig, aber zeigen Sie die Adresse in Hangul.
Westliche Ride-Sharing-Apps sind weniger effektiv.
Günstige Unterkünfte und Essen übertreffen Erwartungen
Preise ähneln Australiens, doch es gibt echte Schnäppchen: Vegetarisches Bibimbap am Strand für 6 USD oder KBBQ bei ca. 35 USD pro Person.
1.000 KRW ≈ 1 USD, 10.000 KRW ≈ 11 USD (je nach Kurs). Hostels sind sauber, stilvoll und oft mit Handtüchern ausgestattet – viele mit privaten Zimmern.
Traditionelle Optionen wie Pensionen oder Hanok-Gästehäuser bieten Bodenmatratzen (faltbar für Partys). Jimjilbangs (Spas) erlauben Übernachtungen in Saunen und Schlafräumen – günstig, rund um die Uhr, aber nicht immer ruhig.
Hotelpools kosten extra
Ich träumte von Pool-Luxus, doch in Seoul-Hotels fällt eine Zusatzgebühr an – oft 50 AUD für Stunden, plus Liegen oder Handtücher. Besser: Jeju-Strände!
Verbeugen Sie sich – und respektieren Sie Etikette
Verbeugungen sind Alltag: Begrüßung, Dank, Entschuldigung. Decken Sie Schultern ab (weniger streng heute), reichen Sie Gegenstände mit beiden Händen.
In U-Bahnen herrscht Ruhe – selbst unter Freunden. Meine Highlights: Fotokabinen überall, rund um die Uhr, mit Kostümen. Perfektes Souvenir!