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Island im Sommer: Die schönsten Reiseziele und Erlebnisse 2024

Island im Sommer ist ein unvergessliches Erlebnis, das sich anfühlt wie eine Reise in eine andere Welt. Majestätische Gletscher, schneebedeckte Gipfel und die faszinierenden Nordlichter prägen das Bild. Doch der Sommer in Island bietet noch viel mehr: Feiern Sie mit den Einheimischen auf lebhaften Sommerfesten, wandern Sie durch blühende Moorlandschaften oder entspannen Sie in heißen Quellen unter der strahlenden Mitternachtssonne. Entdecken Sie mit uns die besten Reiseziele für Ihren perfekten Sommerurlaub in Island!

Die Inspiration für diesen Artikel stammt aus dem umfassenden Reiseführer "The Rough Guide to Iceland", Ihrem unverzichtbaren Begleiter für eine unvergessliche Islandreise.

Abseits der Touristenpfade: Die Westfjorde

Der Sommer ist die ideale Zeit, um die atemberaubende Landschaft Islands zu Fuß zu erkunden. Wenn Sie die Möglichkeit haben zu campen, umso besser – es ist nicht nur ein großartiges Erlebnis, sondern auch eine kostengünstige Option. Dynjandi ist ein besonders empfehlenswerter Ort für einen Campingausflug. Der Wasserfall ist zwar weniger bekannt als der berühmte Gullfoss, aber dennoch ein beeindruckendes Naturschauspiel. Verbringen Sie eine Nacht hier und genießen Sie die tosenden Wasserfälle im goldenen Licht der frühen Morgensonne ganz für sich allein.

Für ein noch abgelegeneres Erlebnis in den Westfjorden empfiehlt sich ein Ausflug nach Hornstrandir, direkt am Rande des Polarkreises gelegen und außerhalb der Sommermonate kaum zugänglich. Diese Halbinsel im äußersten Nordwesten Islands ist ein wahres Wildnisparadies und steht als Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz.

Hornstrandir ist der perfekte Ort, um den Touristenmassen der Südküste zu entfliehen. Beachten Sie jedoch, dass das Wetter in Island selbst im Sommer unberechenbar sein kann. Wanderer sollten daher entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

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Für Tierliebhaber: Vestmannaeyjar, die Westmännerinseln

Die isländische Tierwelt ist eine der Hauptattraktionen des Landes. Die Westmännerinseln sind der ideale Ort, um Papageientaucher in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Jeden Sommer, von April bis August, beherbergt dieser Archipel die größte Papageientaucherkolonie der Welt. Vestmannaeyjar, die größte Stadt auf der einzigen bewohnten Insel Heimaey, ist der perfekte Ausgangspunkt, um diese bezaubernden Vögel mit ihren leuchtend orangefarbenen Schnäbeln zu beobachten.

Besuchen Sie die Insel Anfang August und erleben Sie ein ganz besonderes Ereignis: Einheimische Familien sammeln verirrte Papageientaucher-Babys („Pufflings“), die sich versehentlich in die Stadt verirrt haben, und bringen sie sicher zurück an die Küste, wo sie freigelassen werden.

Ebenfalls Anfang August findet das isländische Sommerfest Þjóðhátíð statt. Dieses beliebte Festival, das unter Isländern einfach als "The Festival" bekannt ist, ist ein unvergessliches Highlight Ihrer Island-Sommerreise.

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Für ein unberührtes Island-Abenteuer: Das Hochland

Das Innere Islands (auch bekannt als hálendið oder Hochland) ist ein Teil des Landes, der in der Regel nur im Sommer zugänglich ist. Oftmals ist dieses Zeitfenster auf wenige Wochen begrenzt.

Wenn Sie kein Zelt mitnehmen möchten, können Sie in einer der Hütten (sæluhús) übernachten, die im Hochland zu finden sind. Buchen Sie jedoch im Voraus, da sowohl Isländer als auch Besucher die kurze Saison optimal nutzen möchten.

Ob Tageswanderungen, Camping oder Hüttenübernachtungen – wenn Sie ein begeisterter Wanderer sind, sollten Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, das Landesinnere zu Fuß zu erkunden. Hier erwartet Sie die archetypische isländische Natur in ihrer reinsten Form: eine karge und gleichzeitig faszinierende Schönheit, die Sie nirgendwo sonst finden werden. Sanfte Gletschertäler, farbenprächtige, eisenhaltige Erde und milchig-trübe Schwefelquellen prägen die Landschaft.

