Die Stadt, die für ihre Leidenschaft zu Rennwagen bekannt ist, entwickelt sich rasant weiter. Glauben Sie, Indianapolis zu kennen? Denken Sie nochmal nach. Mit einer pulsierenden Gastronomieszene und umfangreichen Revitalisierungsprojekten im Stadtzentrum avanciert Indianapolis zu einem Top-Reiseziel. Als Familien- und Lifestyle-Bloggerin von Kinder sind eine Reise lebt Kirsten Maxwell in Chicago und besucht Indy regelmäßig. Hier teilt sie aus ihrer langjährigen Erfahrung sieben Überraschungen.
1. Es dreht sich nicht nur um die Indy 500 …
Doch das Rennen prägt die Stadtidentität maßgeblich. Das Indianapolis 500 ist jedes Memorial-Day-Wochenende das größte eintägige Sportereignis der Welt. Über 300.000 Zuschauer strömen zum Indianapolis Motor Speedway, um Indy-Cars bei 500 Meilen auf der legendären Strecke zu beobachten. Ganzjährig locken Events wie Konzerte, Luftshows, Golfturniere und Lights at the Brickyard (die Weihnachtslichtshow). Planen Sie Zeit für das Indianapolis Motor Speedway Museum ein – mit seiner Sammlung ikonischer Indy-500-Fahrzeuge und Memorabilia. Faszinierend, wie sich die Autos über Jahrzehnte weiterentwickelt haben.

2. Die Gastronomieszene ist erstklassig
Indianapolis überzeugt kulinarisch auf ganzer Linie! Von Mass Ave über Fletcher Place bis Broad Ripple bieten Viertel für jeden Budget Restaurants mit einzigartigen Spezialitäten. Zum Brunch empfehle ich Milktooth – hier gibt's den ganzen Tag Pancakes und mehr. Probieren Sie das Dutch Baby oder den Grilled Cheese; die Karte enttäuscht nie. In The Garden Table genießen Sie Gerichte aus lokalen Zutaten regionaler Farmer. Die vegetarische Biscuits-and-Gravy-Variante ist ein Highlight. Fürs Dinner: The Livery mit lateinamerikanischen Tapas oder Bluebeard mit zeitgenössischer amerikanischer Küche für jeden Geschmack.

Ein absolutes Muss: Public Greens, die 'urbane Küche mit Mission'. Gewinne fließen in die Patachou Foundation, die bedürftige Kinder ernährt. Gründerin Martha Hoover kocht aus eigenen Gärten und liefert Mahlzeiten, ergänzt um Wellness-Workshops. Herzlichen Respekt für diesen Ort.
3. Nach Washington, D.C. zweitstärkstes Kriegsdenkmalangebot
Indianapolis rangiert nach der US-Hauptstadt bei der Zahl der Kriegsdenkmäler – und führt bei der Gesamtfläche für gefallene Soldaten. Im Herzen der Innenstadt thront das Soldiers and Sailors Monument über dem Monument Circle, nah am Indiana War Memorial und der American Legion Mall (Nationalzentrale der Legion und Indiana-Hauptquartier). Im Shrine Room des War Memorial erleben Sie Emotionen pur; bewundern Sie die neoklassizistische Fassade. Spazieren Sie durch die Mall zu den Memorials für Zweiten Weltkrieg, Vietnam und Korea – eine ergreifende Hommage.

4. Museen auf Erfolgskurs
Das Children's Museum of Indianapolis ist weltweit das größte und wächst weiter. 2018 kam die Riley Children’s Health Sports Legends Experience hinzu: Outdoor-Sportfelder, Indoor-Exponate und Sportgeschichte – inklusive Mini-Golfplatz von Pete und Alice Dye, inspiriert von globalen Meisterwerken.
Das Indianapolis Museum of Art, nun Newfields, begeistert mit Winterlights: Festliche Gärten bei Kerzenschein, heißer Kakao inklusive. Erkunden Sie über 100 Hektar Gelände, Biergarten und das historische Lilly House von J.K. Lilly Jr., Enkel des Pharma-Pioniers Eli Lilly.
5. Radwege laden zum Entdecken ein
Perfekte Trails für Locals und Touristen: Der 8 Meilen lange Cultural Trail durchs Zentrum verbindet Kunst, Restaurants und Architektur. Der Monon Trail, umgewandelte Bahntrasse, führt 18 Meilen nordwärts. Active Indy bietet geführte Touren im White River State Park und Cultural Trail – idealer Einstieg.

6. Versteckte Katakomben
Neben dem seit 1886 laufenden City Market stand einst die Tomlinson Hall, die 1958 abbrannte. Unterirdisch blieben Säulen und Bögen erhalten. Indiana Landmarks führt Catacombs-Touren durch – keine Gräber, aber Staub, Relikte und Geistergeschichten inklusive.

7. Ein Gebäude, das Sie staunen lässt
In Fountain Square südlich des Zentrums erkennt man das Viertel am Straßenbrunnen und Fountain Square Theatre (1928 erbaut, später Woolworths). Eigentümer Linton Calvert revitalisierte es seit den 90ern: Im 4. Stock eine 1930er-Jahre-Bowlingbahn mit originalen Elementen (Duck Pin Bowling mit Mini-Pins und -Ball). Eine Etage tiefer eine 1950er-Atomic-Bowl-Anlage.

Mehr als Bowling: Hochzeiten, Swing-Tanzkurse, Spielzimmer, Grillrestaurant, Bars, Rooftop-Garten und Suiten-Hotel. Ein Muss für Indy-Besucher!
Für zentrale Unterkünfte: JW Marriott, The Alexander oder Homewood Suites Downtown.