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Der ikonische New Yorker Akzent: So redet man in NYC – Ein Blick von Einheimischer AnneLise Sorensen

Früher war der New Yorker Akzent sofort erkennbar, sobald jemand den Mund aufmachte. Doch wie die New York Times berichtet, stirbt er langsam aus. Dennoch gibt es zahlreiche Relikte, die an die Geschichte des 'Noo Yawk Tawk' erinnern. AnneLise Sorensen, Rough-Guides-Autorin und gebürtige New Yorkerin, beleuchtet New Yorks einzigartige Sprache und empfiehlt die besten Orte, um echtes New Yorkerisch zu erleben.

Fuhgeddaboudit

Brooklyn verlassen? Fuhgeddaboudit! Diese Aufforderung finden Sie auf Ausfahrtsschildern im Bezirk. Obwohl der Akzent allmählich verblasst, blüht er in Brooklyns Vierteln mit irischem und italienischem Erbe weiter auf. In Bensonhurst empfehle ich das klassische La Palina – seit 1930 ein Mekka für italienische Feste. Der altweltliche Speisesaal mit frisch gedeckten Tischen könnte direkt aus The Godfather stammen (genau wie die Kellner). Danach geht's per Taxi in die nahe Bay Ridge für eine irische Pub-Tour. Starten Sie beim Wicked Monk – nach einem Guinness (oder zwei) stimmen Sie zu: Gibt's einen besseren Bezirk als Brooklyn? Fuhgeddaboudit!

Der ikonische New Yorker Akzent: So redet man in NYC – Ein Blick von Einheimischer AnneLise Sorensen

Toidy-toid ohn toid

Sicher, niemand sagt das mehr wörtlich, doch '33rd and 3rd' fängt die Essenz des New Yorker Akzents ein – populär durch Serien wie All in the Family. Diese 'oi'-Aussprache stammt aus dem Gälischen der Iren, erklären Linguisten. Heute hört man Spuren in den Außenbezirken. In Manhattan spazieren Sie entlang der 'Toid' Avenue zu irischen Pubs wie Fitzgerald's in der 25th Street – nach ein paar Pints könnte ein Oldtimer ins New Yorkerisch verfallen. Oder tauchen Sie in Speakeasy-Bars ein und hören Sie Klassiker wie Ben Ryans 'Down on Thoity Thoid and Thoid' von 1926.

Get outta heyah!

Oder schärfer: 'Verschwinden Sie hier!' Dieser Slang hat Nuancen: Wörtlich ein Rausschmiss, oft aber Ausdruck von Unglauben. Beispiel: [Ohio-Bewohner] 'Ich liebe New York, kann's mir aber nie leisten. Miete in Columbus: 700 Dollar für ein Einzimmer.' [New Yorker] 'Get outta heyah!'

On line, not in line

Der Akzent mag einheitlicher werden, doch ein Schlüssel bleibt: New Yorker stehen 'on line', nicht 'in line'. Sehen Sie's im Shake Shack am Madison Square Park (checken Sie die 'Shack Cam') oder im Empire State Building. Sonst hört man 'in der Reihe'. Lange Schlangen finden Sie am Times Square-Starbucks-WC, beim Calexico Food Truck in SoHo zur Mittagspause (Beweis für NYCs Mangel an gutem Mexikanischem) oder ewig am JFK-Taxistand.

Wenn du es hier schaffst, kannst du es überall schaffen

New Yorker sagen's selten laut, denken's aber. Die Phrase wird oft parodiert – The Village Voice listete letztes Jahr 'Only in New York!' und sechs weitere Mythen auf. Beispiele: Erfolgreiche New Yorker, die anderswo scheitern würden. Spitzenreiter? Donald Trump. You're fired!

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