Nutzen Sie die Gelegenheit, in den warmen Flüssen und heißen Quellen ein traditionelles Bad zu nehmen. Hveravellir ist eine beliebte Option, aber der vielleicht abgelegenste Ort für ein Bad im Freien ist Viti, ein kleiner Kratersee in der Askja-Caldera. Beachten Sie jedoch, dass der Vulkan immer noch aktiv ist. Dies verleiht Ihrem Bad zwar eine zusätzliche Portion Nervenkitzel, birgt aber auch ein gewisses Risiko.

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Wandern in Siglufjörður

Im Nordwesten Islands liegt das kleine Fischerdorf Siglufjörður (oder Sigló). Dies ist die nördlichste Stadt des Landes, und die Straße dorthin – nur im Sommer befahrbar – ist die höchste in Island und somit ideal für einen Roadtrip.

Die entspannte, unaufgeregte Atmosphäre und die dramatische Kulisse der Stadt sind Grund genug für einen Besuch – ganz zu schweigen von den frisch geräucherten Heringen und dem lebhaften Volksmusikfestival im Sommer. Siglufjörður ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in der Umgebung.

Eyjafjörður, der Fjord östlich der Stadt, ist der perfekte Ort, um Wildtiere zu beobachten. Hrísey, die Insel an der Mündung des Fjords, ist bekannt für ihre vielfältige Vogelwelt. Besonders bezaubernd sind die berühmten Schneehühner, die ungestört durch die Stadt streifen.

Alternativ können Sie von den Dörfern Ólafsfjörður und Dalvík aus an einer Walbeobachtungstour teilnehmen – einige Anbieter bieten sogar Touren unter der Mitternachtssonne an.

Planen Sie Ihren Besuch so, dass er mit dem örtlichen Sommerfest, dem Großen Fischtag, zusammenfällt. Dieses beliebte Ereignis bringt die ganze Gemeinde bei köstlichen (kostenlosen) Speisen und herzlicher isländischer Gastfreundschaft zusammen.

Festivalstimmung in Reykjavík

Rund um den isländischen Nationalfeiertag (auch Unabhängigkeitstag genannt; 17. Juni) finden im ganzen Land Feierlichkeiten statt. Die größten und aufregendsten Partys steigen jedoch im Zentrum von Islands charmanter Hauptstadt Reykjavík. Freuen Sie sich auf farbenfrohe Paraden, inspirierende Gedichtlesungen und ausgelassene Tänze die ganze Nacht hindurch. Schließlich geht die Sonne im isländischen Sommer kaum unter.

Im Árbæjarsafn (Freilichtmuseum) in Reykjavík erfahren Sie mehr über die isländische Geschichte. Am Unabhängigkeitstag ist der Eintritt für alle Besucher in traditioneller Tracht frei. Wenn Sie also zufällig einen upphlutur besitzen, können Sie sich das Eintrittsgeld sparen.

Für ein Festival der etwas anderen Art sollten Sie sich Tickets für das Secret Solstice sichern. Das Festival wurde 2014 mit der Idee gegründet, die hellen Nächte des isländischen Sommers für eine unvergessliche Party am Wochenende zu nutzen.

Das Line-up ist durchweg hochkarätig, und jedes Jahr werden besondere Veranstaltungen abseits der Hauptveranstaltungsorte in Reykjavík organisiert. Wer möchte nicht in einem Gletscher tanzen?

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Nacktbaden in Reykjadalur

Kurz nach dem Nationalfeiertag gerät der Mittsommer in Island oft etwas in Vergessenheit. Es gibt jedoch eine Tradition, die es wert ist, ausprobiert zu werden, wenn Sie mutig genug sind: das nächtliche Nacktbaden in einem Fluss während der Sommersonnenwende.

Der Fluss, der durch das Reykjadalur („Dampftal“) fließt, ist dank einer geothermischen Quelle angenehm warm und somit ein beliebter Ort für ein entspannendes Bad im Freien in einem natürlichen Schwimmbecken. Reykjadalur ist bequem von der Hauptstadt aus zu erreichen.

Wenn Sie sich nicht trauen, sich an einem so beliebten Ort auszuziehen, suchen Sie sich einen abgelegeneren Fluss oder eine natürliche heiße Quelle. Glücklicherweise hat Island davon reichlich zu bieten. Krossneslaug im Nordwesten verfügt über einen natürlich gefüllten Strandpool – der perfekte Ort, um zu beobachten, wie die Mitternachtssonne den Horizont berührt, bevor sie wieder aufgeht. Seljavallalaug ist ein weiteres abgelegenes Juwel, eingebettet zwischen den Bergen im Süden.

Weitere Informationen zu den natürlichen heißen Quellen Islands finden Sie in unserer Liste der 10 besten Pools in Island.

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Besonderer Dank gilt Thora Eiriksdottir für zusätzliche Empfehlungen.

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