Manly Ferry, Sydney, Australien
Die Fahrt mit der Manly Ferry über den Sydney-Hafen von Manly nach Circular Quay ist einzigartig. Oft schwimmen Delfine neben dem Boot, und bei Glück zeigen sich Wale in der Ferne. Schnellfähren benötigen nur 18 Minuten, und an Bord gibt es eine Bar mit Bier für den Feierabend.
Metro Tokio, Japan
In der platzarmen Megastadt Tokio, Heimat von Kapselhotels, sorgen Oshiya – weißbehandschuhte "Menschenschieber" – dafür, dass die Züge trotz 200-prozentiger Auslastung fahren. Diese Helfer schieben Passagiere hinein, eine clevere Lösung für den Massenverkehr.
Seilbahn, Barcelona, Spanien
Der Transbordador Aeri verbindet den Hafen mit Montjuïc, wo Museen, Schloss und Gärten warten. Die rot-weißen Kabinen pendeln alle 10 Minuten zwischen den Pylonen – eine spektakuläre Route mit atemberaubendem Blick, die Höhenängstliche meiden sollten.
Wuppertaler Schwebebahn, Deutschland
Seit den 1890er Jahren, erbaut von Ingenieur Eugen Langen, fährt diese Schwebebahn 14 Kilometer durch Wuppertal. Sie hat über 1,5 Milliarden Fahrgäste befördert. Das schaukelnde Gefühl ist gewöhnungsbedürftig, doch die Ausblicke auf die Wupper entschädigen.
Traghettos, Venedig, Italien
Entlang des 3,5 km langen Canal Grande gibt es nur vier Brücken. Traghettos, gesteuert von geschickten Ruderern, überqueren den Kanal für Pendler gegen eine kleine Gebühr. Traditionell steht man während der kurzen Fahrt – bei guter Balance.
Hühnerbusse, Guatemala-Stadt, Guatemala
Von Antigua in die Hauptstadt: Bunte "Hühnerbusse", umgebaute US-Schulbusse mit Soundsystemen und Graffiti, bedienen jede Route. Diese ikonenhaften Rostlauben machen den Morgenweg unvergesslich.
SeaBus und SkyTrain, Vancouver, Kanada
Die SeaBus bringt Pendler in 15 Minuten über den Burrard Inlet zur Waterfront Station – mit toller Aussicht. Danach folgt das automatisierte SkyTrain, eine Hochbahn durch die Stadt.
Vespas, Rom, Italien
Vespas sind Roms Ikone, wie in "Urlaub in Rom" mit Audrey Hepburn. Sie eignen sich perfekt für enge Gassen. Wer mitpendelt, braucht Hupen und schnelle Reflexe wie die Einheimischen.
Schneemobilfahren, Alaska, USA
Im Winter ersetzen Schneemobile die Hundeschlitten in Alaska, wo Straßen oft unpassierbar sind. Rund 1,5 Millionen Maschinen sind registriert. Mit Handschuhen und Helm geht's los.
Star Ferry, Hongkong, China
Für nur 2,50 HK$ (ca. 0,30 €) fährt die Star Ferry von Kowloon nach Hong Kong Island. Am besten abends: Die neonbeleuchtete Skyline von Victoria Harbour ist ikonisch.
Metro Moskau, Russland
Stalin ließ ab den 1930ern "Paläste für das Volk" bauen. Heute: Fast 200 Stationen, Wi-Fi, hohe Decken, Kunst und Kronleuchter – ein architektonisches Meisterwerk.
Akashi-Kaikyo-Brücke, Japan
Die längste Hängebrücke (fast 2.000 m) verbindet Awaji mit Kobe über die Akashi-Straße. Nach 10 Jahren Bau widersteht sie Taifune, Tsunamis und Erdbeben.
Bambuszüge, Kambodscha
Die Norry, Bambusplattformen auf Panzerrädern mit Elektromotoren, rasen bis 40 km/h über Schienen. Von Battambang aus beliebt bei Touristen, essenziell für Einheimische.
Radfahren, Kopenhagen, Dänemark
Über 300 km Radwege; mehr als 30 % pendeln per Rad. Sogar über die Hälfte der Parlamentarier – kein Lycra nötig, nur entspannte Touren an Kanälen.
Seilbahn, San Francisco, USA
Andrew Smith Hallidie gründete 1873 das Netz. Heute 15 km Gleise als nationales Denkmal. Besser als Busse in den Hügeln: Gemütlich und historisch.
Habal-Habal, Philippinen
Auf den Südphilippinen: Motorräder mit Holzplanken für Gruppen. Bis zu 8 Personen teilen die Fahrt – abenteuerlich in ländlichen Gebieten.
Fähre Mallaig–Inverie, Schottland
Inverie auf Knoydart ist landeinwärts nur per 2-Tage-Wanderung erreichbar. Die Fähre bringt Bewohner zum Pub, Zug und Empfang in Mallaig.
Busse, Chongqing, China
Seit 2013 kühlen Nebelmaschinen an 26 Haltestellen die Luft um 5 Grad – genial gegen Sommermücken.
Mumbai Suburban Railway, Indien
In der 20-Millionen-Metropole: Chaotische Züge, aber 4.000 Dabbawallahs liefern täglich 150.000 Tiffins per Farbcodes – fast fehlerfrei.
Spaziergang entlang der South Bank, London, UK
Von Borough zur Rough Guides-Zentrale: 30 Minuten an Shard, Somerset House, St. Paul’s und London Eye vorbei – besser als jeder Bus.