New Mexico, das Land der Verzauberung im Südwesten der USA, fasziniert mit seiner Magie. Als erfahrene Reisende und Bloggerin von 'Wander With Wonder' teilt Susan Lanier-Graham aus Arizona ihre transformierenden Entdeckungen. Erfahren Sie, wie Sie selbst solche 'Wow-Momente' in New Mexico erleben können.
Im Norden New Mexicos spürt man eine tiefe Magie. Die Landschaft reicht von Wüsten bis zu Berggipfeln, heilige Stätten der Ureinwohner umgeben weite Ebenen unter einem endlosen Himmel. Santa Fe, seit dem frühen 17. Jahrhundert besiedelt, ist ein Hotspot für Künstler. Mineralquellen sprudeln aus der Tiefe, Chilis verleiten zur Wahl: rot oder grün?

Chilis aus New Mexico – schön und köstlich, rot oder grün. Foto: Susan Lanier-Graham
Bei der Chance, zwei Spas zu besuchen und eine Mini-Roadtrip zu unternehmen, zögerte ich nicht. Es wurde eine transformative Reise mit Massagen, exquisitem Essen, mondhellen Nächten, Kunst und sogar Welpen.
Willkommen in New Mexico
New Mexico liegt abseits der ausgetretenen Pfade – genau das macht seinen Charme aus. Ich flog nach Albuquerque mit seinem modernen Flughafen und mietete ein Auto für die einstündige Fahrt nach Santa Fe. Bei kühlem Wetter ließ ich die Fenster herunter, atmete die frische Bergluft und spürte, wie der Alltagsstress schwand.
Statt direkt ins Spa fuhr ich erst in Santa Fe essen. Jeder New-Mexico-Besuch beginnt kulinarisch! Im The Pantry, seit 1948 ein Lokal für Einheimische, genoss ich frische, regionale Zutaten. Kein Fine Dining, sondern authentisches New Mexico. Ich wählte Avocado-Hähnchen-Enchiladas mit roter Sauce – himmlisch.

Avocado-Hähnchen-Enchiladas im The Pantry. Foto: Susan Lanier-Graham
Das historische Ojo Caliente
Gesättigt machte ich mich auf nach Ojo Caliente. Dieser Ort hat eine reiche Geschichte: Tewa-Ureinwohner badeten hier vor Tausenden Jahren in heilenden Quellen. Spanier notierten sie im 16. Jahrhundert. 1868 entstand das Badehaus (im National Register of Historic Places), 1917 kam das ikonische Hotel hinzu.
Bei meinem ersten Besuch war Ojo ein Geheimtipp der Einheimischen. Heute, unter neuer Führung, verbindet es Authentizität mit Luxus: Pools für Tagesbesucher, Massagen und gehobene Angebote für alle.

Ojo Caliente, eröffnet 1868. Foto: Susan Lanier-Graham
Ojo Caliente überrascht: Es bewahrt den rauen New-Mexico-Charme, ergänzt um Raffinesse. Ich liebte die Massagen, schwefelfreien Quellen (80–109 °C mit Lithium, Eisen, Soda, Arsen für Verdauung, Arthritis oder Entspannung), Farm-to-Table-Küche von der Ojo-Farm und historischen Flair.
Zimmer reichen von charmanten Historic-Hotel-Räumen mit halber Badewanne bis zu luxuriösen Klippen- oder Pueblo-Suiten mit privatem Kiva-Pool, Kamin, Küche und WLAN. Cliffside-Suiten bieten Terrassenbadewannen mit Bergblick. Auch RV-Plätze und Cottages sorgen für Vielfalt.

Cliffside-Suite in Ojo Caliente. Foto: Ojo Caliente
Meine 'Wow-Momente': Im Artesian Restaurant im Historic Hotel probierte ich südwestliche Kreationen mit Zutaten von der 2-Hektar-Ojo-Farm (seit 2014). Glutenfreie Blaukorn-Muffins waren unwiderstehlich.
Der Höhepunkt: Nach Massage und Pools checkte ich in einen privaten Pool ein. In der mondhellen Wüste, Mesquite-Duft, Sternehimmel – nackt im warmen Wasser – pure Freiheit. Emotionaler Reinigungsprozess. Ideal für Paare oder Gruppen (bis 8 Personen).

Privater Pool in Ojo Caliente. Foto: Ojo Caliente
Entspannung pur im Sunrise Springs Spa Resort in Santa Fe
Von Ojo Caliente fuhr ich erneuert nach Santa Fe ins Schwesterhotel Sunrise Springs. Vor über einem Jahrzehnt besucht, freute ich mich auf Updates.
GPS führte durch Vororte zu einem Tor und einer 70-Hektar-Oase mit Pappeln, Seen, Medizinrad und Wanderwegen – fernab vom Trubel.

Brücke und See in Sunrise Springs. Foto: Susan Lanier-Graham
Die Casita mit Innenhof, Kamin und lokalen Elementen war perfekt. Aktivitäten von Yoga bis Tierkontakt – oder purer Ruhe.
Highlights: Welpenkuscheln und Kunstkurse im Willows Art Studio (Zen-Doodle, Domino-Bücher). Hot-Stone- und Reflexzonenmassage rundeten ab.

Casita in Sunrise Springs. Foto: Sunrise Springs Spa Resort

Kunst im Willows Art Studio. Foto: Susan Lanier-Graham
Im Blue Heron Restaurant begeisterte Chef Rocky Durham mit saisonalen, lokalen Gerichten – glutenfrei, vegan anpassbar, weltklasse.

Entspannung in Sunrise Springs. Foto: Susan Lanier-Graham

Michael Schroeder, Lead Counselor in Sunrise Springs. Foto: Sunrise Springs Spa Resort
Der intensivste Moment: Schwitzhütten-Zeremonie (bis 140 °C) als spirituelle Reinigung. Mit Führerin Concha im Felsensauna – tiefgehende Gespräche, Lachen, Tränen. Unvergesslich.

New Mexico verändert. Leichtere Luft, Sehnsucht nach mehr. Probieren Sie es – nähren Sie Geist und Seele.

Privater Pool in Sunrise Springs. Foto: Sunrise Springs Spa Resort