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Budapest im Sommer: Die perfekte Auszeit mit Thermalbädern, Kultur und Festivals

Budapest, Ungarns prächtige Hauptstadt, vereint die malerischen Hügel Budas und das lebendige Pest auf beiden Seiten der Donau. Als eines der attraktivsten Reiseziele Europas überzeugt die Stadt mit ihrer dramatischen Lage und einer Fülle an Highlights – von entspannenden Thermalbädern bis hin zu historischen Schätzen.

Kein Besuch ist komplett ohne ein Bad in einem der legendären Spas. Ergänzen Sie das mit barocken Kirchen, Spaziergängen unter kommunistischen Statuen oder einer Fahrt auf der malerischen Schmalspurbahn durch die Budaer Berge.

Runden Sie Ihr Erlebnis mit den ikonischen Ruinenbars, traditionellen Kaffeehäusern und einer aufstrebenden Gastronomie-Szene ab. Als Sahnehäubchen: Das Sziget-Festival, eines der größten Rockevents Europas.

Was sollte ich sehen?

Für klassisches Sightseeing starten Sie mit der Sikló-Standseilbahn ins Vár-Viertel (Burgviertel). Hier können Sie einen ganzen Tag mit der Bewunderung barocker Architektur verbringen. In Pest lockt das revitalisierte Jüdische Viertel mit Highlights wie der Großen Synagoge, der zweitgrößten der Welt.

Ein verstecktes Juwel ist das Southeast Asian Gold Museum mit 90 Prozent goldener Kunstschätze. Im angrenzenden Stadtpark finden Sie den Budapester Zoo, berühmt für seine Jugendstil-Gehege.

Gegen die Sommerhitze hilft ein Ausflug in die Budaer Berge: Fahren Sie mit der 3 km langen Zahnradbahn und der 11 km Kindereisenbahn, die nach dem Zweiten Weltkrieg von Jugendbrigaden gebaut wurde.

Nostalgie pur im Memento Park mit übergroßen Statuen von Stalin und Lenin. Abschließend die ikonische Straßenbahnlinie 2 entlang des Pest-Ufers – mit atemberaubendem Blick auf das Burgviertel.

Warum ins Spa?

Mit über 100 Thermalquellen ist Budapest ein Paradies für Badespaß. Erleben Sie Jugendstil-Pracht in den Gellért-Bädern, osmanische Atmosphäre in den Rudas-Bädern oder die 16 Becken der Széchenyi-Bäder – inklusive Schach spielender Senioren im Wasser.

Alternativ: Nächste Poolpartys mit Musik, Filmen und Laserdiscos.

Tipps für Feinschmecker

Budapests Kulinarsszene boomt. Unter den vier Michelin-Sterne-Restaurants glänzt Borkonyha mit Wachtelbrust, Lavendel und exzellenter Weinkarte.

Im familienfreundlichen Bistro Zeller empfehlen sich Rinderbäckchen und Gänseleber. Für französischen Charme: Café Bouchon mit Art-Deco-Möbeln. Picknick-Ideen in der Great Market Hall.

Bestes Kaffeehaus?

Wie Wien steht Budapest für Kaffeehaus-Kultur. Starten Sie im Centrál Kávéház, Treffpunkt früherer Intellektueller. Für Gebäck: Ruszwurm im Burgviertel.

Neue Welle: Tamp & Pull und Espresso Embassy mit preisgekrönten Baristas.

Wo feiert man?

Pests 7. Bezirk mit Ruinenbars in verfallenen Gebäuden. Highlights: Instant (20 thematische Räume), Kuplung (ehemalige Motorradwerkstatt) und Rácskert. Von Jazz bis Lesungen.

Uferbars an der Donau und Events auf der Margit-Insel im Sommer. Probieren Sie ungarischen Wein in Bars wie Doblo im Jüdischen Viertel.

Wo übernachten?

Luxus: Aria Hotel mit musikthematisierten Zimmern, türkischem Spa und Atrium. Günstiger: Baltazár mit Kunst inspirierter Räume (Warhol, Haring).

Budget: Home Made Hostel mit einzigartigen, bettenlosen Schlafsälen und Vintage-Deko.

Große Feste?

Sziget Festival: Einwöchiges Highlight mit Kasabian und Kings of Leon. Jüdisches Sommerfestival mit Klassik und Klezmer. Am 20. August Feuerwerk zum St. Stephen's Day.

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Bild oben © Resul Muslu/Shutterstock