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Die 8 seltsamsten Traditionen Vietnams: Authentische Einblicke aus jahrelanger Reiserfahrung

Über tausend Jahre chinesischer Herrschaft, ein Jahrhundert französischer Kolonialzeit und mehr als ein Jahrzehnt US-Präsenz – Vietnam hat dennoch eine reiche Palette einzigartiger kultureller Bräuche bewahrt. Als erfahrener Reisender und Vietnam-Experte teile ich hier acht der bizarrsten Phänomene, die Sie auf Ihrer Reise entdecken werden. Diese Traditionen sind tief in der lokalen Kultur verwurzelt und faszinieren Besucher weltweit.

1. Pyjamamode als Alltagskleidung

Nichts übertrifft den Komfort eines Pyjamas – und in Vietnam ist es absolut normal, ihn tagsüber zu tragen, sogar bei der Arbeit. Besonders Frauen auf dem Land schwören darauf. Die Sets variieren von geblümten T-Shirts mit Shorts bis zu langen, lockeren Hosen mit bunten Knöpfen.

Auf den ersten Blick ungewöhnlich, doch bald beneiden Sie die Trägerinnen um die Praktikabilität. Vielleicht packen Sie selbst eines ein.

2. Kopi Luwak: Kaffee aus Wieselkot

Vietnam ist der zweitgrößte Kaffeeexporteur weltweit, dominiert von Instantkaffees. Lokal genießen Sie jedoch aromatischen Brühkaffee. Der Höhepunkt: cà phê Chồn, der legendäre Wieselkaffee.

Wiesel picken die reifsten Kaffeebeeren, verdauen sie teilweise und scheiden die Bohnen veredelt aus. Nach Reinigung, Trocknung und Röstung entsteht ein schokoladiger, intensiver Genuss. 100 g kosten ca. 90 US-Dollar, eine Tasse auf Farmen nur 2,75 US-Dollar.

3. Schlangenblut-Ableitung auf offener Straße

Schlangengerichte sind in Vietnam eine Delikatesse, oft touristisch. Erwarten Sie keine Schock, wenn Sie in ländlichen Gegenden Einheimische sehen, die eine Viper mitten auf der Straße schlachten.

Der Kopf wird fixiert, der Hals durchtrennt, das Blut in Reiswein für „Schlangenwein“ gemischt. Das pochende Herz wird roh verspeist. Ein harter Anblick für Ungeübte.

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4. Grillenfarmen im Überfluss

Gebratene Grillen passen perfekt zu Bier – neben frittierten Schmetterlingen und Würmern ein Partyklassiker. In Da Lat züchten Farmen Tausende in Eierkartons mit Zuckerrohr.

Gebraten sind sie knusprig, fleischig und überraschend lecker, wenn man über den Ekel hinwegkommt.

5. Seidenraupen: Tragen und essen

Die edelste Faser aus Würmern? Im vietnamesischen Hochland erleben Sie den uralten Prozess: Maulbeer-fressende Raupen weben Kokons, die gekocht werden. Frauen spinnen die Fäden zu Seide, die zu Stoffen gewebt wird.

Die Larven? Frittiert als Snack: knusprig außen, klebrig innen mit mild-würzigem Aroma.

6. Gemeinschaftsrauchen mit der Bauernpfeife

Im Norden Vietnams wird nach dem Essen die điếu cày (Bauernpfeife) gereicht – starke Tabakmischung zur Verdauung. In Hanoi-Restaurants selbstbedienbar.

Der Nikotinschub ist brutal: Schwindel, Zittern, Übelkeit möglich. Besser: Grüner Tee.

7. Buddhas Vergnügungspark

Wo Spiritualität und Action kollidieren: Suối Tiên bei Ho-Chi-Minh-Stadt. Beten Sie vor Buddha, drehen Riesenräder als Heiligenschein oder rutschen durch seinen Bart.

Drachen, Schildkröten, Phönixe überall; Affen-Kostüme sorgen für Chaos. Auf der Krokodilfarm? Babys kaufen – aber Zoll beachten.

8. Stachelschweine als Delikatesse

Vietnamesen essen exotisch: Hund, Krokodile, Ratten. Stachelschweine top die Liste. Ohne Stacheln zäh aussehend, doch saftig wie Ente.

Zuchtfleisch: 30 US-Dollar/kg. Billiges meiden – oft illegal gejagt.

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