Kanada, mit seiner zerklüfteten, weitläufigen Landschaft, ist ein Paradies für Roadtrip-Enthusiasten. Die Freiheit des Fahrens erlaubt es Ihnen, in Ihrem eigenen Tempo zu reisen – halten Sie an, um die atemberaubende Natur zu genießen, zu wandern oder Kajak zu fahren.
Ob Sie majestätische Berge, idyllische Strände oder reiches städtisches Erbe schätzen: Hier teilen wir aus langjähriger Erfahrung fünf unserer favoritisierten Routen, die Sie mit eigenem Auto oder Mietwagen erkunden können.
1. Der Cabot Trail, Nova Scotia
Der 298 km lange Cabot Trail windet sich um den Norden der Cape-Breton-Insel in Nova Scotia. Großteils entlang der Küste gelegen, bietet er spektakuläre Aussichtspunkte auf den Nordatlantik.
Einheimische schwärmen vom Herbst als ideale Reisezeit, doch die dramatischen Landschaften des Cape Breton Highlands National Parks beeindrucken rund ums Jahr. Elche streifen durch den Park, wo Sie auf Wanderwegen die frische Meeresluft atmen und die Natur hautnah erleben können.
Die stolzen Inselbewohner feiern ihr akadisches Erbe mit französischem Einschlag und keltische Wurzeln – oft mit lebhafter Live-Musik in lokalen Pubs. Tauchen Sie ein in Chéticamp, ein charmantes Fischerdorf mit frisch gefangenem Hummer und saisonalen Meeresfrüchten.
Parken Sie in Pleasant Bay für eine Whale-Watching-Kreuzfahrt mit Walen und Robben, und genießen Sie barfuß den Sandstrand bei Ingonish.
Am besten geeignet für: dramatische Küstenlandschaft
Wie lange: 5 Tage
Nicht zu verpassen: Entdecken Sie Cape Breton von Sydney aus bei einer Kleingruppentour – ideal, wenn Sie nicht selbst fahren möchten, aber den Park intensiv erleben wollen.
Unsere Lieblingsunterkunft: Ocean View Motel & Chalets – Unter den rund 20 Motels und B&Bs um Chéticamp sticht dieses heraus: gepflegte, geräumige schindelverkleidete Chalets direkt am Meer, gegenüber von Les Trois Pignons.
2. Vancouver nach Tofino, Britisch-Kolumbien
Der Trip startet mit einer entspannten Fährüberfahrt: Von Horseshoe Bay in Vancouver aus queren Sie die Strait of Georgia nach Vancouver Island.
Die 207 km von Nanaimo nach Tofino führen durch den MacMillan Provincial Park – spazieren Sie zwischen moosbedeckten, bis zu 800 Jahre alten Douglasien. Der kurvige Pacific Rim Highway sorgt für Spannung, mit Picknickpause am Kennedy Lake Provincial Park.
In Tofino, dem Surf-Mekka, dehnt sich Long Beach über 16 km aus. In Esowista begegnen Sie der First-Nations-Community.
Am besten geeignet für: Surfen und Waldspaziergänge
Wie lange: 2 Tage
Ihre Alternative zum Autofahren: Erreichen Sie Vancouver Island per Wasserflugzeug – mit Garantie atemberaubenden Ausblicken auf Vancouver und den Pacific Rim National Park.
Unsere Lieblingsunterkunft: Pacific Sands Beach Resort – Designer-Strandhäuser und Suiten inmitten von Evergreens und der Brandung von Cox Bay. Voll eingerichtet mit Küchen und Kaminen, plus Extras wie Regenmäntel und S'mores-Abenden (Juli/August). Luxuriös, aber unvergleichlich.
3. Regina nach Saskatoon, Saskatchewan
Saskatchewan wirkt oft flach – doch jenseits des Trans-Canada Highway wartet Vielfalt.
Starten Sie in Regina: Besuchen Sie das Royal Canadian Mounted Police Heritage Centre und erleben Sie dienstags (Juli bis Mitte August) die Sunset-Retreat-Zeremonie.
In Moose Jaw tauchen Sie in die Prohibitionszeit ein, als Gangster Alkohol in die USA schmuggelten.
Weiter westlich: Bunte Scheunen bei Swift Current, dann Lake Diefenbaker zum Angeln und Segeln. Auf der La Reata Ranch reiten Sie auf einer echten Rinderfarm.
In Saskatoon genießen Sie am Wochenende das pulsierende Nachtleben.
Am besten geeignet für: Mounties und Westernreiten
Wie lange: 5 Tage
Unsere Lieblingsunterkunft: Delta Hotels by Marriott Bessborough – Erbaut 1931 im Kiwanis Memorial Park, renoviert im französischen Schlossstil. Ikonisches Wahrzeichen Saskatoons – mit Gerüchten von Spuk.
4. Icefields Parkway, Alberta
Die 232 km vom Icefields Parkway zwischen Banff und Jasper in nur vier Stunden? Zu schade für die Wälder, Wasserfälle und zerklüfteten Rockies!
Durch Banff- und Jasper-Nationalpark zum Columbia Icefield: Geführte Gletscherwanderungen auf Athabasca und Saskatchewan vermitteln Geologie pur.
Campen im Jasper-Nationalpark: Beobachten Sie Sternbilder in einem der dunkelsten Himmel weltweit.
Schneebedeckte Gipfel und türkisfarbene Seen wie Peyto- und Bow Lake fordern Fotopausen.
Am besten geeignet für: Sternenbeobachtung und Gletscherwanderungen
Wie lange: 3 Tage
Nicht zu verpassen: Rocky Mountains aus der Helikop터perspektive – unvergessliche Eindrücke.
Unsere Lieblingsunterkunft: Juniper Hotel & Bistro – Stilvolles Boutique-Hotel in Chalets mit moderner Einrichtung und Küchenzeile. Beste Bergaussicht in Banff, 2 km vom Zentrum am Mount Norquay.
5. Montréal bis zur Gaspé-Halbinsel, Québec
Montréal, 2017 375 Jahre jung: Die Chemin du Roy folgt dem St.-Lorenz-Ufer zu historischen Dörfern wie Deschambault und Neuville, bis Québec City mit Altstadt und Zitadelle.
Gaspé am Golf von St. Lorenz, 700 km nordöstlich: Québecis entfliehen hier in Fischercamps.
Wal-Touren von Gaspé und Percé (mit dem ikonischen Felsen). Auf Bonaventure Island: Tölpelkolonien und 300 Seevogelarten.
Am besten geeignet für: Kulturerbe und Walbeobachtung
Wie lange: 7 Tage
Nicht zu verpassen: Montréal mit Einheimischen erkunden – Kleingruppentour durch das historische Zentrum.
Unsere Lieblingsunterkunft: Auberge William Wakeham – Charmantes Steinhaus mit Buchtblick, hilfsbereite Wirte. Klimatisierte Zimmer mit großen Betten, Frühstück inklusive – top für regionale Küche.
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