Einige Reiseschriftsteller würden diesen Ort als "urig" oder "charmant" beschreiben, doch ich nenne ihn gerne "lebendig". Als erfahrener Reisender durch Skandinavien habe ich viele Perlen entdeckt, aber Vaxholm sticht heraus: Hier leben die Menschen in Einklang mit der Natur, genießen das Leben und pflegen ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Beim Gespräch mit Einheimischen spürt man den Respekt vor den Traditionen der Vorfahren – alles wird auf die "alte Art" erledigt, wie seit Jahrhunderten.

Ihr Lebensweg ist eine natürliche Philosophie im Harmonie mit Natur und Meer: Gute Gesundheit, frisches Essen und ein reines Leben.

Utopie in Vaxholm, Schweden
Vaxholm liegt nur eine Stunde per Fähre vom Zentrum Stockholms entfernt – und doch eine eigene Welt voller Frieden und Schönheit.

Die Bewohner leben in bunt gestrichenen Holzhäusern am Rand der Natur, umweht von kühlen Brisen, Seevögeln und Lattenzäunen in allen Farben: Nicht nur weiß, sondern tiefrot, dunkelgrün, leuchtend rosa oder gelb. Ein Highlight war ein waldgrüner Zaun mit gelben Spitzen!

Die Vielfalt der Farben harmoniert perfekt mit einheitlichen Stilen. Ich entdeckte ein Haus mit hellblauer Tür und gelber Treppe zur Veranda, daneben kleine weiße Holztische mit Stühlen und Blumentöpfen.

Gefaltete Zeitungen landen noch immer in den an Zäune genagelten Briefkästen. Auf meinem morgendlichen Spaziergang sah ich ältere Schwedinnen ihre Morgenzeitung holen, begleitet vom Krächzen der Krähen. Die sommerliche Blütenpracht und Natur integrieren sich nahtlos ins Leben der Einheimischen.


Die Straßen füllten sich mit eleganten älteren Damen, die mit Hunden oder Fahrrädern bergauf spazierten – Vaxholm ist hügelig.

Auf einer Bank am Meer genoss ich Vogelgezwitscher ganzer Schwärme, das Plätschern der Wellen, kühle Brisen, vorbeigleitende Segelboote und Kajakfahrer. Blumen blühten überall, Spaziergänger mit Stöcken, singende Kinder auf der Straße, Mütter mit Kinderwagen und Paare im Alter mit Rollatoren und Fahrrädern. Solche Orte wirken wie pure Utopie!


Keine Reise ohne Geschichte und Kultur: Kirchen und Friedhöfe säumen die Stadt. In wenigen Stunden entstand ein echtes Gemeinschaftsgefühl – Respekt vor Ahnen, starke Arbeitsmoral und Integration von Natur und Gesundheit.


Und dann das Essen…

Aus jahrelanger Erfahrung mit skandinavischer Küche hebe ich zwei herausragende Restaurants hervor, geleitet von talentierten Köchinnen. Ihr Beitrag zum Charme Vaxholms ist unschätzbar.

Vaxholms Hembygdsgards Café
Hier erwarten Sie üppige hausgemachte Kuchen, Brownies und Backwaren in atemberaubender Pracht. Im Meerblick-Garten genießen Sie Champagner oder Wein zum Mittagessen plus Dessert – über 25 Sorten!




Husmor Lisa
Selten isst man bei Privatleuten – doch Husmor Lisa hat ein Heimrestaurant zu einem Top-Adress in Vaxholm gemacht. Erreichen Sie es per Taxiboot an ihrem Pier.

Lisa empfängt mit offenen Armen und einem erfrischenden Elixier aus Gartenkräutern, violettem Wasser, lokalem Wodka und Champagner.




Ihre Leidenschaft spürt man sofort. Folgt ein 6-Gänge-Menü aus saisonalen, selbstangebauten und foragierten Zutaten – vieles lokal und bio. Sie nutzt traditionelle Techniken wie Trocknen, Räuchern und Beizen aus dem Archipel-Erbe.






Zusammengefasst: Vaxholm, nur eine Fährstunde von Stockholm – meine Utopie in Schweden!

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