Las Vegas erstrahlt inmitten der nevadischen Wüste wie ein modernes El Dorado und gilt als die dynamischste Metropole der Welt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts existierte die Stadt noch nicht – heute leben hier zwei Millionen Menschen. Als Reiseführer-Experten mit jahrelanger Erfahrung im Südwesten der USA stellen wir Ihnen einige der besten Unterkünfte in Las Vegas vor.
Früher waren die Casinos am legendären Strip erbitterte Rivalen: Jede Anlage lag fernab der Straße in einem dunklen Labyrinth mit niedrigen Decken, aus dem es schwerfiel zu entkommen. In den 1980er Jahren entdeckten Gäste den Spaß am Spazierengehen. Pionier Steve Wynn lockte mit einem feuerspeienden Vulkan vor dem Mirage. Die Konkurrenz reagierte: Die einstigen Barrieren verschwanden, und der Strip wurde fußgängerfreundlich.
Mit dem Boom der 1990er übernahmen Glücksspielriesen wie MGM Resorts und Caesars Entertainment die Szene. Heute dominieren sie benachbarte Casinos, was offene, einladende Freiluftbereiche mit Bars und Restaurants ermöglichte. Verwirrt von den Optionen? Aus unserem Pocket Rough Guide Las Vegas haben wir elf Top-Unterkünfte auf dem Strip und jenseits ausgewählt.
Für pure Opulenz
1998 eröffnete Steve Wynn das Bellagio als ultimatives Luxushotel. Diese Ikone strebt Authentizität an, inspiriert vom Comer See. Trotz einiger Jahre am Buckel bleibt es Vegas-Elite: Edle europäische Möbel, Marmorbäder und Retro-Flair in den luxuriösen Zimmern. Viele bieten Blick auf die berühmten Fontänen oder den atemberaubenden Poolbereich.
Für unvergleichliches Ambiente
Paris Las Vegas (2000) von denselben Designern wie New York–New York: Halbgroßer Eiffelturm, Arc de Triomphe und Oper. Komprimiert, doch detailverliebt und charmant. Die Zimmer sind solide, überzeugen aber durch Lage, Aussicht und Atmosphäre.
Für pseudorömische Pracht
Caesars Palace verkörpert Vegas-Klassik seit über 50 Jahren. Draußen erweitern Bars und Restaurants Terrassen; innen labyrinthische Spielhallen mit römischen Zenturios und Showgirls. Ältere Zimmer strahlen 60er-Luxus aus, neuere Türme bieten elegante Moderne.
Für beeindruckende Themenwelten
New York–New York: Mini-Manhattan mit 12 Wolkenkratzern und Freiheitsstatue. Art-Deco-Interieur, Greenwich-Village-Nachtleben. Detailgenauigkeit macht es zu einem der unterhaltsamsten Strip-Hotels – und kompakt genug für kurze Wege.
Für spektakuläre Ausblicke
Luxors 100-Meter-Pyramide mit Sphinx thront imposant. Modernisiert zum hippen Resort, bieten alle 2.000 Zimmer – größer als üblich – fantastische Panoramen.
Für günstige Betten
Excalibur: Mittelalterliche Burg mit Zugbrücke und Kindershows. Beliebt bei Budget-Reisenden. Von 4.000 Zimmern: Wählen Sie renovierte für top Preis-Leistung.
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Für High-End-Amenities
Aria im CityCenter (4.004 Zimmer): Modernistisch, marmorverkleidet. Schokoladenbraun-goldene Räume wirken gediegen. Perfekt für Pool-Liebhaber – oft ein echtes Schnäppchen.
Für zeitgenössische Zimmer
Elara by Hilton Grand Vacations: Zentral am Strip, mit Shops, Health Club und Pool. Überschaubar, stilvoll, mit toller Gastronomie und Nachtleben.
Für Extravaganz
The Venetian: Selbst Standardzimmer sind Zweistock-Suiten mit Himmelbett, Wohnzimmer und Marmorbad. Canal Grande mit Gondeln – Vegas pur.
Für puren Luxus
Wynn Las Vegas setzt neue Maßstäbe seit den 80ern. Asiatisch-modern, mit riesigen Zimmern, traumhaften Betten und Luxus-Bädern – für ein hippes Publikum.
Für eine Off-Strip-Alternative
Hard Rock Hotel (östlich des Strips): Intim, schick, mit Premium-Zimmern, Restaurants und Pools – ohne Giganten-Wahnsinn.
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Bild oben: Willkommen in Las Vegas © Shutterstock