Nordkenia zählt zu den letzten großen Wildnissen der Welt. Diese zerklüftete, staubige Region ist ein Schatz an Geschichte, kulturellem Erbe und unberührter Faszination. Sie bietet epische Abenteuer mitten im Herzen der Wildnis: Feurige Wüstenweiten wechseln sich mit üppigen Dschungeln ab, sprudelnde Oasen mit majestätischen Bergketten und schwarze, vulkanische Ufer mit Spuren der abgelegensten Stämme der Welt.
1. Weil es die weniger befahrene Straße ist
In Hotspots wie der Maasai Mara während der Gnu-Migration kämpfen Sie um Sicht auf Wildtiere inmitten von Safari-Jeeps. Im Norden Kenias sorgen holprige Pisten und lange Anfahrten für echte Abgeschiedenheit. Besucher genießen hier atemberaubende Landschaften und authentische kulturelle Begegnungen, die den meisten Reisen vorbehalten bleiben.
2. Für außergewöhnliche Schönheit
Lake Turkana, der größte dauerhafte Wüsten- und alkalische See der Welt, ist ein Highlight für Abenteurer. Sein türkisfarbenes Wasser hat ihm den Spitznamen Jademeer eingebracht. Schaumgekrönte Wellen in krokodilverseuchtem Gewässer umspülen schroffe Vulkanklippen einer endlosen, marsähnlichen Wüste.
3. Für Wanderungen, die buchstäblich den Atem rauben
Wanderfans kommen für Touren wie den anspruchsvollen Mount Kulal (2285 m) am Turkana-See. Dieser Berg dominiert den nördlichen Horizont. Die Route mit zwei Gipfeln, schmalem Grat, Wind, Staub, Hitze und Höhenmetern belohnt mit einem allumfassenden Panorama über See und Chalbi-Wüste.
4. Weil Wildtierbegegnungen einzigartig sind
Nordkenia bietet herausragende Wildlife-Erlebnis: Reitsafaris in Laikipia, Quad-Touren im Borana-Schutzgebiet. Im Lewa Wildlife Conservancy leben zahlreiche seltene Grevy-Zebras – sogar beim Lewa-Marathon joggt man an ihnen vorbei. Per Boot auf dem Turkana-See entdeckt man die größte Nils-Krokodilpopulation.
5. Um abgelegene und spektakuläre Stämme zu treffen
Das kulturelle Erbe lockt: Bei den El Molo, einer der letzten Jäger-Sammler-Gemeinschaften, fischen Nachfahren wie seit Jahrhunderten am Turkana-Ufer. Nomadische Turkana durchstreifen die Landschaft in kunstvollem Perlenschmuck und handbedruckten Stoffen. In Marsabit singen Hirten traditionelle Lieder, während sie ihr Vieh tränken.
6. Weil es die Wiege der Menschheit ist
Nordkenia ist eine Pilgerstätte: Forschung belegt den Ursprung des Homo sapiens in Afrika. Hier fand man die meisten Fossilien, darunter das 1,6 Millionen Jahre alte, fast vollständige Homo-erectus-Skelett „Turkana Boy“ am Turkana-See.
7. Denn Wildcampen ist spektakulär
Wildcamping-Highlights: Am Lake Paradise im Marsabit-Nationalpark teilen Sie den Krater mit Elefantenherden bei Sonnenuntergang. Oder campen Sie auf dem rauchenden Vulkanrand der Central Island im Turkana-See oder in Baumhäusern im Ngare Ndare Forest.
8. Für abgelegenen Luxus
Kein Camping-Fan? Luxuslodges wie Loisaba Wilderness in Laikipia mit Sternenbettencamps auf Terrassen unter Millionen Sternen. Nördlicher thront die Desert Rose Lodge auf einem steilen Bergpfad mit Bergblick und natürlicher Rutsche.
9. Zum Tanzen beim Lake Turkana Festival
Jedes Jahr im Mai feiert das Lake Turkana Festival in Loiyangalani mit traditionellen Gesängen und Tänzen. Ideal, um Einheimische zu treffen, zu interagieren und Stämme in prächtiger Tracht zu fotografieren.
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