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Warum Göteborg Ihre nächste unvergessliche Städtereise in Europa sein sollte

Keine düstere 'Goth'-Stadt – Göteborg, Schwedens zweitgrößte Metropole mit Skandinaviens größtem Hafen, strahlt pure Lebensfreude aus. Freundlich, lebensfroh, multikulturell (23 Prozent der Bewohner stammen aus dem Ausland) und kurz vor einer atemberaubenden Expansion. Die Touristenzahlen steigen jährlich um Hunderttausende. Reisejournalist Neil McQuillian, der die Stadt mit Unterstützung von bmi regional, Westschweden und Göteborg besuchte, verrät, warum.

Immer mehr Besucher entdecken diese Perle. Hier sind sechs Gründe, die Göteborg unschlagbar machen.

1. Der Weg ist genauso wichtig wie die Ankunft

Vergessen Sie das Flugzeug – erleben Sie Göteborg vom Wasser aus. Die Stadt lebt von ihrem maritimen Erbe. Kajakfahren auf den 17. Jahrhundert-Kanälen, Sightseeing-Touren in den Hafen oder Fährfahrten auf dem Göta-Fluss: Viele Routen sind kostenlos, ein echter Insider-Tipp. Die Aussicht bei Sonnenuntergang auf Lilla Bommen (das 'Lipstick'-Gebäude), die Älvsborg-Brücke und den Eriksberg-Kran ist unbezahlbar.

Für Schifffahrtsfans: Das Schifffahrtsmuseum mit Aquarium oder das schwimmende Museum Maritiman.

2. Hier genießen Sie Schwedens beste Meeresfrüchte

'Eat local' wird in Göteborg zum Genuss. Vom Streetfood bis Michelin-Stern: Strömmingsluckan serviert in einem alten Lagerhaus gebratene Makrelen mit Preiselbeeren und Muskatpüree für einen Appel und ein Ei. Auf dem Feskekôrka-Fischmarkt ('Fischkirche') gibt's frische Gerichte wie Fisch in Weißweinsauce für ca. 9 € – vor Ihren Augen in der Mikrowelle zubereitet. Garnelensalate zum gleichen Preis.

Für Feinschmecker: Sjömagasinet, mit Michelin-Stern in historischem Holzgebäude am Fluss. Frischer geht's nicht – Ihr Fisch schwamm vielleicht heute Morgen noch vorbei. (Zweiter Tipp: Restaurang Gabriel in der Feskekôrka.)

3. Coole Viertel zum Entdecken

Göteborgs 18./19. Jahrhundert-Kaufmannshäuser zeugen vom Handelsreichtum, doch Haga, einst Arbeiterviertel, begeistert mit Holz- und Ziegelbauten und warmer Atmosphäre. Versteckte Höfe bieten tolle Spots zum Essen und Trinken.

Westlich davon: Die Långgatan-Straßen für entspanntes Bier mit Locals. Bald gentrifiziert. Für Hipster: Straßbahn nach Majorna zu Matería oder Kulturzentrum Röda Sten unter der Älvsborg-Brücke – Schiffe beobachten und kreativ werden.

Zentral, 15 Minuten von Haga: Das Designviertel. Entspannter als Stockholm. Highlight: Designtorget mit monatlich kuratierten Designern. Gegenüber: Nudie Jeans-Reparaturwerkstatt (kostenlos).

4. Die beste Fika Schwedens

Fika – Schwedens Kaffee- und Kuchen-Pause – wird in Göteborg zum Highlight. Craft-Coffee boomt. Da Matteo in Magasingatan: Fabrik-Café mit Hof, warme Sauerteig-Zimt- oder Kardamom-Brötchen.

In Haga: Riesen-kanelbullar – weit weg von 'Lagom' (nicht zu viel, nicht zu wenig).

5. Ein Ort im Wandel

Göteborg pulsiert: Frische Meeresbrise trifft massive Expansion. Von 500.000 auf 650.000 Einwohner bis 2035. Besuchen Sie Älvrummet am Kanaltorget (neben der Göteborger Oper) für das Modell der Projekte – ideal für Stadtplanungsfans.

Neuer Hotspot: Jubileumsparken in Hisingen mit Kunststrand und industrieller Sauna.

6. Perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge

Öffentliche Verkehrsmittel bringen Sie zu autofreien Südarchipel-Inseln – wie die Locals ins Outdoor-Leben.

Mit Mietwagen (oder Bus/Zug): Bohusläns Küste mit Designhotels wie Fiskebäckskil oder Gullmarsstrand, Kajakfahren und Muschel-Touren.

Entdecken Sie mehr mit dem Rough Guide to Sweden. Vergleichen Sie Flüge, buchen Sie Touren, Hostels und Hotels – und nicht vergessen: Reiseversicherung vorab.

Neil McQuillian reiste courtesy of bmi regional, Westschweden und Göteborg.

Straßenbahn in Göteborg © Leonid Andronov/Shutterstock