Planen Sie einen Winterurlaub und scheuen schon das Packen? Sie sind nicht allein.
Wie viele Jacken passen in den Koffer? Wie viele Hosen braucht man wirklich?
Fotografin und Reisebloggerin Lean Timms liebt kalte Abenteuer und reist regelmäßig in die Kälte. Mit jahrelanger Erfahrung teilt sie bewährte Strategien für leichtes Packen – ob für drei Tage oder länger.
Pragmatisch vorgehen
Entscheidend ist nicht nur, was Sie packen, sondern wie. Lean plädiert für Prinzipien statt starre Regeln.
Bei Winterreisen hilft Pragmatismus: Treffen Sie harte Entscheidungen. Was Sie im Urlaub tragen, entspricht oft Ihrem Alltag zu Hause.
"Ich nehme nicht meine ganze Garderobe mit, nur für den Fall der Fälle", erklärt Lean. "Fehlt etwas? Ich kaufe oder miete es vor Ort."

Toilettenartikel straffen – Platz sparen
Lean minimiert Kosmetikprodukte radikal, auch im trockenen Winter.
Sie nutzt multifunktionale Produkte: Ein Öl für Gesicht, Körper und Haare; ein Riegel als Shampoo und Seife.
"Der Wechsel zu festen Produkten hat mein Packen revolutioniert – und ist umweltfreundlicher", sagt die Expertin.
Selektivität zahlt sich aus: Weniger Flüssigkeiten bedeuten weniger Gewicht.

Essentials priorisieren
Packen Sie nur Mehrfach-Nutzbares – das verhindert Überladung.
"Einmal tragen? Lass es zu Hause, außer für besondere Events", rät Lean.
Für eine Woche empfiehlt sie:
- Eine gute Jacke – Daunenjacke ideal für Leichtigkeit. Hochgeschnitten schont sie Schals.
- Zwei Sätze Thermounterwäsche. Merinowolle top, aber dicke Varianten reichen.
- Ein Paar Schuhe für Tag und Abend – passend zur Reiseart.
- Ein Paar Socken pro Tag, dickere für Zuhause ohne Hausschuhe.
- Täglich frische Unterwäsche.
- T-Shirts für jeden zweiten Tag.
- Zwei bis drei warme Pullover.
- Zwei Hosen.
- Ein schönes Hemd.
- Mütze oder Beanie.
Anpassen Sie an Dauer und Aktivitäten. Abenteuer? Andere Auswahl als Hotelaufenthalt.
Zwischenstopps? Tragen Sie Volumenstücke. Lean schwört auf Ledertasche oder kleinen Rollkoffer – wasserdicht macht sinnvoll.