Die Amalfiküste zählt zu den malerischsten Küsten Europas – wenn nicht der Welt. Kein Wunder, dass sie seit Langem Künstler, Schriftsteller und Romantiker fasziniert. Berühmtheiten wie D.H. Lawrence, Gore Vidal, Greta Garbo und Humphrey Bogart suchten hier Inspiration in den farbenfrohen Dörfern, die dramatisch aus dem Meer ragende Klippen umarmen. Nach dem Trubel bekannter italienischer Städte lohnt es sich, Tempo raus zu nehmen und diese Perle Kampaniens zu entdecken.
Technisch erstreckt sich die Amalfiküste von Positano bis Vietri sul Mare. Viele Reisende kombinieren sie mit Sorrento und Capri. Highlights wie Positano, Amalfi und Ravello eignen sich für Tagesausflüge oder längere Aufenthalte. Die Hochsaison von Ostern bis tief in den Herbst bringt Staus auf der kurvigen Küstenstraße – doch genau hier geht es um langsames Fahren und pure Landschaftsgenuss. Hier sind fünf Gründe, warum wir diese Region lieben:
Atemberaubende Ausblicke um jede Ecke

Ob entlang der Küste, in Ravello, per Boot um Capri oder mit der Seilbahn auf den Monte Solaro: Überall erwarten Sie spektakuläre Panoramen. Aus Hotelzimmern oder Restaurants mit Meerblick wirkt die sonnenbeschienene Landschaft wie verzaubert. In Ravello, hoch über dem Meer, besuchen Sie die Villen Rufolo und Cimbrone – Richard Wagner ließ sich hier vom zweiten Akt seines Parsifal inspirieren. Die Gärten rahmen die Ausblicke perfekt ein. Von See aus entdecken Sie Capri optimal: Bootstouren mit Stopp an der Blauen Grotte (wetterabhängig), vorbei an Faraglioni-Felsen und Naturbogen. An Land führt die Seilbahn von Anacapri auf den Monte Solaro – ideal für Eis und Ausblick.
Die Anreise macht den Spaß aus
Die Küstenstraße fordert erfahrene Fahrer: Enge Kurven, Busse und Motorräder sorgen für Adrenalin. Besser: Einen Fahrer oder eine Gruppentour buchen, z. B. über Get Your Guide für Halb- oder Ganztagestouren. Fähren verbinden Küste und Inseln flexibel. In den Orten erkunden Sie zu Fuß die engen Gassen, digerieren italienische Speisen bei Spaziergängen zu Boutiquen und Galerien.
Kulinarische Highlights für Feinschmecker

Genießen Sie frische Pasta, Meeresfrüchte, neapolitanische Pizza, Caprese-Salat, lokales Olivenöl und Gelato. Versteckte Perlen wie Bistro Sorrento außerhalb des Zentrums überzeugen. Hotelrestaurants wie das mit Michelin-Stern ausgezeichnete La Sponda im Le Sirenuse in Positano bieten romantische Kerzenlichtabende – Reservierung essenziell. Der Cäsar Augustus in Anacapri serviert Gemüse aus eigenem Garten und frischen Fisch. Sonnenuntergänge beim Restaurant La Terrazza di Lucullo oder mediterrane Küche im Restaurant Scintilla des Grand Hotel Cocumella (mit Cocktails an der Bar) sind unvergesslich. Abschließen Sie mit Limoncello aus lokalen Zitronen. Mitnehmen? Bei Nino & Friends auf der Via San Cesaro.
Römische Ruinen zum Greifen nah

Pompeji und Herculaneum sind leicht erreichbar: Per Tour oder Zug von Neapel/Sorrento. Pompeji bietet eine ganze Stadt in neun Regionen, Herculaneum kompakte Villenruinen – beide vom Vesuvausbruch 79 n. Chr. konserviert. Auf Capri wandern Sie zur Villa Jovis von Kaiser Tiberius (27–37 n. Chr.). In der Nähe lädt die Bar Jovis zu kühlen Drinks ein.
Einzigartige Souvenirs in Top-Qualität
In Sorrento, Positano und Capri finden Sie maßgefertigte Sandalen, Keramik, Olivenöl, Limoncello oder Landschaftsgemälde – für jedes Budget. Große Stücke werden geliefert, Galerien rollen Bilder ein. In Pompeji und Herculaneum locken Bücher und exklusive Souvenirs.
In der Hochsaison helfen Planung und Reservierungen gegen Menschenmassen. Die Essenz der Amalfiküste macht alles wett – Sie werden sie lieben und bald wiederkommen wollen.